Spielberichte 2. Mannschaft

FC Oberhaid 2 - TSV 2 2:2

Nach der langen Winterpause reiste der TSV zum Duell der Bezirksligareserven nach Oberhaid. Auf dem (verständlicherweise) holprigen Nebenplatz übernahm zunächst der Gastgeber das Kommando. Große Chancen sprangen aber zunächst nicht raus. Dafür einige harte Zweikämpfe, die der Schiedsrichter aber zu selten richtig ahndete. Dies sollte sich auch wie ein roter Faden durch das komplette Spiel ziehen. Nach zwanzig Minuten bekam der FCO dann einen Freistoß aus knapp 22 Metern zugesprochen. Jameson zog den Ball über die Mauer, Knoblach konnte aber parieren, jedoch leider direkt nach vorne, wo Blechinger als einziger Akteur rechtzeitig schaltete und den Ball einschob. Nur fünf Minuten später erhöhte die Heimmannschaft sogar. Allerdings wieder unter tätiger Mithilfe der TSV-Defensive. Wegel spielte auf Jameson, dieser zog zwei Verteidiger auf sich und lupfte den Ball über die beiden Anstürmenden wieder in den Lauf Wegels, der dann aus spitzem Winkel zum 2:0 traf. Jetzt wachte der TSV endlich auf und übernahm seinerseits das Spiel. Die erste Chance hatte dann Helm nahezu direkt nach Wiederanpfiff, als er die komplette Heimdefensive narrte, beim Abschluss aber neben den Kasten zielte. Danach gab es 15 Minuten nichts außer Fouls zu sehen, was der Schiedsrichter aber nicht ahnden wollte. Dementsprechend kippte das Spiel zu einem Geklopfe, da man ja offensichtlich keine Konsequenzen fürchten musste. Kurz vor der Pause kam der TSV dann doch nochmal zum gegnerischen Strafraum. Zimmermann wurde vor dem Strafraum gefoult, was der SR aber weiterlaufen ließ, da der Ball ja bei Heyder landete. DIeser wurde komplett regelgerecht vom Ball getrennt, dennoch bekam man plötzlich einen Strafstoß zugesprochen. Komischerweise gab es dort aber keinerlei Reklamationen ob der klaren Fehlentscheidung. Krüger ließ sich diese Möglichkeit aber nicht entgehen und verwandelte zum 2:1-Anschlusstreffer. Nach der Pause wurde das Spiel nicht schöner. Die Heimmannschaft verteidigte mit 10 Mann am eigenen Strafraum und der TSV fand keinerlei Mittel, aus dem gefühlt 90% Ballbesitz Kapital zu schlagen. So fragte man sich außen nur, ob der Schiedsrichter irgendwann mal durchgreifen möchte und den ein oder anderen Spieler endlich vom Platz stellt. Bewerbungen dafür gab es auf beiden Seiten genug. Aber das passierte nicht. Also passierte tatsächlich mal wieder etwas Spielerisches. In der 88. Minute kam Schaible zum Abschluss, wurde aber geblockt und der Ball strich knapp am Kasten vorbei. Langsam machte sich doch etwas Verzweiflung breit, dass man dieses Spiel doch niemals verlieren dürfe. Und glücklicherweise kam es auch anders. In der Nachspielzeit bekam der TSV einen Freistoß im Mittelfeld zugesprochen. Krüger brachte den Ball weit in den Strafraum, Walther stieg am höchsten und köpfte zum umjubelten Ausgleich ein. Kurz darauf war das Spiel vorbei und man rettete wenigstens einen Punkt. Die Tatsache, dass die beiden Treffer aber von den beiden Innenverteidigern erzielt werden mussten, regt zum Nachdenken an...

TSC Bamberg - TSV 2 3:1

Zum vermeintlichen Topspiel Dritter gegen Vierter reiste der TSV aufs Vereinsgelände des FCE. Der Gastgeber wollte sich offensichtlich für die Hinspielniederlage revanchieren, was gegen die ersatzgeschwächte TSV-Mannschaft durchaus im Bereich des Möglichen erschien. So begann das Spiel dann auch einseitig. Der Heimmannschaft merkte man an, dass sie den Kunstrasen gewohnt waren und sofort zogen sie ihr Spiel auf, während die Schammelsdorfer sich erst ans Geläuf gewöhnen mussten. Nach einigen Halbchancen für die Gastgeber fiel dann in der 18. Minute der Führungstreffer. Fidan wurde auf der rechten Seite steil geschickt, erlief den Ball und schloss sofort ab. Sein Schuss traf aber nur das Lattenkreuz. Allerdings prallte der Ball von dort direkt vor die Füße von Kayaci, der nur noch einschieben musste. Auch in der Folge ließ der Gastgeber den TSV nicht zur Entfaltung kommen, indem sie stark verschoben und so die Räume eng machten. Selbst kam man aber immer wieder nach vorne, ohne jedoch klare Möglichkeiten herauszuspielen. So bedurfte es einer Einzelleistung zum zweiten Treffer. Nach einer halben Stunde bekam Can einen abgewehrten Ball 25 Meter vor dem Tor auf den Fuß. Mit einem Schritt Anlauf zirkelte er den Ball unhaltbar für Knoblach in den Winkel. Kurzzeitig merkte man dem TSV an, dass der Schock tief saß, denn direkt im nächsten Angriff klingelte es schon wieder im Kasten. Der TSV verlor den Ball, Öz wurde geschickt, scheiterte aber noch an Knoblach. Da aber niemand nachging, bekam er seinen eigenen Abpraller wieder und jagte den Ball aus spitzem Winkel zum 3:0 in die Maschen. Offensiv kam vom TSV bis zur Pause immer noch nichts, so dass das erste Highlight aus TSV-Sicht erst in der Pause war, als Oggi N.(der Spieler möchte aber nicht namentlich genannt werden) von seiner eigenen Freundin einen lupenreinen Tunnel geschoben bekam.

Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel dann jedoch. Zwar hatte der TSC in der 49. Minute durch Yildirim A. die erste Chance, aber danach übernahm der TSV das Spiel, zugegebenweiser auch, weil der TSC ein bis zwei Gänge zurückschaltete. So hatte man in der 53. Minute dann den ersten halbwegs gefährlichen Abschluss. Jedoch verfehlte der Schuss von Bride knapp das Gehäuse. Vier Minuten später hätte dann der Gastgeber fast nachgeholfen, als ein Verteidiger den Ball mit dem Kopf Richtung eigenes Tor verlängerte, Akyol den Ball aber gerade noch um den Pfosten lenken konnte. In der Folge hatte Schammelsdorf dann wesentlich mehr Ballbesitz, klare Chancen blieben aber aus. So dauerte es bis zur 83. Minute, bis auch der TSV auf der Anzeigetafel erschien. Winkler bekam den Ball 20 Meter vor dem Tor und zog einfach mal ab. Akyol hatte keine Abwehrchance und der Ball schlug unter der Latte zum 3:1 ein. Zwei Minuten später hätte man sogar noch weiter verkürzen können, doch erst scheiterte Rosenzweig an Akyol und der Nachschuss von Schulz wurde vor der Linie geklärt. Kurz vor Schluss dezimierten sich beide Teams noch. Der bereits verwarnte Tomak stieß Winkler, der den Ball für einen Einwurf schnell holen wollte, mit dem Körper um, Winkler drehte sich um und schlug seinem Gegenspieler in den Nacken. Schiedsrichter Möller beruhigte die Gemüter erstmal, bevor er Tomak mit der Ampelkarte und Winkler für seine Tätlichkeit mit dem roten Karton des Platzes verwies. So endete ein eigentlich faires Spiel mit Platzverweisen, die nicht sein mussten. Die Schammelsdorfer müssen jetzt schauen, dass sie das nächste Wochenende wenigstens noch positiv gestalten, wenn die zweite Garnitur des FC Wacker kommt und dann in der Winterpause wieder Kräfte zu sammeln. Die inzwischen zahlreichen Ausfälle kommen dann auch hoffentlich wieder, so dass es endlich wieder aufwärts geht.

Ein Wort noch zu Schiedsrichter Möller: Dieser zeigte eine richtig starke Leistung und hatte das Spiel jederzeit im Griff! Das sahen nach Abpfiff beide Mannschaften so, ein größeres Lob kann ein Unparteiischer wohl gar nicht bekommen...

TSV 2 - SG Sportfreunde/BSC Bamberg 2:3

Zweite Revanche missglückt

Nach dem Debakel von Güßbach empfing der TSV den Gast der SG vom Sendelbach. Ähnlich wie im Nachholspiel am Donnerstag hatte man aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Dementsprechend begann die Heimmannschaft auch das Spiel. Bereits in der 2. Minute hatte man die erste Möglichkeit. Walter brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in die Mitte, wo der Ball zu Schulz gelangte. Dessen Abschluss konnte Krug jedoch entschärfen. Sechs Minuten später ging der TSV dann aber doch in Führung. Naperkowski spielte einen langen Ball auf die rechte Seite, Rosenzweig erlief den Ball und spitzelte ihn an Krug vorbei zur Führung ins Tor. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften, so dass es bis zur 22. Minute dauerte, bis wieder etwas passierte. Leypold spielte auf Trütschel ans Sechzehnereck, dieser wollte in die Mitte flanken, jedoch rutschte ihm der Ball über den Fuß und senkte sich zum Entsetzen der Gastgeber ins lange Eck zum Ausgleich. Dieser Treffer stellte sich mal wieder als Nackenschlag heraus, und die Gäste übernahmen jetzt das Kommando. Bereits in der 25. Minute hätte Diederichs nach einem Eckball treffen können, jagte den Ball aber über den Kasten. Schammelsdorf fing sich danach wieder etwas und hatte in der 34. Minute Pech, als Krug einen abgefälschten Schuss von Schulz gerade noch abwehren konnte. Auf der anderen Seite hatte man auch Glück, als Knorz in der 38. Minute allein auf Knoblach zuging, diesem jedoch genau in die Arme schob. Direkt im Gegenzug war dann wieder der TSV dran. Rosenzweig erkämpfte sich im gegnerischen Strafraum den Ball und wurde von den Beinen geholt. Schiedsrichter Schneider zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Zimmermann trat an, hatte aber das Problem, dass er genau gegen die tiefstehende Sonne anlaufen musste und möglicherweise deswegen das Tor knapp verfehlte. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause.
Nach dem Wechsel hatte wieder der TSV die erste Möglichkeit. Naperkowski flankte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten. Dort stand Schulz mutterseelenallein, köpfte den Ball aus einem Meter aber über das Gehäuse. Und dies bestrafte der Gast dann in der 64. Minute. Einen eigentlich ungefährlichen Freistoß aus 25 Metern ließ Knoblach nach vorne abprallen und Knorz bedankte sich mit der Führung. Fünf Minuten wäre dann beinahe der Ausgleich gefallen. Zimmermann legte den Ball auf den mitgelaufenen Krötsch, dieser zog aus 12 Metern ab, aber scheiterte an der Latte. So musste man dann eine Viertelstunde auf den Ausgeich warten. Schulz brachte eine Ecke in die Mitte. Im Chaos vor dem Tor war wohl Krüger als letztes am Ball und der Ball trudelte zum umjubelten Ausgleich über die Linie. Jetzt wollte man mehr und warf alles nach vorne. Und wurde sofort bestraft. Krüger wollte den Ball aus 30 Metern nach vorne schlagen, traf aber einen Gästespieler. Der Abpraller landete bei Knorz, der noch 20 Meter machte und dann den Ball auf den mitgelaufenen Tilgner legte. Dieser schob den Ball gegen die Laufrichtung Knoblachs ins Eck zum Endstand von 2:3.
So verlor man das zweite Spiel in der Woche der Revanche und muss dringend eine Leistungssteigerung erreichen, sonst wird es kommendes Wochenende beim punktgleichen Dritten vom TSC ein böses Ende nehmen.

TSV Breitengüßbach 2 - TSV 2 7:2

Zum Nachholspiel reiste der TSV nach Breitengüßbach. Als Tabellendritter gegen den Drittletzten und mit dem nominellen Kader, den man dabei hatte, war die Favoritenrolle recht schnell verteilt. Dementsprechend begann das Spiel auch. Bereits nach drei Minuten hatte Brunner eine Möglichkeit, jagte den Ball aber über den Kasten. In der 10. Minute setzte sich Pitzer auf der rechten Seit durch und bediente Schaible in der Mitte, der jedoch in Schor seinen Meister fand. Als dann in der 16. Minute Sussner Schulz bediente, der auch an Schor scheiterte, dachte man, es sei nur eine Frage der Zeit, wann man endlich verdient in Führung gehen würde. Aber die folgende Viertelstunde stellte alles bis dahin gewesene völlig auf den Kopf. In der 20. Minute bekam der Gastgeber 20 Meter vor dem Tor einen Freistoß. Martin schnappte sich den Ball und zirkelte diesen unhaltbar für Knoblach zum 1:0 über die Mauer. Nur vier Minuten später nutzte Felsheim die Unordnung im Mittelfeld und steckte den Ball auf Schuberth durch, der eiskalt zum 2:0 vollendete. Nur eine Minute später verlor Pitzer völlig unnötig den Ball an Schmittbüttner, auch dieser spielte in die Gasse auf Schuberth und schon stand es 3:0. Als dann in der 29. Minute Schuberth von der linken Seite unbedrängt in die Mitte flanken konnte und Schmittbüttner am zweiten Pfosten unbedrängt zum Abschluss kommen konnte, war das Spiel mit dem 4:0 eigentlich schon entschieden. Doch es wurde sogar noch schlimmer. In der 43. Minute fällte Krüger Schuberth im Strafraum völlig unnötig. Zwar konnte Knoblach den fälligen Elfmeter von Weyhknecht parieren, jedoch hielt es kein Schammelsdorfer für nötig nachzugehen und der Ball landete wieder beim Schützen, der locker zum 5:0 vollenden konnte. Dann ging es glücklicherweise in die Pause und man hoffte, dass des Trainers Standpauke eine Besserung herbeiführen würde. Schlimmer werden konnte es ja kaum noch. Und so übernahm man doch wieder das Spiel und kam zu kleineren Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. Eine gute Chance hatte man dann in der 59. Minute, als Brunner allein auf Sschor zuging, jedoch den Abschluss verweigerte und lieber auf Schaible legte, der aus spitzem Winkel aber an Schor scheiterte. In der 64. Minute konnte man dann aber doch treffen, als Schaible einen Eckball volley nahm und der abgefälschte Schuss den Torhüter überwinden konnte. In der 68. Minute hätte Brunner sogar noch weiter verkürzen können, doch verfehlte er den Kasten. Die letzte Hoffnung des größten Optimisten machte dann aber Martin in der 71. Minute zunichte, als er das 6:1 erzielte. Trotzdem marschierte der Gast immer wieder nach vorne und wurde dafür sogar in der 78. Minute belohnt, als der absolut souveräne Schiedsrichter Lunz ein Handspiel eines Heimakteurs im Strafraum ahndete und Krüger den Strafstoß zum 6:2 verwandelte. Den alten Abstand stellte der Gastgeber dann in der 80. Minute her. Zunächst scheiterte Schuberth mit seinem Abschluss am Pfosten, der Abpraller kam zu Schmittbüttner, der in aller Ruhe den Ball annehmen und im Tor zum 7:2 unterbringen konnte. Danach plätscherte das Spiel (glücklicherweise) die letzten 10 Minuten dahin, bis Lunz das Debakel endlich beendete. Über die Gründe der Abreibung ließe sich endlos diskutieren, jedoch bringt das überhaupt nix, da am Sonntag gleich das nächste Spiel ansteht, in dem man sich für das Hinspiel revanchieren möchte. Hoffentlich dann mit besserem Ende...

ASV Viktoria Bamberg - TSV 2 1:6

Zum Rückrundenauftakt reiste der TSV an den Rand der Gereuth zur "neuen" Viktoria. Auf dem kleinen Platz übernahm sofort der TSV das Kommando und hatte durch Heyder in der 2. Minute bereits die erste Chance. Dessen Schuss verfehlte aber knapp. In der 9. Minute fiel dann aber die Führung. Ein Freistoß von Walter wurde von der Mauer geblockt und kam 20 Meter vor dem Tor zu Winkler. Dieser zog ab, Eck kam nur noch mit den Fingerspitzen an den Ball und so schlug der Strich im Winkel ein. Bereits eine Minute später hätte das zweite Tor fallen können, als Schaible Ray den Ball abluchste, aber an Eck scheiterte. Jetzt wurde das Spiel ruppiger und der Gast musste das erste Mal wechseln, weil Ochs Düthorn aus dem Spiel trat, dafür aber nicht einmal gelb sah. Der TSV ließ sich aber nicht beeindrucken und erzielte in der 19. Minute das 2:0. Zimmermann ließ auf der rechten Seite seinen Gegenspieler alt aussehen und flankte in die Mitte, wo Schulz souverän einnicken konnte. In der Folge vergab man die ein oder andere Möglichkeit, so dass es bis zur 33. Minute dauerte, bis der nächste Treffer fiel. Ein Eckball von Amling landete über Umwege bei Heyder, der aus fünf Metern nur noch einschieben brauchte. Im Gegenzug kam der Gastgeber zur einzigen Möglichkeit des Spiels. Cegla flankte aus dem Halbfeld, Ochs nahm den Ball stark an und versenkte eiskalt zum 1:3. Aber auch das ließ keine Nervosität aufkommen. Bis zur Pause geschah dann aber nichts mehr Nennenswertes. Dafür ging es nach der Pause recht schnell. Der gerade wegen Meckerns verwarnte senste Walter um und wurde endlich vom Platz gestellt. Dies brachte die "Fans" aus der Gereuth so in Rage, dass es laut und hektisch wurde. Ein Zuschauer stürmte sogar auf den Platz... Aber der TSV blieb weiterhin ruhig und konzentrierte sich aufs Spiel. Die bis dahin größe Chance hatte der eingewechselte Krötsch, als er in der 59. Minute von Helm bedient wurde, aber vorbeischoss. In der 62. Minute erhöhte der TSV dann doch. Amling spielte einen schönen Doppelpass mit Schaible und wurde im Strafraum gelegt. Bevor Krüger den fälligen Strafstoß ausführen konnte, dezimierte sich Viktoria noch mehr, weil Eder - aus welchem Grund auch immer - mit der Entscheidung nicht einverstanden war und so lange meckerte, bis er endlich marschierte. Dadurch fühlten sich die Gastgeber natürlich endgültig benachteiligt, was dem Spiel definitiv nicht gut tat. Aber zunächst durfte Krüger den Strafstoß zum 4:1 verwandeln. In der Folge musste der Ball dann immer schnell weitergespielt werden, weil jede Ballaktion sofort durch teils rüde Fouls der Gastgeber unterbrochen wurden. Als in der 71. Minute Varis als letzter Mann den durchgebrochenen Schaible von den Beinen holte und vollkommen zu Recht mit der roten Karte des Platzes verwiesen wurde, musste man schon langsam Angst bekommen, dass die Irren an der Außenlinie SR Gräbner lynchen werden. In dreifacher Überzahl konnte der TSV das Ergebnis dann in der 75. durch Schaible nach Vorlage von Helm und in der 82. Minute durch Rosenzweig nach Pass von Amling auf 6:1 erhöhen. Dann hoffte man nur noch auf ein baldiges Ende des Spiels und besonders, dass man unverletzt den Platz verlässt, was auch größtenteils gelang. Das ist auch wichtig, denn es wartet eine englische Woche der Revanche. Zunächst geht es am Donnerstag nach Breitengüßbach, wo man noch eine Rechnung offen hat, bevor kommenden Sonntag die SG Sportler/BSC ins Schandloh kommt, gegen die man im Sommer unnötig verlor.

TSV 2 - TSG Bamberg 4:0

Endlich mal wieder überzeugend

Zum letzten Hinrundenspiel empfing der TSV den Gast von der Galgenfuhr. Bei richtigem Schmuddelwetter begann das Spiel eher zäh. Die ersten Minuten gehörten dem Gast, während der Heimmannschaft die Verunsicherung der letzten schwächeren Spiele anzumerken war. So kam der Gast zu ein paar Abschlüssen aus der zweiten Reihe, die auf dem nassen Rasen aber entweder am Kasten vorbeigingen oder leichte Beute für Knoblach darstellten. Nach 25 Minuten übernahm dann der TSV immer wieder angetrieben von Naperkowski das Geschehen und kam zur ersten Halbchance. Schulz brachte den Kopfball nach Amling-Ecke aber nicht über die Linie. Die nächste Möglichkeit ließ dann wieder 15 Minuten auf sich warten. Dieses Mal bediente Schulz Schaible, der aber knapp am Tor vorbeizielte. Den folgenden Abstoß wollte der Gast herausspielen, was sich aber sofort rächte. Winkler setzte seinen Gegenspieler unter Druck und erkämpfte den Ball. Nach schönem Lauf über die rechte Seite legte er den Ball in die Mitte zum mitgelaufenen Schaible, der im zweiten Versuch zur 1:0-Führung verwandeln konnte. Nur drei Minuten später erhöhte der TSV sogar noch, als Schaible bei einem Düthorn-Freistoß sträflich allein gelassen wurde und überlegt ins lange Eck köpfen konnte. So ging man mit einem beruhigenden 2:0 in die warme Kabine und wollte nach dem Wechsel auf jeden Fall weiter Druck machen. Und dies gelang auch in der 47. Minute direkt. Sussner wurde auf der linken Seite geschickt, legte den Ball an seinem Gegenspieler vorbei auf seinen rechten Fuß und zog aus 19 Metern ab. Der Ball schlug unhaltbar im langen Eck ein und schon stand es 3:0. Aber auch die TSG gab nicht auf und hätte in der 54. Minute verkürzen können, jedoch verfehlte Albert das Tor. Dafür erhöhte der TSV in der 57. Minute sogar auf 4:0. Einen Eckball von Naperkowski verwertete Düthorn per Kopf unhaltbar. In der Folge nahm der TSV dann einen Gang raus, blieb aber spielbestimmend. In der 71. Minute musste man sogar noch erhöhen, als der eingewechselte Helm Stößel den Ball abluchste und vor dem leeren Tor stand. Allerdings jagte er den Ball an die Latte, von wo der Ball über den Fangzaun ging und bis heute noch nicht gefunden ist. Die letzte Chance des Spiels hatte dann wieder Helm in der 87. Minute. Naperkowski setzte sich über die rechte Seite stark durch und legte in die Mitte zu Helm, der jedoch dieses Mal nur den Pfosten traf. So blieb es letztlich beim 4:0, was nach der Leistungssteigerung nach einer knappen halben Stunde auch verdient war. Dem Gast aus Bamberg noch viel Erfolg in den nächsten Spielen und bis zum Rückspiel in der alten Heimat!

TSV 2 - FC Bischberg 2:1

Mehr Glück als verdient

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV 2 den Gast aus Bischberg. Nach der schwachen Leistung der Vorwoche wollte man etwas gutmachen, was aber zunächst überhaupt nicht glückte. Von Beginn an hatte der Gast das Spiel im Griff und hätte in der 2. Minute schon in Führung gehen können. Der selten zu haltende Häder startete über die rechte Seite ein Solo und ließ sämtliche Schammelsdorfer stehen. In der Mitte bediente er den einschussbereiten Hümmer, der aber an einem Schammelsdorfer auf der Linie scheiterte. Auch danach wurde es aus Heimsicht nicht besser, für die nächste klare Chance benötigte Bischberg aber tätige Mithilfe des TSV. Erst spielte Kistner im Mittelfeld einen Katastrophenfehlpass, Hümmer legte sich den Ball aber eigentlich zu weit vor, jedoch vertändelte Geißler den Ball, so dass Hümmer allein auf Knoblach zuging. Sein Abschluss küsste aber nur den Pfosten. Den nächsten Hochkaräter hatte wieder der Gast. In der 41. Minute zog Neumeister aus der zweiten Reihe ab, aber obwohl Knoblach den Ball erst sehr spät sehen konnte, wehrte er diesen stark ab. So ging es aus Schammelsdorfer Sicht glücklich torlos in die Pause, hatte man ja keinerlei Zugriff auf das Spiel.
Nach dem Wechsel dauerte es dann aber nicht lang, bis der TSV in Führung ging. Düthorn startete in der 52. Minute einen Lauf über die rechte Seite und wurde im Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Krüger souverän zur äußerst schmeichelhaften Führung. Zehn Minuten später hätte man dann sogar erhöhen können. Walter setzte sich links durch und legte auf Brunner. Dessen Abschluss war aber keinerlei Gefahr. In der 65. Minute glich Bischberg dann aus. Der TSV befand sich bei einem Einwurf auf Höhe der Mittellinie im Tiefschlaf. Neumeister bekam den Ball und marschierte durch die komplette TSV-Defensive und krönte sein Solo mit dem verdienten Ausgleich. Jetzt schwamm Schammelsdorf sogar noch mehr, was kaum vorstellbar war, und der Gast drükte auf den Sieg. In der 74. Minute scheiterte Güldner per Kopf und drei Minuten später Schrödel nach Pass von Leicht an Knoblach.
In der 79. Minute wurde dann tatsächlich nochmal der TSV gefährlich. Walter zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern um die Mauer, scheiterte aber an der starken Parade von Göbhardt. Aber dieser Freistoß war dann doch die Initialzündung für den TSV. Jetzt spielte man die letzten zehn Minuten wenigstens mit. Als dann in der 85. Minute Hümmer wegen seines zweiten taktischen Fouls vom Platz gestellt wurde, meinte man, dass das Spiel jetzt nochmal kippe. Dem war aber nicht so, Bischberg nutzte trotz Unterzahl die unfassbaren Freiräume im Mittelfeld, kam aber zu keinen Chancen. Ganz anders der TSV. In der 90. Minute brachte Helm den Ball über die linke Seite in die Mitte, Bischberg klärte nur unsauber und die Kugel kam am Strafraum zu Brunner. Mit einem Schritt Anlauf zirkelte er den Ball ins lange Eck zum umjubelten 2:1-Siegtreffer. Kurz darauf pfiff Stolz das Spiel ab und der TSV hatte das zweite Mal in Folge das Spiel gewonnen, obwohl man die klar schlechtere Mannschaft war.
Am kommenden Wochenende reist man dank des Spielplans bereits zum Rückspiel nach Breitengüßbach, wo man noch eine Rechnung offen hat. Dort müssen 3 Punkte folgen, gerne auch mit einer Leistungssteigerung.

SV Gundelsheim - TSV 2 1:3

Zum gestrigen Spiel reiste der TSV nach Gundelsheim. Ziel war es natürlich die verlorenen Punkte vom Dienstag vergessen zu machen. Zu Beginn merkte man dem Team auch den Willen an, etwas zu zeigen. So schickte man bereits in der 5.Minute Brunner mit einem langen Ball auf die Reise. Kurz vor dem Strafraum wurde dieser vom letzten Mann gefoult. Warum es nicht zumindest eine gelbe Karte gab, verstand niemand. Den fälligen Freistoß übernahm Schulz und schob den Ball einfach flach ins Torwarteck zur 1:0 Führung. Die erste Möglichkeit für die Hausherren ereignete sich nach 10 Minuten, als Gotthardt an Knoblach scheiterte. Drei Minuten später verfehlte der selbe Spieler nach einem Fehlpass der TSV-Defensive das Tor knapp. Nach 18 Minuten kam der TSV dann wieder zu einer Möglichkeit. Walter schickte Naszkowski steil, dieser legte sich den Ball aber einen Tick zu weit vor, so dass er mit Heimtorhüter Bezolf zusammenprallte und sich zu allem Überfluss dabei auch noch verletzte. Nach dieser Situation merkte man einen regelrechten Bruch im TSV-Spiel und Gundelsheim übernahm das Kommando. Großartige Chancen sprangen aber bis zur 31. Minute nicht bei diesem Übergewicht heraus. Dann aber ein richtiger Hochkaräter. Zuerst traf Schmitt mit seinem Kopfball nur den Innenpfosten, dann parierte Knoblach den Nachschuss von Gotthardt herausragend. So ging es mit einer Führung in die Pause. Nach dem Wechsel änderte sich kaum etwas. Die Hausherren hatten klar das Spiel in der Hand und profitierten vom nicht vorhandenen Mittelfeld des TSV. Die besten Möglichkeiten für Gundelsheim vergaben Schmitt in der 49. und Bosco in der 70. Minute, als sie jeweils zu hoch zielten. Das erste Lebenszeichen in der 2. Hälfte vom Gast war ein Freistoß in der 78. Minute, den Kistner denkbar knapp über die Latte schoss. Vorangegangen war wieder ein Foul des letzten Mannes, das dieses Mal zumindest eine gelbe Karte nach sich zog. Nahezu im Gegenzug kam Gundelsheim dann zum verdienten Ausgleich, als Kühne die komplette TSV-Hintermannschaft wie Fahnenstangen stehen ließ und erst im Strafraum zu Fall kam. Den vertretbaren Elfmeter verwandelte Wolf souverän. Jetzt drohte das Spiel endgültig zu kippen, da Gundelsheim merkte, dass der vermeintliche Favorit an diesem Tag sehr verwundbar war. Wirkliche Chancen erspielten sich der Gastgeber aber nicht, was in der 88. Minute dann bestraft wurde. Wieder bekam der TSV einen Freistoß in Tornähe zugesprochen. Kistner schnappte sich wieder den Ball und zielte noch besser als knappe zehn Minuten zuvor. Sein Schuss schlug unhaltbar für Bezold an die Unterkante der Latte und von dort hinter die Linie. Als dann Krüger in der Nachspielzeit einen Freistoß weit nach vorne schlug, prallte der Ball von Wolfs Rücken zu Kistner, der sogar noch das 3:1 erzielte.

So gewann man das Spiel zugegebenermaßen mehr als glücklich, die bessere Mannschaft war eindeutig Gundelsheim. Aber wie sagte ein Gundelsheimer Zuschauer nach dem Spiel? "So ist nunmal Fußball! Gerecht ist anders." Auf TSV-Sicht kann man nur hoffen, dass diese Leistung nur ein Ausrutscher war, gegen Bischberg am Sonntag sollte man das Glück nicht wieder so strapazieren.

TSV 2 - TSV Breitengüßbach 2 1:1

Ein Abend zum Vergessen

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV die Gäste von der 2. Garnitur des TSV Breitengüßbach. Das Spiel begann eine halbe Stunde später, da es vom bfv niemand als nötig erachtete, dem kurzfristig eingeteilten Schiedsrichter dies auch mitzuteilen. Dementsprechend zäh begann auch das Spiel, weil die sinkenden Temperaturen und der immer wiederkehrende Regen auch für die Betriebstemperatur nicht förderlich waren. So dauerte es bis zur 12. Minute, bis die erste nennenswerte Situation entstand. Und dies war gleich der Führungstreffer für die Hausherren. Ein Eckball von Kistner kam bis zum zweiten Pfosten durch und dort konnte Naszkowski den Ball einnicken. Die Freude über die Führung wich aber bereits zwei Minuten später dem blanken Entsetzen. Schiedsrichter Redel fiel auf die plumpe Schwalbe eines Gastes herein und pfiff einen nahezu skandalösen Strafstoß. Weyhknecht ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte zum Ausgleich. Und das sollte nicht der letzte ominöse Pfiff des Spiels bleiben, aber später mehr dazu. Die Gastgeber behielten weiter komplett die Kontrolle über das Spiel und wären in der 20. Minute beinahe wieder in Führung gegangen. Einen Freistoß von Pitzer versuchte eine Gästeakteur per Kopf zu klären, traf aber den Innenpfosten. Der Abpraller kam zu Kistner, dessen Abschluss aber nur die Innenkante der Latte traf und wieder ins Feld sprang. In der Folge hatte Schammelsdorf noch weitere Möglichkeiten, aber meist kamen seltsame Foul- oder Abseitspfiffe dazwischen. In der 38. Minute ging der heimische TSV dann doch wieder in Führung, jedoch pfiff Redel ein Foul, wobei sich zwei Gäste gegenseitig behinderten. Aber so etwas ist von der Mittellinie bei den diffusen Lichtverhältnissen in Schammelsdorf eben schwer zu sehen, da reagiert man eben nur auf Zuruf...
Nach dem Wechsel kam kaum noch Spielfluss auf, weil alles abgepfiffen wurde und meist immer genau in die falsche Richtung entschieden wurde, wohlgemerkt beidseitig! Ab und an kam es doch zu Chancen. So in der 53. Minute, als Brunner den Ball erkämpfte und auf Pitzer zurücklegte, der aber an Schoor scheiterte. Die folgenden beiden Minuten setzten der Schiedsrichterleistung dann endgültig die Krone auf. In der 54. Minute senste der eingewechselte, bereits schon verwarnte Reiswich wieder einen Schammelsdorfer ohne Chance auf den Ball um, wurde aber nur verwarnt. In der folgenden Minute schubste Huth den am Boden liegenden Krüger vor den Augen des Schiedsrichters einfach um. Aber Redel hatte nicht den Mut (oder Lust auf einen Bericht?), um die richtige Karte zu zeigen. Selbst als der Spieler direkt im Anschluss ankündigte, dass er gleich Krüger nochmal richtig umhauen würde, sah sich der Schiedsrichter nicht veranlasst, endlich den Platzverweis auszusprechen. Fußball wurde aber danach auch noch manchmal gespielt. So kam Schaible in der 65. Minute zu einer Kontersituation. Als er den Ball auf Pitzer querlegen wollte, bekam ein Güßbacher den Fuß dazwischen, was fast zu einem Eigentor geführt hätte. Zehn Minuten später dann die nächste Möglichkeit zur Führung. Krüger schickte Naszkowski allein über die linke Seite Richtung Tor. Plötzlich ertönte ein Pfiff und Redel wollte eine Abseitsposition erkannt haben, obwohl auf der anderen Seite ungefähr drei Meter tieferstehend immer noch ein Gästespieler stand. Bei diesem Pfiff konnten sich dann nicht mal mehr die Gäste das Lachen über die Leistung des Schiedsrichters verkneifen. Als dann in der 85. Minute Reiswich nach seinem nächsten Foul endlich vom Platz gestellt wurde, stellte sich der Gast mit den restlichen 10 Mann um den eigenen Strafraum, was das Spiel in den letzten Minuten natürlich noch unattraktiver machte, aber natürlich verständlich ist. Zwei Möglichkeiten zum Siegtreffer hatte aber dennoch, beide Male scheiterte Pitzer aber in aussichtsreicher Position an Torhüter Schoor. Exakt nach 90 Minuten pfiff Redel dann ab, obwohl gerade in der 2. Halbzeit einige Verletzte behandelt werden mussten und gefühlt zwanzigmal gewechselt wurde. "Das Spiel verdiene keine Nachspielzeit" befand er und ging duschen, um pünktlich zum Bayernspiel vor dem Fernseher zu sitzen.
So endete das Spiel letztendlich mit einem ungenügenden 1:1. So schlecht der Schiedsrichter auch war, die Chancen auf den Sieg hatte man selbst vergeben. Sonst kann man sich eigentlich nichts vorwerfen, man hatte das Spiel komplett im Griff, zeigte Laufbereitschaft und Einsatz, nur das Belohnen dafür hat man eben vergessen. Alles Jammern hilft nicht, am Sonntag in Gundelsheim müssen wieder 3 Punkte her, sonst ist der Anschluss nach oben endgültig weg.

TSV 2 - SpVgg Ebing 2 5:0

Drei Punkte, mehr nicht

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV die Reserve aus Ebing. Nach den letzten beiden starken Leistungen und aufgrund der Tabellensituation war die Favoritenrolle schnell verteilt. Aber gerade das schien dem TSV die Beine schwer zu machen, denn die 1. Halbzeit ließ alles vermissen, was in den letzten Wochen noch ausgezeichnet hatte. Die Zweikämpfe wurden nicht gefunden und jegliche Laufbereitschaft fehlte, was dazu führte, dass der Gast wesentlich mehr Ballbesitz hatte. Chancen sprangen dabei aber nicht heraus. Die erste nennenswerte Aktion geschah dann erst in der 31. Minute, als der Gastgeber mal etwas kombinierte. Einen langen Pass von Krüger legte Brunner per Kopf zu Schulz, der aber das Tor verfehlte. In der 40. Minute ging der TSV dann in Führung, als Kistner einen Steilpass auf Schaible spielte, der den Ball über den herauseilenden Gästekeeper lupfte und zum 1:0 traf. In der Pause schien Coach Firsching dann doch die richtigen Worte gefunden zu haben, denn in den ersten sieben Minuten nach dem Wechsel hatte der TSV mehr Aktionen als in der kompletten ersten Hälfte. Zunächst scheiterte der eingewechselte Sauer, wenig später auch Schaible an Torhüter Miess. In der 52. Minute fiel dann aber doch der Treffer. Sauer brach über rechts durch und legte in die Mitte zu Kistner, der ins lange Eck verwandelte. Nach einer Stunde hatte dann aber der Gast seine einzige Möglichkeit, als Hennemann aus der Distanz abzog, jedoch nur die Latte traf. Den Abpraller konnte Bleil nicht kontrollieren und köpfte ihn so über die Latte. Danach übernahm der TSV wieder komplett das Spiel und belohnte sich in der 63. Minute. Schaible wurde wieder geschickt und legte uneigennützig zum mitgelaufenen Pitzer, der sicher zum 3:0 versenkte. In der Folge scheiterten dann Schaible und eine Minute später Naszkowski mit ihren Schüssen an Miess. Doch in der 73. Minute erhöhte der TSV wiederum. Naszkowski setzte sich über links durch und flankte in die Mitte. Brunner stieg hoch und köpfte den Ball an die Innenkante der Latte, von wo der Ball ins Netz ging. DIe letzte der zahlreichen Chancen nutzte dann in der 84. Minute wieder Schaible, als er ein Solo startete, sämtliche Gegenspieler überlief und letztlich auch Miess keine Chance ließ.
So endete das Spiel letztendlich doch recht deutlich, was nach der 1. Halbzeit nicht zu erwarten war. Mit der Leistung der 2. Halbzeit wird man auch am morgigen Tag gegen die nächste BL-Reserve aus Breitengüßbach punkten.
Schiedsrichter Förtsch hatte wie gewohnt keinerlei Probleme mit dem Spiel und erheiterte nebenbei noch die Zuschauer mit seinen Sprüchen.

VfL Mürsbach - TSV 2 3:2

Am gestrigen Samstag reiste der TSV zum Topfavoriten aus Mürsbach. Nach der starken Leistung der Vorwoche gegen die 12er wollte man dies bestätigen und den Gastgeber ärgern. Von Beginn an entwickelte sich ein A-Klasse-Spiel auf hohem Niveau, in dem der Gast zuerst zuschlagen konnte. In der 8. Minute setzte sich Winkler auf rechts durch und spielte einen Diagonalball auf die linke Seite. Naszkowski überlief seinen Gegenspieler und spitzelte den Ball am herauslaufenden Amon vorbei ins Netz zur umjubelten Führung. Der Gastgeber ließ sich davon aber nicht beirren und spielte weiter ihren Stil. Und so kam auch Mürsbach in der 13. Minute zur ersten Möglichkeit, als Streng Imhof bediente, der aber zu hoch zielte. In den folgenden Minuten waren Möglichkeiten erstmal Mangelware. Schammelsdorf ließ die Heimmannschaft in deren Hälfte spielen und attackierte erst ab der Mittellinie. Ballverteiler Streng war jedoch komplett beim Schammelsdorfer Mittelfeld abgemeldet, so dass keinerlei Gefahr aufkam. Erst in der 25. Minute konnte der Gastgeber wieder etwas zeigen. Schirmer wurde an der Mittellinie nicht ausreichend gestört und steckte den Ball durch die Gasse. Imhof lief in einem unfassbaren Tempo mit Ball auf den Kasten zu und verwandelte mit Hilfe des Innenpfosten zum Ausgleich.
Nach dem Treffer erholte sich der Gast aber schnell. Bereits in der 31. Minute verlor Häfner den Ball an Kistner und dieser ging auf Amon zu. Statt den Bal aber zu versenken, schoss er den Torhüter an. Aber an dieser Situation sah man eben auch den Qualitätsunterschied zu Imhof. In der 39. Minute hatte der TSV dann die nächste Möglichkeit. Nach einem Freistoß kam der Ball an die Strafraumgrenze zu Schaible, der denkbar knapp am Kasten vorbeischoss. So ging es mit 1:1 in die Pause.
Unmittelbar nach der Pause konnte die Heimmannschaft in Führung gehen. Einen Pass in die Spitze von Streng konnte Krüger nicht richtig klären und Imhof erlief den Ball. Aus spitzem Winkel zog er ab und plötzlich zappelte der Ball wieder im langen Eck. Aber auch von diesem Tor ließ sich Schammelsdorf nicht beirren und das Spiel blieb weiter spannend. Zusätzlich wurde es aber auch wesentlich ruppiger. Viele Fouls von beiden Seiten ließen kaum Spielfluss aufkommen, was vom Niveau aber immer noch besser war als viele andere A-Klassenspiele, nur das bis dahin hohe Niveau dieses Spiels litt eben etwas darunter. So dauerte es bis zur 62. Minute, bis wieder eine Chance raussprang, aber diese war hochkarätig. Schaible bediente den eingewechselten Amling, der von rechts abzog. Amon klatschte den Ball nach vorne ab, jedoch scheiterte der ebenfalls eingewechselte Schulz mit seinem Nachschuss an einem auf der Linie stehenden Mürsbacher. Die nächste Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich dann in der 72. Minute, als ein Heimakteur einen Walter-Freistoß beinahe ins eigene Tor verlängerte. Fünf Minuten später dann die nächste Chance für den Gast. Krüger schlug einen der zahlreichen Freistöße im Mittelfeld in den Strafraum, Brunner gewann das Kopfballduell und so kam der Ball zu Schaible. Dessen Kopfball konnte Amon abwehren, jedoch konnte den Abpraller kein Schammelsdorfer erreichen. In der 79. Minute war es dann aber doch so weit. Ein abgewehrter Freistoß kam an der Strafraumgrenze zu Geißler. Dieser machte noch einen Haken und zog mit links ab. Der Schuss wurde von einem Gegner noch so abgelenkt, dass er im Netz zappelte und den verdienten Ausgleich darstellte. Die Freude währte aber nur sechs Minuten, dann ging Mürsbach wieder in Führung. Häfner schlug einen Eckball in die Mitte, die Defensive verlor Streng aus den Augen. Dessen Kopfball erreichte März, der aus spitzem Winkel zum 3:2 traf. Bis zum Schlusspfiff warf der TSV jetzt alles nach vorne und hatte in der 90. Minute die Chance zum Ausgleich. Jedoch ging der Schuss von Schaible knapp über den Kasten. Als dann in der Nachspielzeit Brunner an Amon scheiterte, war dann auch die letzte Möglichkeit vergeben und Mürsbach gewann dieses Spitzenspiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, letztendlich.
Ein Untentschieden wäre wohl das gerechtere Ergebnis gewesen, aber Fußball ist nunmal kein Sport der Konjunktive. Der entscheidende Faktor war einfach, dass die Gastgeber mit Imhof einen Stürmer in ihren Reihen haben, der aus zwei Möglichkeiten zwei Treffer erzielt, während Schammelsdorf klarste Chancen nicht verwerten konnte. Jetzt ist der Abstand nach oben etwas größer geworden, dafür hat man alle Mannschaften aus der Spitzengruppe schon gespielt und sollte mit solchen Leistungen schon bald den Abstand wieder verringern können.

TSV 2 - FV 1912 Bamberg 6:0

Heimstärke wiedergefunden

Am vergangenen Sonntag empfing der TSV mit den Gästen von den 12ern die bisher einzige Mannschaft, die dem Topfavoriten aus Mürsbach einen Punktverlust beibringen konnte. Dementsprechend gewarnt und konzentriert begann man auch das Spiel. Nach nur vier Minuten konnte man auch in Führung gehen, als Zimmermann den häufig auftretenden Raum auf der Außenbahn nutzen konnte und allein auf Keeper Krieger zugehen konnte. Sein Abschluss wurde zwar noch geblockt, ging in Ping-Pong-Manier aber doch noch zum 1:0 über die Linie. Nur acht Minuten erhöhte der TSV auf 2:0, als wieder Zimmermann auf rechts unfassbar viel Platz hatte und in die Mitte flankte. Dort gewann Schaible das Kopfballduell und nickte ein. In der Folge hatte der TSV zahlreiche Möglichkeiten, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Dies gelang dann in der 30. Minute, als Pitzer einen Abwehrfehler nutzte und den Ball unter die Latte hämmerte. Nur zwei Minuten später musste dann schon das 4:0 fallen, als Naszkowski wieder von Zimmermann über die rechte Angriffseite bedient wurde, aber an Krieger scheiterte. Der Gast hatte in Halbzeit lediglich eine Halbchance, als ein Kopfball von Dhaher geblockt wurde.
Kurz nach dem Wechsel erzielte Schaible dann seinen zweiten Treffer, als wieder Zimmermann über rechts durchbrechen konnte und wunderbar querlegte. In der 49. Minute schaffte der TSV dann den nächsten Treffer, als der eingewechselte Winkler zum Solo ansetzte, dann einen schönen Doppelpass mit Schaible spielte und -zugegebenerweise - nicht ganz unhaltbar abschloss. Als dann Winkler in der 59. Minute Pitzer seinen zweiten Treffer uneigennützig auflegte, war das Spiel endgültig entschieden. Jetzt schaltete der TSV einen Gang zurück und wechselte, was dem Spiel aber keinen Abbruch tat. Weiterhin hatte man Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. So scheiterte Schaible beispielsweise in der 63. Minute nur am Pfosten. Auch der eingewechselte Rosenzweig verfehlte nach 70 Minuten nur knapp den Kasten. Die letzte gute Möglichkeit hatte dann der dritte Einwechselspieler. Aber den Abschluss Brides parierte Krieger stark.
So endete das Spiel "nur" mit 6:0, womit der an diesem Tag völlig überforderte Gast, noch gut leben konnte. Wenn der TSV diese Leistung im kommenden Spiel in Mürsbach bestätigen kann, werden die 12er nicht mehr die einzige Mannschaft sein, die Mürsbach Punkte abnehmen konnte.
Dem Gast noch viel Glück in der Restsaison und gute Besserung an den kurz vor Schluss nach einem unnötigen Foul verletzten Spieler, damit das Lazarett nicht noch größer wird.

FSV Unterleiterbach 2 - TSV 2 0:3

Zum gestrigen Auswärtsspiel reiste der TSV zu einer anderen BL-Reserve nach Unterleiterbach. Von der Tabellenkonstellation eine klare Angelegenheit und das sollte sich auch bewahrheiten. Gleich zu Beginn schnürte der TSV die Hausherren hinten ein und hatte in der 4. und 5. Minute die ersten Möglichkeiten, als jeweils Brunner am Kasten vorbeiköpfte. Die nächte Großchance hatte dann Schaible in der 18. Minute, als sich Naszkowski auf links durchsetzte und in die Mitte legte. Jedoch verfehlte Schaible freistehend das Gehäuse. Nach weiteren Halbchancen sollte es in der 32. Minute dann doch so weit sein. Schulz öffnete das Spiel mit einem schönen Seitenwechsel auf rechts zu Düthorn, dieser spielte weiter zu Zimmermann, der den inzwischen in die Mitte gelaufenen Schulz wieder bediente, der vollendete. Vier Minuten später beinahe der nächste Treffer, jedoch parierte der Heimkeeper stark gegen den Abschluss von Schaible. Aber wiederum zwei Minuten später war dieser dann auch machtlos. Der TSV bekam einen berechtigten Handelfmeter, den Zimmermann in die Winkel jagte. Nach der Pause änderte sich nichts am Spiel, außer dass die Hausherren sich mit 10 Mann hinten reinstellten, was aber trotzdem nicht verhindern konnte, dass der TSV zahlreiche Möglichkeiten bekam. Diese scheiterten aber zumeist an Nieradzik oder an der Ungenauigkeit des letzten Pass, wie in der 67. Minute, als Schaible dem mitgelaufenen Krötsch etwas in den Rücken spielte und so ein Verteidiger vor dem Abschluss noch klären konnte. In der 78. Minute erhöhte der TSV dann doch noch auf 3:0, als der eingewechselte Rosenzweig auf Brunner zurücklegte und dieser ins lange Eck schob. Auch in der Folge hatte der TSV noch einige Hochkaräter, die aber allesamt vergeben wurden. Teilweise, weil man sich gegenseitig den Ball vom Fuß klaute...

So endete das Spiel "nur" 3:0, Chancen für ein Schützenfest waren allemal da, was aber auch nicht mehr als 3 Punkte gebracht hätte. Möglicherweise hat man so sein Pulver für das kommende Spiel gegen die 12er wenigstens noch nicht verschossen, damit man sich durch weitere 3 Punkte oben festsetzen kann, wenngleich der Gegner sicherlich ein anderes Kaliber darstellen wird als der gestrige Gegner.

TSV 2 - ASV Gaustadt 2:3

TSV schenkt Gaustadt die Tabellenführung

Zum zweiten Heimspiel der englischen Woche empfing der TSV den Tabellenführer om ASV Gaustadt. Logischerweise wollte man an die Leistung vom Donnerstag anknüpfen und zu Hause ohne Punktverlust bleiben. Dieses Vorhaben schien auch recht schnell erreicht zu werden, denn bereits in der 2. Minute konnte man in Führung gehen. Nach einem Eckball klärte Begolli den Ball in Basketballmanier, was der Schiedsrichter sofort mit einem Strafstoß ahndete. Diesen verwandelte Zimmermann souverän. Dem ein oder anderen fiel spontan wieder das Spiel gegen den TSC ein, als es ähnlich lief. Nach dem Treffer übernahm der Gast das Geschehen und hatte wesentlich mehr Ballbesitz. Entlastung für den Gastgeber gab es kaum. Nach 18 Minuten bekam man wieder einen Eckstoß zugesprochen. Der Ball wurde in die Mitte gebracht und zunächst geklärt. Allerdings blieb Kistner verletzt liegen. Statt das Spiel zu unterbrechen, hörte man vom Schiedsrichter nur, dass er sich dann doch rausrollen solle, wenn er Schmerzen habe. Aber statt den Ball einfach selbst ins Aus zu spielen, versuchte Geißler seinen Gegenspieler auszuspielen und verlor prompt den Ball. Osei-Tutu war dadurch allein vor Knoblach und brauchte nur noch zum Ausgleich einschieben. In der Folge kam keinerlei Spielfluss mehr auf, weil der Schiedsrichter ohne erkennbare Linie mal pfiff, bei klaren Fouls aber laufen ließ, Wichtiger schien ihm, ob Trainer Firsching auch - wie von ihm befohlen - hinter der Absperrung blieb. Dabei verlor aber komplett den kaum vorhandenen Durchblick. Gaustadt behielt weiter die Hoheit über den Ball, ohne sich aber irgendetwas Gefährliches zu erspielen. Erst in der 39 Minute kam Osei-Tutu mal zum Kopfball, scheiterte aber am Außenpfosten.
Auch nach der Pause änderte sich wenig. Gaustadt hatte den Ball, war aber komplett harmlos. Also musste wieder der TSV nachhelfen. In der 59. Minute schlug Knoblach unbedrängt den Ball nach vorne, allerdings genau in die Füße von Pereira, der aus 30 Metern nur noch das leere Tor treffen musste. Und nur zwei Minuten schenkte der TSV dem Gast gleich auch noch das 3:1. Einen Rückpass ließ Geißler einfach durch, wieder sprintete Osei-Tutu dazwischen und musste wieder nur einschieben. Als dann Begolli in der 70. Minute vom Platz gestellt wurde, als er Düthorn umschubste, dafür aber nur gelb-rot bekam, keimte wieder etwas Hoffnung beim TSV auf, dass man doch etwas holen konnte. Man übernahm dann mehr und mehr das Spiel und kam in der 84. Minute auch zum Anschlusstreffer. Einen Schuss von Naszkowski blockte der Gast noch, aber der Ball kam zu Druck, der auf 2:3 stellte. Mehr sollte es dann aber nicht mehr werden, bis der Schiedsrichter nach drei Minuten Nachspielzeit (angebracht wären durch Wechsel und "Verletzungs"unterbrechungen durchaus mehr gewesen) abpfiff.
So verlor man das erste Heimspiel dieser Saison, weil man sich im Prinzip drei Gegentore selbst eingeschenkt hat. Gaustadt war zwar zweifelsohne feldüberlegen, aber hätten wahrscheinlich noch Stunden damit verbringen können, ohne jegliche Gefahr auszustrahlen. Für den TSV gilt es diesen schwarzen Tag abzuhaken und nächstes Wochenende in Unterleiterbach die richtige Reaktion zu zeigen.

TSV 2 - FC Oberhaid 2 5:1

Nach Anlaufschwierigkeiten gefangen

Zum Spiel in der englischen Woche empfing der TSV den Gast aus Oberhaid. Bei beiden Mannschaften schienen Spieler zu fehlen, wie es am Vortag schon bei den 1. Mannschaften der Fall war, so dass wohl wirklich reine 2. Mannschaften antraten, was dem Spiel aber nicht schaden sollte. Zu Beginn übernahm zunächst der Gast das Geschehen und versuchte immer wieder über Schonert das Spiel aufzuziehen, der seine Stürmer bedienen sollte. Großartige Möglichkeiten sprangen aber nicht raus, weswegen auch ein Standard für den ersten Treffer führte. Einen Freistoß von Hasler konnte Schmitt in der 8. Minute unbedrängt an den Innenpfosten und von dort aus ins Gehäuse bugsieren. Der Gastgeber schien erstmal geschockt, was dem Gast in die Karten spielte und man mit langen Bällen immer wieder in aussichtsreiche Positionen gelangte. Nach 20 Minuten übernahm dann Schammelsdorf das Geschehen und wurde prompt belohnt. Kistner spielte einen Ball genau in die Gasse, Schaible überlief die gegnerische Abwehr und brauchte nur noch an Torhüter Ruderich vorbeischieben, was auch gelang. Die Heimmannschaft blieb jetzt am Drücker und erspielte sich weitere Chancen. Die beste bis dahin hatte Druck, als er in der 31. Minute einen Abpraller nicht unterbringen konnte. In der 41. Minute ging der TSV dann aber doch in Führung. Schulz erkämpfte im Strafraum stark den Ball gegen seinen Gegenspieler, legte den Ball vors Tor und Heyder verwandelte zum 2:1. Auch Oberhaid hatte in Halbzeit noch eine Möglichkeit. Kurz vor der Pause bekamen sie einen Freistoß an der Strafraumgrenze nach einem seltsamerweise ohne Karte geahndeten Foul von Druck. Doch konnte Knoblach den von Pieper aufs kurze Eck gezogenen Schuss parieren. Kurz darauf durfte sich der Gast aber auch nicht beschweren, dass er vollzählig in Hälfte Zwei gehen konnte, als ein Oberhaider Kistner mit gestrecktem Bein ohne Chance auf den Ball in die Parade fuhr.
Die erste Chance nach dem Wechsel hatte dann wieder der Gast. Wieder war es ein Standard in die Mitte, dieses Mal kam Schmaus unbedrängt zum Kopfball. Doch dieses Mal ging der Ball über den Kasten. Dann übernahm aber Schammelsdorf wieder das Kommando. Chancen sprangen aber erstmal nicht raus, was auch an den zahlreichen Fouls lag. In der 64. Minute konnte der TSV dann aber doch erhöhen. Der eingewechselte Krötsch kam an den Ball, lupfte ihn über den letzten Oberhaider, wieder brach Schaible durch und vollendete überlegt zum 3:1. Jetzt war das Spiel zumindest schon mal vorentschieden. Das hätte sich in der 80. Minute ändern können, als der Gast vehement einen Strafstoß forderte. Aber solche Elfmeter bekommt man nur im Süden der Republik in einer rot beleuchteten Arena, wenn man dazu auch noch das "richtige" Trikot trägt. Endgütig entschieden wurde das Spiel dann in der 83. Minute, als Pieper den durchgebrochenen Düthorn ummähte und zu Recht mit der Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde. Den fälligen Freistoß schoss Kistner. Der Ball wurde von der Mauer so abgefälscht, dass Ruderich keine Chance mehr hatte den trudelnden Ball zu erreichen und es stand 4:1. Den Endstand besorgte dann Krötsch nach einer schönen Kombination. Einen langen Ball in den Strafraum legte der ebenfalls eingewechselte Bride per Kopf in die Mitte zu Zimmermann, dieser weiter zum völlig ungedeckten Krötsch, der einschieben konnte.
So endete das Spiel dann mit 5:1 auch verdient mit einem Sieg der Gastgeber, die sich nach 20 Minuten Anlaufzeit diesen Sieg auch endlich wieder erspielen konnte und mit dieser Leistung auch morgen vor dem Tabellenführer aus Gaustadt sicher keine Angst haben braucht.
Ein Wort noch zur Kartenvergabe des unbekannten Schiedsrichters: Es war ein umkämpftes Spiel von beiden Seiten, dass nur der Gast Karten bekam, ist einfach nicht abgebracht gewesen. Bis auf die Situation vor der Pause und den berechtigten Platzverweis war Oberhaid sicher nicht unfairer als der Gastgeber selbst!

FC Wacker Bamberg 2 - TSV 2 0:4

Nach der starken Leistung der Vorwoche galt es, diese auch mal auswärts zu bestätigen, als man an den Margaretendamm reiste. Die erste Möglichkeit hatte aber der Gastgeber. Einen Freistoß von Scheuerer konnte Knoblach aber zur Ecke abwehren. In der Folge übernahm der TSV das Kommando und ging in der 5. Minute auch in Führung. Walter trat einen Freistoß von der Außenbahn in die Mitte. Der Ball ging durch Freund und Feind und landete dennoch nicht unhaltbar im langen Eck. Bereits in der 9. Minute erhöhte der Gast auf 2:0. Schulz nutzte einen schweren Schnitzer der Wacker-Defensive und konnte allein auf Geilen zugehen. Richtigerweise legte er den Ball vor diesem dann quer auf den mitgelaufenen Brunner, der nur noch einschieben musste. Nach diesem Treffer stellte der TSV dann aber plötzlich das Spiel komplett ein, was zu einem erschreckend schwachen Sommerkick führte. Der TSV musste auch nicht mehr, der Gastgeber konnte einfach nicht. So dauerte es auch bis zur 35. Minute, bis mal wieder etwas Nennenswertes passierte. Der TSV setzte einen Konter, jedoch scheiterte Brunner am Torhüter. Einen weiteren Katastrophenfehler der Heimmannschaft nutzte man dann eine Minute später für einen Steilpass auf Brunner, der den Ball am herauseilenden Geilen vorbeilegte und abgeräumt wurde. Den fälligen Strafstoß nutzte Zimmermann zur 3:0-Führung. So ging es dann auch in die Pause.

Nach dem Wechsel sank das Niveau des Spiels sogar noch mehr, was hauptsächlich daran lag, dass beim TSV jetzt alles zu wünschen übrig ließ. Der ballführende Spieler war die ärmste Sau, da komplett keine Laufbereitschaft, geschweige denn ein Anbieten, mehr vorkam. So hatte in Hälfte 2 die Heimmannschaft wesentlich mehr Ballbesitz, konnte aber damit nichts anfangen. Erst in der 65. Minute passierte wieder etwas. Schulz bediente Brunner, der aber wieder an Geilen scheiterte. Danach plätscherte das Spiel wieder dahin und man wünschte sich einen vorzeitigen Schlusspfiff. In der 86. Minute wurde es Innenverteidiger Geißler dann zu bunt und er startete von hinten durch, wurde von Zimmermann bedient und traf zum 4:0-Endstand.

Die 3 Punkte sind eingefahren, aber nach diesem Spiel muss man fast froh sein, dass man jetzt erstmal spielfrei ist, denn dadurch hat man genug Zeit, über die besonders in der 2. Hälfte indiskutable Leistung nachzudenken, bevor es am 30.08. gegen die 2. Garnitur des FCO weitergeht.

TSV 2 - TSC Bamberg 1:0

Starke Defensivleistung belohnt

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing der TSV den selbsternannten Topfavorit vom TSC Bamberg. Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die erste nennenswerte Situation führte dann auch schon zum Treffer. Brehm nutzte einen Abspielfehler der Gäste und marschierte in den Strafraum. Seinen Haken konnte sein Gegenspieler nur durch ein klares Foul beantworten, woraufhin Schiedsrichter Brodmerkel sofort auf den Punkt zeigte. Krüger ließ sich von seinem letzten verschossenen Strafstoß nicht beirren und schnappte sich wieder den Ball. Und dieses Mal verwandelte er auch wieder gewohnt souverän zur 1:0 Führung. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften weiter gegenseitig. Richtiger Spielfluss konnte aber nicht aufkommen, da beide Mannschaften recht häufig durch Fouls gestoppt wurden. Aber Brodmerkel ließ sich davon kein bißchen beeindrucken und behielt die Kontrolle über das Spiel. So dauerte es aber dann eine weitere halbe Stunde, bis wieder etwas Gefahr aufkam. Kemmer schickte Naszkowski über die rechte Angriffsseite, dieser flankte in die Mitte zu Schulz, der mit seinem Abschluss aber an der starken Reaktion von Akyol scheiterte. Nur eine Minute später die nächste Möglichkeit für den Gastgeber. Wieder kam Naszkowski über rechts durch und legte in die Mitte. Dort kam der Ball zu Sussner, dessen Abschluss aber vom Verteidiger noch über den Kasten abgelenkt wurde. Kurz vor dem Wechsel hatte dann auch der Gast seine erste Torchance. Der Fernschuss Ergün K.'s verfehlte das Tor aber knapp.
Nach dem Wechsel wurde das Spiel ruppiger, was zu zahlreichen Verwarnungen auf beiden Seiten führte, aber nicht unbedingt hilfreich für Torchancenhäufigkeit sein sollte. So benötigte es Einzelleistungen für Gefahr. In der 53. MInute versuchte der eingewechselte Winkler sein Glück aus der Ferne, scheiterte aber an Akyol. In der 58. spielte sich der Gast mal durch und wurde im letzten Moment noch von Düthorn am Abschluss gehindert. Zehn Minuten später hatte wieder der Gastgeber eine Möglichkeit. Brunner wurde freigespielt und legte zurück auf Schulz. Doch wieder fand dieser seinen Meister in Akyol. Als dann in der 81. Minute Can wegen wiederholten Foulspiel zunächst die Ampelkarte sah, die aufgrund der wohl darauf folgenden "netten Worte" vom Schiedsrichter zurückgenommen und in glattrot umgewandelt wurde, schien das Spiel vorentschieden. Doch nur zwei Minuten später hatte der Gast dann eine Riesenchance auf den Ausgleich. Ergün K. hatte zu viel Platz im Mittelfeld und chippte den Ball in den Strafraum. Dort verpasste Fidan denkbar knapp den Ball und damit den möglichen Ausgleich.
Da dies aber die einzige Szene war, dass die ansonsten bärenstarke TSV-Defensive unaufmerksam war, blieb es bis zum Ende beim 1:0 und dem insgesamt verdienten Sieg gegen einen starken Gegner. Und auch wenn die Kartenanzahl etwas anderes zeigen könnte, war das Spiel im Großen und Ganzen sehr fair geführt und stets unter der Kontrolle des souveränen Leiters Carlos Brodmerkel.
Für den TSV heißt es jetzt, diese Leistung am nächsten Sonntag beim FC Wacker 2 zu bestätigen.

SG Sportfreunde/BSC Bamberg - TSV 2 4:2

Zum ersten Auswärtsspiel in der neuen Liga reiste der TSV an den Sendelbach zur SG Sportler/BSC. Dass dies ein anderes Kaliber als in der Vorwoche darstellen wird, war klar. Dennoch hatte der Gast die erste Halbchance. Der Fernschuss von Schaible in der 3. Minute ging aber über das Gehäuse. Der Gastgeber machte es wenige Minuten später etwas besser. Knorz setzte sich durch und zog ab. Walter grätschte in den Ball und wurde am abstützenden Arm getroffen. Schiedsrichter Popa zeigte sofort auf den Punkt. Ob man diesen Strafstoß unbedingt geben muss, sei mal dahingestellt. Zumindest KANN man ihn geben. Schumm ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und verwandelte sicher ins rechte Eck. Der TSV ließ sich aber nicht beeindrucken und machte weiter das Spiel. In der 14. Minute legte Schaible auf Naszkowski quer. Seinen zu schwachen Abschluss konnte Wiedemann jedoch parieren. Nur eine Minute später bekam der TSV einen Freistoß zugesprochen, den Kistner in die Mitte brachte. Zunächst verpassten zwei Mann den Ball, aber Schulz drückte ihn mit dem Oberschenkel zum umjubelten Ausgleich über die Linie. Auch in der Folge blieb der TSV die aktivere Mannschaft und hätte in der 24. Minute in Führung gehen müssen. Schaible kam unbedrängt auf Höhe des Elfmeterpunkts zum Abschluss, jagte den Ball aber über den Kasten. So kam es, wie es meist passiert. Die SG ging aus dem Nichts wieder in Führung. Einen Stellungsfehler der TSV-Defensive nutzten Kunze und Knorz zum Konter. Letzterer schob überlegt aus 16 Metern ein. Nur zwei Minuten später erhöhte Knorz sogar noch, als er einen Steinmetz-Eckball am Fünfereck unbedrängt einköpfen konnte. Die restliche Zeit des ersten Hälfte wollte bzw. konnte aufgrund einiger sehr seltsamer Pfiffe keinerlei Spielfluss mehr aufkommen. So wurden die Seiten bei einem Stand von 3:1 gewechselt. Nach der Pause wollte der TSV mit einem schnellen Anschlusstreffer wieder ins Spiel zurückkommen, was in der 52. Minute auch gelang. Einen Ballverlust der Gastgeber nutzte Naszkowski und flankte auf den in der Mitte völlig freistehenden Kistner, der überlegt gegen die Laufrichtung zum Anschluss einnickte. Die folgenden Minuten drückte der Gast auf den Ausgleich, vergaß aber immer wieder den rechtzeitigen Abschluss. Die SG verlegte sich auf Konter. Nach knapp 70 Minuten forderte der TSV einen Foulelfmeter, als Schaible im Strafraum zu Fall kam. Ein Schlag war klar zu hören, jedoch stellte sich heraus, dass dieser vom Kontakt mit dem Rasen herrührte. In der 80. Minute hätte der Gastgeber das Spiel schon entscheiden können, als Knorz nach einem Konter mit einem Lupfer versuchte, Knoblach zu überwinden, aber an der Latte scheiterte. Fünf Minuten später machte er es dann besser und vollendete einen Konter zum 4:2. In der 90. hätte er sogar auf 5:2 stellen können, scheiterte aber am lange stehenbleibenden Knoblach. Die letzte Situation des Spiels beschrieb dann den kompletten Verlauf. Der TSV spielte sich bis in den Strafraum durch, Geißler musste nur noch abziehen, machte aber noch einen Haken. Den Abpraller bekam Schaible, scheiterte aber am Torhüter.

So verlor der TSV sein erstes Auswärtsspiel, weil der Gegner einfach viel effektiver mit den Chancen umging. In der kommenden Woche kommt mit dem TSC ein selbsternannter Aufstiegsfavorit, da muss mehr Effektivität an den Tag gelegt werden, sonst wird es wohl nichts mit Punkten.

TSV 2 - ASV Viktoria Bamberg 3:0

Auftaktsieg

Zum ersten Heim- und damit auch zum ersten Spiel im Neuland A1 empfing der TSV den Gast von der Viktoria aus Bamberg. Ob dieses Spiel Erkenntnisse über die Stärke der neuen Liga bringen kann, sei mal dahingestellt. Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel auf sehr übersichtlichem Niveau. Torchancen waren auf beiden Seiten absolute Mangelware. Zum Einen, weil der Gastgeber keinerlei Passspiel auf die Reihe bekam, zum Anderen, weil die Spielweise des Gastes mit langen Bällen auf Sturmtank Ochs nicht griff. Dieser war über die kompletten 90 Minuten bei den Schammelsdorfern Krüger und Geißler abgemeldet. So dauerte es auch bis zur 15. Minute, bis die erste nennenswerte Möglichkeit entstand. Und diese bedurfte auch schwerer Mithilfe. Torhüter Eck ließ einen weiten Ball durchrutschen und plötzlich war Krötsch allein vor dem Kasten. Seinen Abschluss kratzte Ray aber noch von der Linie. Im direkten Gegenzug hatte auch der Gast die erste Möglichkeit, allerdings ging der Fernschuss von Fofanah knapp über den Kasten. Als dann in der 18.. Minute die nächste Möglichkeit entstand, hatte man Hoffnung auf Besserung des Niveaus. Naszkowski tankte sich auf links durch und brachte die Flanke in die Mitte. Dort stieg Schulz am höchsten, scheiterte mit seinem Kopfball aber an der starken Reaktion von Eck. Das war es dann allerdings auch schon in Hälfte 1.
Nach dem Wechsel dauerte es dann aber nicht lange, bis wieder etwas passierte. In der 52. Minute erkämpfte Schulz den Ball und legte auf Kistner. Dieser ließ mit einem Haken seinen Gegenspieler ins Leere laufen und schlenzte den Ball mit links ins lange Eck zum umjubelten 1:0. Dieser Gegentreffer schien einen Gästespieler besonders zu ärgern, denn ab diesem Zeitpunkt hatte dieser offensichtlich nur noch das Ziel, mindestens einen Schammelsdorfer vom Platz zu treten. Nach mehreren Versuchen schaffte er dies in der 62. Minute auch mit Brunner und wurde aufgrund dieses völlig unsportlichen Einsteigens von Schiedsrichter Hennemann auch vom Platz gestellt. Was es da noch zu diskutieren gab, verstanden auch die restlichen Gästespieler nicht. In der Folge fielen auch noch zwei andere Gäste mit Nachtreten und Schlägen im Vorbeilaufen auf, was Schiri Hennemann aber jeweils nicht sehen konnte. Sobald Schammelsdorf dann mal ohne Unterbrechung spielen konnte, wurde es etwas gefährlicher, jedoch kam der letzte Pass selten an. Zum zweiten Treffer bedurfte es darum aber wieder Hilfe des Gastes. Der letzte Mann versuchte Hofmann aussteigen zu lassen, verlor aber den Ball an diesen. Allein vor dem Torhüter ließ sich Hofmann die Möglichkeit nicht mehr nehmen und verwandelte eiskalt ins kurze Eck. Als dann in der 82. Minute Fofanah auch noch vom Platz gestellt wurde, weil er zum wiederholten Male die Schiedsrichterleistung kritisierte, war das Spiel endgültig entschieden. SO konnte der TSV mit der schönsten (weil auch einzigen) Kombination des Tages auf 3:0 erhöhen. Letztendlich steckte Sussner auf den eingewechselten Schaible durch, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und ins kurze Eck traf.
So endete das Spiel dann auch. Der TSV gewann sicher, ohne jedoch zu glänzen. Ob solch eine Leistung in den nächsten Spielen bei der SG Sportfreunde/BSC und besonders gegen den TSC reicht, darf aber bezweifelt werden.
Der Gast schwächte sich selbst, wobei in aller Deutlichkeit erwähnt werden muss, dass der Großteil der Spieler und Zuschauer absolut fair war, aber das Auftreten weniger einen kompletten Verein wieder in Verruf bringen können!