Spielberichte 2. Mannschaft

TSV 2 - DJK SC Mistendorf 2:1

Überzahl doch noch genutzt

Zum heutigen Rückrundenauftakt empfing der TSV den Tabellennachbarn aus Mistendorf. Klar war, der Sieger der Partie würde sich in den Top 5 festsetzen, während der Verlierer den Anschluss erst mal verpassen würde. Aufgrund des Wetters und des danach stattfindenden Bezirksligatopspiels musste man in den Wald ausweichen, was für beide Mannschaften eher hinderlich sein würde. So entwickelte sich zunächst ein schwaches Spiel mit vielen langen Bällen, von gepflegtem Aufbau war von beiden nichts zu sehen. Nach ca. zehn Minuten hatten sich dann beide Mannschaften auf den Platz eingestellt und der Gast kam zu einem leichten Übergewicht. Zunächst scheiterte Bergmann mit einem Freistoß an Knoblach und in der 19. Minute fischte Knoblach einen Abschluss von Göller hervorragend aus dem Eck. In der 23. Minute ging der Gast dann aber doch in Führung. Die Schammelsdorfer bekamen den Ball nicht aus dem Strafraum und zu allem Überfluss schoss Ramer den machtlosen Windfelder an, von dem der Ball dann über die Linie kullerte. Dieser Treffer schockte den TSV aber kaum, denn nur fünf Minuten später verzeichnete man selbst die erste Möglichkeit. Jedoch hielt Jähn den scharf getretenen Freistoß von Walther. In der 35. Minute dann der Knackpunkt der Partie. Der bereits verwarnte Windfelder sah wohl keine andere Möglichkeit mehr, legte den losmarschierenden Krüger und wurde berechtigterweise mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Vor der Pause passierte dann nichts mehr.
Die zweite Hälfte startete dann aber gleich mit einem Kracher. Krüger zog aus 20 Metern ab, Jähn konnte den Ball mit den Fingerspitzen noch an die Innenkante der Latte lenken, von wo aus der Ball auf die Linie fiel und wieder raussprang. In der Folge zog sich der Gast zurück und lauerte auf Konter. Dementsprechend übernahm der TSV das Kommando, kam aber zu keinen klaren Chancen. Den nächsten Hochkaräter hatte dann jedoch tatsächlich der Gast. Göller wurde freigespielt und zog trocken mit rechts ab. Er hatte den Torjubel auch schon auf den Lippen, jedoch lenkte Knoblach den Ball gerade noch an die Latte. Danach machte aber nur noch der TSV Druck. In der 75. Minute hätte man dann beinahe den inzwischen verdienten Ausgleich erzielt. Krüger kam nach einer Flanke zum Kopfball, Jähn wehrte in die Mitte ab, jedoch bekam Krötsch den Abpraller auf Bauchhöhe nicht unter Kontrolle, so dass der Ball noch von der Linie gekratzt werden konnte. Nur wenige Minuten später nahm sich Geißler ein Herz und zog aus 25 Metern ab. Jähn war schon geschlagen, allerdings ging der Ball nur an den Pfosten. Den Abpraller bekam Krüger nicht mehr auf den Kasten. Aber der TSV verlor nicht die Geduld und Moral und drückte weiter. In der 82. Minute wurde das Anrennen dann auch endlich belohnt, auch wenn den Treffer kein Schammelsdorfer erzielte. Eine Hereingabe von der rechten Seite verwandelte ein Mistendorfer Verteidiger unglücklich an den Innenpfosten zum vielumjubelten Ausgleich. Doch damit wollte sich der Gastgeber nicht zufrieden geben, immerhin spielte man inzwischen schon knapp 50 Minuten in Überzahl! Und kurz vor Schluss fiel tatsächlich noch der Siegtreffer. Möhrleins Flanke wurde abgefälscht, dadurch bekam der Ball einen starken Drall, Jähn unterlief diesen und plötzlich musste Schröter nur noch ins leere Tor schieben. Kurz darauf pfiff der gute Schiedsrichter das Spiel ab und der Jubel kannte keine Grenzen. Durch den heutigen und den letztwöchigen Sieg konnte der TSV zwei richtige Big Points setzen und ist jetzt wieder mit im Geschäft. Jetzt muss natürlich nächste Woche im letzten Heimspiel des Jahres gegen Würgau nachgelegt werden!

TSV 2 - ASV Stübig 4:1

In Erfolgsspur zurück

Nach der ersten Niederlage der Saison empfing der TSV den Gast aus Stübig. Die erste Halbzeit des Spiels war von beiden Seiten Fußball zum Abgewöhnen. Wenn es tatächlich mal zu etwas Gefahr kam, was meist nur aus Standards resultierte, waren die Abschlüsse keinerlei Problem für Gästetorhüter Lieb. Lediglich bei einem Freistoß von Walter nach 25 Minuten musste dieser sich mal strecken, um den Ball abzuwehren. Dies bereute er danach aber sicherlich, weil er sich dabei an der Schulter verletzte. Vom Gast kam überhaupt nichts, von der Heimmannschaft kaum mehr.
Nach dem Wechsel wurde es dann etwas besser, auch wenn die Chancenverwertung des TSV unweigerlich an das Heimspiel gegen Geisfeld erinnerte. Direkt nach der Pause wurde ein Schuss von Schröter geblockt, nur eine Minute später zielte Krüger zu hoch. Als es nach einer Stunde immer noch torlos stand, glaubte man endgültig, dass dort heute nichts mehr passieren würde. Besonders als ein Freistoß von Schröter nach 62 Minuten von einem Abwehrspieler auf der Linie geklärt wurde. Aber in der 66. Minute fiel dann doch endlich die verdiente Führung. Kistner zog von der linken Seite nach innen, schaffte es als erster Schammelsdorfer den Ball platziert auf den Kasten zu bringen und schon war Lieb machtlos. Dieser Treffer fungierte als Dosenöffner, denn nur drei Minuten später erhöhte der TSV auf 2:0. Hofmann flankte punktgenau mit dem Außenrist in die Mitte, wo Krüger mutterseelenallein den Ball volley über die Linie drückte. In der 76. Minute schickte Zimmermann Schröter punktgenau in die Gasse und dieser ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und schob überlegt ein. Als dann in der 82. Minute das 4:0 folgte, wurde das Ergebnis doch noch standesgemäß. Diesen Treffer erzielte der eingewechselte Bride, als er nach einem Helm-Eckball von Zimmermann per Kopf bedient wurde. Der Gast konnte dann in der 84. Minute etwas Ergebniskosmetik betreiben, als Jantschke einen berechtigten Handelfmeter verwandelte.
So kehrte der TSV also in die Erfolgsspur, auch wenn das letztendlich deutliche Ergebnis nur aufgrund der 2. Hälfte zustande kam. Mit Leistungen wie in Abschnitt 1 gewinnt man selbst in der A-Klasse keinen Blumentopf!

RSV Drosendorf - TSV 2 4:1

Am Feiertag reiste der TSV nach Drosendorf. Anhand der Aufstellung und des Tabellenplatzes des Gegners wusste man vorab, dass die Trauben hoch hängen würden. Dies zeigte sich im strömenden Regen auch von Beginn an. Der Gastgeber war spielbestimmend und hatte nach 13 Minuten die erste Möglichkeit. Der Schuss von Hornung war aber leichte Beute für Knoblach. Nach 17 Minuten sollte dann aber doch die Führung fallen. Otte setzte sich schön durch und konnte von Krüger nur noch per Foulspiel aufgehalten werden. Den fälligen Strafstoß versenkte Götz sicher. In der Folge verflachte das Spiel, Drosendorf ließ den Ball in der eigenen Hälfte laufen und der TSV ließ sich nicht locken. Kurz vor dem Wechsel hatte dann auch der TSV seine erste Möglichkeit. Schröter legte von rechts in die Mitte und fand Ankenbrand. Dessen Schuss wurde aber direkt von seinem Gegenspieler geblockt.
Die zweite Hälfte begann dann gleich mit einem weiteren Treffer. Münch schickte Sturm, der ließ noch seinen Gegenspieler ins Leere laufen und versenkte den Ball überlegt im langen Eck zum 2:0. Der TSV schien etwas geschockt, ob des frühen zweiten Gegentreffers und brauchte dann erstmal wieder einige Minuten, um sich zu erholen. Währenddessen ließ der Gastgeber den Ball wieder durch die eigenen Reihen laufen. Halbwegs gefährlich für die Heimmannschaft hätten nur ein paar Freistöße aus 20 bis 25 Metern werden können, die aber allesamt nichts einbrachten. Erst in der 78. Minute konnte Schammelsdorf dann verkürzen. Ankenbrand konnte sich über links durchsetzen und legte den Ball zurück an den Strafraum. Dort stand Krüger mutterseelenallein und schob den Ball überlegt zum Anschlusstreffer ins lange Eck. Jetzt wollte man mehr und stellte auf eine offensivere Aufstellung. Die Chancen hatte aber nur die Heimmannschaft. In der 80. Minute scheiterte Hornung an seinen Nerven und vergab alleinstehend vor Knoblach. In der 85. fiel dann aber doch die Entscheidung. Reitberger verlor als letzter Mann den Ball an Götz, dieser ließ sich nicht bitten und jagte den Ball zum 3:1 ins kurze Eck. Nur zwei Minuten später dann sogar noch das 4:1, als Reichert bedient wurde und in den Winkel traf.
Kurz darauf beendete der souveräne Schiedsrichter Demus die Partie und das Spiel fand einen verdienten Sieger. Aber schlecht war die Leistung des Gastes sicherlich nicht, man hatte an diesem Tag einfach eines der Spitzenteams der Liga als Gegner.

TSV 2 - ASV Hollfeld 2:0

Heimsieg in engem Spiel

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV den ehemaligen Bayernligisten aus Hollfeld, der vor der Saison durchaus zu den Aufstiegsfavoriten gezählt wurde. Also wusste man, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Zu Beginn entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, in dem die Heimmannschaft die erste Möglichkeit zu verzeichnen hatte. Pitzer brachte mit einem starken Pass Hofmann in Position, jedoch verfehlte dieser in der 5. Minute den Kasten. Nur zwei Minuten später hatte wieder Hofmann die zweite Möglichkeit. Eingeleitet hatte er diese selbst mit einem schönen Pass auf Sauer über die rechte Seite. Dieser ging auf den Kasten zu, legte statt selbst abzuschließen, wieder quer auf Hofmann, der den Ball aber über das Gehäuse jagte. Aber auch der Gast musste nicht lange auf die erste Chance warten, allerdings wehrte Knoblach den Fernschuss nach acht Minuten gerade noch zur Ecke ab. Danach hatten sich beide Mannschaften dann aufeinander eingestellt und vorerst sollte keine Chance mehr herausspringen. Lediglich wieder ein Fernschuss des Hollfelders Kunzmann ließ kurz Gefahr aufblitzen, jedoch war Knoblach wieder zur Stelle. Bis zur Pause neutralisierte man sich dann gegenseitig, wobei die Heimmannschaft aber mehr vom Spiel hatte. Die Seiten wurden aber trotzdem torlos gewechselt.
Nach der Pause dauerte es dann wieder knapp zehn Minuten, bis es eine Möglichkeit gab. Pitzer brach über die rechte Seite durch und flankte. Am zweiten Pfosten kam Sauer mit dem Kopf an den Ball und endlich fiel die Führung. Diese hätte aber beinahe nur zwei Minuten Bestand gehabt. Schwarz schnappte sich den Ball und marschierte durch die komplette Defensive des TSV und stand plötzlich allein vor Knoblach. In diesem fand er in dieser Situation aber seinen Meister. In der folgenden Viertelstunde waren Chancen dann wieder Mangelware, bis der TSV in der 74. Minute einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen bekam. Pitzer schnappte sich den Ball und ließ Schatz keinerlei Chance, als er den Freistoß unhaltbar im Winkel versenkte und damit seine starke Leistung endgültig krönte. Von diesem zweiten Treffer etwas demoralisiert, ließ der Gast den Hausherren jetzt doch noch einige Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu stellen. Aber sowohl der Freistoß in der 80. als auch die Möglichkeit von Pitzer nach Pass von Schröter in der 85. verfehlten das Gehäuse knapp. Als dann Hofmann in der 87. Minute mit seinem Abschluss nach Querpass von Kraus am stark reagierenden Schatz scheiterte, war dann endgültig klar, dass kein weiterer Treffer mehr fallen würde, was dem Spielverlauf aber auch nicht entsprochen hätte.
So zeigte man wieder ein anderes Gesicht als in der Vorwoche, hatte auch endlich mal wieder Ordnung im Mittelfeld und so die Spielkontrolle. Am kommenden Dienstag muss auf diese Leistung aufgebaut werden, wenn man denn auch nach dem Auswärtsspiel in Drosendorf die einzig ungeschlagene Mannschaft bleiben will.

SV Weichendorf 2 - TSV 2 1:1

Eine im Vergleich zur Vorwoche auf 7 Positionen veränderte TSV-Reserve reiste am gestrigen Samstag zum Spiel in Weichendorf. Aber auch die aufgebotene Mannschaft musste reichen, um dort dreifach zu punkten.
Davon merkte man in Halbzeit 1 aber gar nichts. Der TSV zeigte eine ganz schwache Leistung, fand keinerlei Zugriff zum Spiel oder zu Zweikämpfen. Der Gastgeber konnte so mit seiner sehr einfachen Spielführung, nämlich alle Bälle blind nach vorne schlagen und beten, dass einer der Angreifer den Ball bekommt, tatsächlich ein klares Übergewicht schaffen. So hatte der SVW in der 24. Minute auch die erste Möglichkeit. Schlierf zog aus 20 Metern ab, scheiterte aber an Knoblach. Vier Minuten später nutzte Weichendorf dann den Tiefschlaf des TSV endlich aus, als Sonnefeld bedient wurde und allein vor Knoblach auftauchte. Diesen verlud er und traf zum verdienten 1:0. Der gleiche Spieler hätte in der 36. Minute dann erhöhen müssen, als er wieder völlig unbedrängt vor dem Tor auftauchte, dieses Mal den Ball aber über den Kasten jagte.
In der Pause gab es dann eine Standpauke für den TSV, auf dass es nach dem Wechsel besser würde. Wurde es aber nicht unmittelbar. Direkt nach dem Anstoß wieder ein langer Ball nach vorne, keinerlei Abstimmung in der TSV-Defensive, was nur auf Kosten eines Freistoß aus 20 Metern zu lösen war. Diesen jagte Schlierf an die Oberkante der Latte. Aber dies schien dann endlich den TSV aufzuwecken. Mehr und mehr übernahm man jetzt das Spielgeschehen. Die erste Möglichkeit hatte Heyder nach 50 Minuten, als ihm der Ball im Fünfmeterraum vor die Füße fiel. Statt einfach mit links gegen die Kugel zu hauen, wollte er sich den Ball auf den Rechten legen, wofür aber die Zeit fehlte. Nur drei Minuten später erahnte man dann auch, warum er sich so verhielt. Einen langen Ball erreichte Heyder vor dem Torhüter, legte ihn mit rechts an ihm vorbei und musste nur noch mit links abschließen. Dieser "Schuss" ging aber eher Richtung Eckfahne als in Richtung leeres Tor. In der 57. Minute kam der TSV aber dann doch zum Ausgleich. Ein Pressschlag am Strafraum landete bei Krüger, der plötzlich unbedrängt vor dem Torhüter stand und einschob. In der Folge drückte der Gast auf den Sieg, der inzwischen auch verdient gewesen wäre. Jedoch scheiterte man meist am letzten Pass oder an der Defensive Weichendorfs. Teilweise auch wenig regelkonform. In der 71. Minute musste es zwingend einen Strafstoß für den Gast geben, als ein Weichendorfer einen Schuss im Strafraum mit dem Arm abwehrte. Selbst dieser wartete dann nur noch auf den Pfiff, der allerdings vom Schiedsrichter nicht kommen wollte. Gegen Ende des Spiels musste der Sieg dann endgültig eingetütet werden. Zunächst scheiterte Schröter nach einem kurz ausgeführten Freistoß im kurzen Eck an Beck, und in der letzten Aktion des Spiels ging Krüger allein auf Beck zu, traf den Ball aber nicht richtig und spielte diesem so direkt in die Arme.
So spielte man wieder nur unentschieden, weil man wieder einmal in alte Muster fiel und komplett eine Halbzeit verpennte. Wenn das nicht wieder abgestellt wird, endet die Serie der ungeschlagenen Spiele nächste Woche gegen Hollfeld oder spätestens am 3.10. in Drosendorf.

TSV 2 -DJK-SG Stadelhofen 4:0

Endlich erster Heimsieg

Zum gestrigen Spiel empfing der TSV den Gast aus Stadelhofen. Von Anfang an zeigte man, wer Herr im Schadloh ist und rückte die Gastmannschaft in die eigene Hälfte. Dennoch dauerte es eine Viertelstunde, bis man sich dafür auch belohnte. Ein Eckball wurde vom Gast nicht gut genug geklärt und kam zu Sauer, der trocken aus 12 Metern abzog und unhaltbar versenkte. Nur wenige Augenblicke hätte Walter beinahe erhöht, jedoch ging sein Kopfball knapp am Kasten vorbei. So blieb es doch wieder an Sauer, den zweiten Treffer zu erzielen. Und dies tat er in der 23. Minute auch, als er wieder einen Abpraller vor die Füße bekam, sich noch einmal drehte und wieder unhaltbar vollendete. In der Folge spielte der Gastgeber sicher und gefällig aus der eigenen Hälfte raus und kam zu einigen Halbchancen, die meist aber überhastet über den Kasten gejagt wurden. Kurz vor der Pause musste man dann aber das 3:0 erzielen, als Hofmann alleine auf den Gästekeeper zuging. Statt diesen einfach zu überlaufen oder den Ball überlegt einzuschieben, meinte dieser aber, er müsse unbedingt ein Tor des Monats erzielen und hämmerte aus 20 Metern drauf, verfehlte das Tor allerdings.
Nach dem Wechsel änderte sich kaum etwas am Spiel, auch wenn der TSV bis zur 60. Minute brauchte, um eine Möglichkeit zu erspielen. Vom Gast kam bis dahin aber noch weniger. So hätte Sauer fast seinen dritten Treffer erzielt, als er nach einer Hofmann-Ecke zum Kopfball kam, jedoch strich der Ball denkbar knapp am Pfosten vorbei. Nur eine Minute später bediente Hofmann wieder Sauer, doch dieses Mal scheiterte am Torhüter. In der 66. Minute dann eine Seltenheit. Der Gast hatte eine Möglichkeit. Nach einem Eckball schubste ein Stadelhofener ungestraft Zimmermann weg und kam so mit dem Kopf an den Ball. Dieser Kopfball traf aber nur die Latte. Das war es dann aber auch mit der Herrlichkeit des Gastes, danach spielte wieder nur der TSV. Und in der 81. Minute machte man den Sack dann auch endlich zu. Ein Freistoß von Düthorn landete wieder bei Sauer und nun erzielte er seinen dritten Treffer des Tages. Als dann zwei Minuten später der eingewechselte Helm eine Unkonzentriertheit eines Gastes erkannte, luchste er ihm den Ball ab und legte uneigennützig quer auf den ebenfalls eingewechselten Heyder, der dann keine Probleme mehr hatte, seinen ersten Treffer für den TSV zu erzielen.
So endete das Spiel dann auch mit 4:0, zweifelsohne vollkommen verdient und auch die Leistung war endlich mal wieder ansprechend. Mit einer solchen wird man auch nächste Woche in Weichendorf punkten, auch wenn man dort wieder nahezu zeitgleich mit der 1. Mannschaft antreten muss.

TSV 2 - SC Melkendorf 2:2

Punkt geholt, also Mund abputzen

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing die TSV-Reserve den Gast aus Melkendorf zum Derby. Da sollte man erwarten, dass man richtig heiß ins Spiel geht, aber das traf irgendwie nur auf den Gast zu. Die Schammelsdorfer waren eher gelähmt. So hatte auch der Gast die erste Möglichkeit, als Stieg nach vierzehn Minuten geschickt wurde und alleine auf Knoblach zuging. Dieser konnte seinen Abschluss aber abwehren. Nach 22 Minuten hatte der Gast aus dem Tal der Krähen dann die nächste Chance, jedoch ging der Schuss von Schumann am Kasten vorbei. In der 26. Minute tauchte dann auch die Heimmannschaft endlich ma vor dem gegnerischen Kasten auf. Einen Freistoß von Kistner erreichte Zimmermann vor Torhüter Behr, allerdings konnte er den Ball nicht mehr drücken, so dass dieser über das Gehäuse ging. In der nächsten Viertelstunde neutralisierten sich beide Mannschaften, wobei der Gast wesentlich mehr Ballbesitz hatte, was aber auch daran lag, dass jeder abgefangene Ball postwendend wieder in die Füße eines Gastes gespielt wurde. Umso überraschender ging der TSV dann in der 40. Minute in Führung. Krüger setzte sich über die rechte Seite durch und legte den Ball quer auf den mitgelaufenen Schröter. Dessen Linksschuss gegen die Laufrichtung Behrs war dann auch nicht haltbar. So freute sich man über die Führung und wollte diese logischerweise mit in die Pause nehmen, doch kam es anders. Einen völlig ungefährlichen, langen Ball der Melkendorfer machte die TSV-Defensive zur Gefahr. Zuerst waren sich Knoblach und Möhrlein nicht einig, wer den Ball abfangen sollte, dann klärte man den Ball nicht richtig und dieser kam zu Schumann, der aus 20 Metern abzog. Zu allem Überfluss wurde der Schuss noch abgefälscht, dass Knoblach auch keine Abwehrchance mehr hatte. Also ging es mit 1:1 in die Kabinen.
Nach der Pause war der TSV mal wieder komplett im Tiefschlaf. Neundörfer T. bekam den Ball an den Mittellinie und marschierte dann einfach mal unbedrängt bis zum Schammelsdorfer Strafraum. Dort zog er dann ab und traf den Ball auch noch dermaßen, dass dieser unhaltbar im Winkel einschlug. Der Schock war der Heimmannschaft regelrecht anzusehen, wobei man wenigstens ab diesem Zeitpunkt defensiv etwas besser stand. Nach vorne ging allerdings immer noch nichts, es fehlten einfach die Ideen im Mittelfeld, wie man den tiefstehenden Gegner aushebeln könnte.
So hatte man dann zwar gefühlt 80% Ballbesitz, aber nennenswert war nur ein Konter der Gäste, den Sperber aber an die Latte setzte. Als dann der große Regen einsetzte, wurde das Spiel natürlich nicht besser. Aber der TSV zeigte Moral und versuchte bis zum Schluss, wenigstens einen Punkt daheim zu behalten. Und dies gelang tatsächlich! In der Nachspielzeit kämpfte sich Krüger über links durch und ließ sich fallen. Der Pfiff blieb aus, allerdings reagierte Krötsch am schnellsten und legte den Ball in die Mitte. Ein Melkendorfer rutschte auf dem nassen Rasen aus und der Ball kam am Elfmeterpunkt zu Geißler. Dieser fackelte nicht lange und verwandelte überlegt ins Eck zum Punktgewinn.
Direkt nach dem Anstoß pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und der TSV blieb zumindest noch ungeschlagen, was mit solchen Leistungen aber definitiv nicht mehr lange der Fall sein wird.

TSV Scheßlitz 2 - TSV 2 2:2

Zum nächsten Auswärtsspiel reiste der TSV zur Kerwa nach Scheßlitz. Hatte man die Hoffnung, dass die Gastgeber aufgrund dessen etwas müde sein könnten, wurde man eines Besseren belehrt. Stattdessen befand sich der Gast im Tiefschlaf. Bereits in der 1. Minute bekam die Heimmannschaft einen Freistoß aus 20 Metern zugesprochen, den Barcellona ans Lattenkreuz nagelte. Nur wenige Augenblicke bekam Scheßlitz den nächsten Freistoß in aussichtsreicher Position. Wieder trat Barcellona an, dieses Mal scheiterte er aber an Knoblach. Schammelsdorf bekam überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und so war der Gastgeber klar besser. In der 16. Minute belohnte man sich dann auch mit dem Führungstreffer. Barcellona setzte sich über rechts durch, flankte und fand den Kopf von Herold, der unhaltbar gegen die Laufrichtung von Knoblach einnickte. Nach zwanzig Minuten kam der Gast dann auch zum ersten Torschuss. Kistner jagte einen Freistoß Richtung unteres, linkes Eck, jedoch konnte der Torhüter den Ball zur Ecke klären. Diese brachte Helm in die Mitte, Brunner kam zum Kopfball, traf aber nur den Rücken eines Verteidigers. Danach waren wenige nennenswerte Aktionen, wobei der Gastgeber immer noch spielbestimmend agierte. Aus dem Nichts hatte dann aber trotzdem Schammelsdorf die nächste Möglichkeit, jedoch traf Helm mit seinem satten Schuss nur die Latte. Nahezu im Gegenzug fiel dann aber das 2:0. Schammelsdorf verlor den Ball im Mittelfeld, Schulak wurde geschickt und ließ Knoblach im Kasten keine Chance. So wechselte man mit einem 0:2 aus Schammelsdorfer Sicht die Seiten und das völlig zurecht, nach dieser indiskutablen Leistung.
Nach der Pause wurde es dann wenigstens ein wenig besser, endlich fand man die Zweikämpfe und konnte so mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel übernehmen. In der 56. Minute konnte man dann sogar den Anschlusstreffer erzielen, als Brunner einen Abpraller aus 25 Metern annahm und einfach mal abzog. Der Ball schlug zwar schön im Kasten ein, unhaltbar war er aber sicherlich nicht. Egal, jetzt war man wieder dran und wollte mehr. Und das bekam man auch. Kistner trat einen Freistoß aus 35 Metern von der linken Außenlinie einfach mal Richtung Kasten und der Ball senkte sich hinter dem wieder ganz schlecht aussehenden Heimkeeper ins Netz zum Ausgleich. Jetzt wollte man sogar die drei Punkte entführen und machte weiter Druck auf die Heimmannschaft. Meist klappte das ganz gut, ein paar Mal aber auch nicht, was zu Halbchancen der Schäätzer führte. Aber nichts Gefährliches. Aber auch die Schammelsdorfer hatten nur noch einen Hochkaräter. Kurz vor Schluss brachte Ramer eine Flanke in die Mitte, Krüger verlor zwar das Kopfballduell in der Mitte, jedoch fiel so der Ball direkt zu Druck, der mit seinem schwachen, rechten Fuß nicht mehr genug Kraft hineinlegen konnte, um zu treffen. Direkt danach pfiff der Schiedsrichter ohne durchaus angebrachte Nachspielzeit ab, weil er laut eigener Aussage einfach keinen Bock mehr hatte. Das merkte man ihm während des Spiels aber auch schon an... Wichtig war es für ihn, dass die Ersatzspieler Leibchen tragen und sich hinter dem eigenen Tor aufwärmen(so weit ja noch ok), aber auf den Hinweis, dass wir bei 3 Ersatzspielern eben nur 3 Leibchen mitnahmen, aber eines unser Torhüter tragen musste, weil der SR vor dem Spiel ja zu unaufmerksam war, um zu bemerken, dass die Heimmannschaft ebenfalls in rot spielt, direkt mit Platzverweisen für Trainer und Betreuer zu drohen. Das zeigte die Prioritäten des Pfeifenmannes...

TSV 2 - DJK-SV Geisfeld 0:0

Heimauftakt vermasselt

Zum ersten Heimspiel der Saison empfing der TSV den Aufsteiger aus Geisfeld. Nach dem hohen Sieg der Vorwoche wollte man heute nachlegen. Davon merkte man in den ersten Minuten aber gar nichts. Bis zur 24. Minute war das Fußball zum Abgewöhnen und es geschah nichts Nennenswertes außer einer verunglückten Flanke der Gäste, die die Latte von oben küsste. Dem wollte der Gastgeber in nichts nachstehen und zog in der 26. Minute nach Aluminumtreffern gleich. Nach einem Eckball von Sussner zog Zimmermann aus 15 Metern ab, traf aber nur die Latte. Nur zwei Minuten später hatte der TSV dann die nächste Möglichkeit. Schröter jagte einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz. Jetzt wurde die Heimmannschaft zumindest aktiver und erspielte sich weitere Chancen. In der 32. Minute tankte sich Schröter durch, verfehlte die lange Ecke aber denkbar knapp. Wieder nur drei Minuten später scheiterte er am Gästetorhüter Ruhl. Vom Gast kam bis dahin wenig und das sollte sich auch bis zur Pause nicht ändern.
Nach dem Wechsel musste der TSV endgültig in Führung gehen, als Düthorn einen Freistoß schön auf den zweiten Pfosten flankte, an dem Druck völlig unbedrängt zum Flugkopfball ansetzen konnte. Jedoch jagte er den Ball aus drei Metern knapp über das Gehäuse. In der Folge hatte der TSV gefühlte 95% Ballbesitz und kam zu weiteren Chancen. In der 60. Minute entschäfte Ruhl einen Abschluss von Geißler, drei Minuten später den nächsten von Schröter. Als dann in der 65. Minute Krüger schön freigespielt wurde, aber völlig allein vor dem Torhüter nur den Pfosten traf, fürchtete man schon, dass es jetzt irgendwann auf der anderen Seite klingeln würde. Aber dem war nicht so, weil der Gast nicht mal annähernd Richtung Schammelsdorfer Tor kam und sich stattdessen mit 10 Mann um den eigenen Strafraum aufstellte. So passierte bis zum Abpfiff der nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichterin auch kaum noch etwas. Ruhl krönte seine starke Leistung in der 83. Minute endgültig, als er den Kopfball von Zimmermann abwehren konnte.
Also endete das Spiel torlos, worüber der Gast wesentlich erfreuter war. Bei der Heimmannschaft fehlte nicht nur das Glück im Abschluss, sondern besonders mangelte es an Ideen und einer ordnenden Hand im Mittelfeld.

SG Lichteneiche/Gundelsheim 2 - TSV 2 0:13

Zum dritten Auswärtsspiel in Folge reiste die TSV-Reserve am heutigen Sonntag zur neuen Spielgemeinschaft nach Lichteneiche. Sah man sich die bisherigen Ergebnisse an, konnte man schon ahnen, wie stark der Gegner sein würde. Und diese Erwartung wurde mehr als bestätigt. Die Heimmannschaft zeigte schon beim Aufwärmen deutlich, dass sie überhaupt keine Lust haben. Dementsprechend lief auch das Spiel. Bereits nach acht Minuten ging der TSV in Führung, als ein Heimakteur einen Kestler-Freistoß Richtung eigenes Tor köpfte und Sussner den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Nur zwei Minuten später wurde Schröter im Strafraum so ungeschickt angegangen, dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als auf dn Punkt zu zeigen. Zimmermann schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zum 2:0. Wieder nur drei Minuten später hatte wiederum Zimmermann die Chance auf das 3:0, traf allerdings nur den Pfosten. So dauerte es bis zur 18. Minute, bis der nächste Treffer fiel. Düthorn nahm sich ein Herz und zog aus 20 Metern mit links ab und die Bogenlampe schlug hinter dem völlig überforderten Schlussmann ein. Direkt nach dem Treffer schwächte sich die Heimmannschaft sogar noch weiter, als Wolf F. noch vor dem Wiederanpfiff gelb und gelb-rot wegen Meckerns bekam. Nur fünf Minuten später erhöhte der TSV, als Sussner und Krüger einen Doppelpass spielten und somit die komplette Defensive aushebelten. Den Rechtsschuss von Sussner, der folgte, war wieder drin. Sauer traf zwei Minuten später nur den Pfosten, jedoch gab es wiederum nur eine Minute später den nächsten Strafstoß. Zimmermann wurde gelegt, also nahm sich dieses Mal Krüger den Ball und versenkte ihn. Auch in der Folge war es ein Spiel auf ein Tor, die Heimmannschaft hatte überhaupt nichts entgegen zu setzen und ergab sich regelrecht. Trotzdem dauerte es über zehn Minuten bis zum nächsten Treffer. Walter setzte sich über links durch und brachte den Ball punktgenau zu Sauer, der den Ball unter die Latte hämmerte. So wurden die Seiten mit einem 6:0 gewechselt und die Frage nach dem Sieger stellte sich nicht mehr, höchstens nach der Höhe.
Nach dem Wechsel machte der TSV dort weiter, wo sie in Hälfte eins aufhörten. In Minute 53 reichte wieder ein einfacher Doppelpass von Zimmermann und Sussner, um durchzukommen. Völlig frei vor dem Tor hatte der Kapitän dann auch keine Probleme mehr zu erhöhen. Fünf Minuten später bekam der TSV den dritten Elfmeter des Spiels zugesprochen, wieder vollkommen zurecht. Wolf P. vergaß offensichtlich welchen Sport er betreibt und klärte den Ball unbedrängt mit der Hand in Volleyballmanier. Dieses Mal schnappte sich Schröter den Ball und traf zum 8:0. In der 64. Minute machte Zimmermann dann seinen dritten Treffer, als der eingewechselte Kistner scheiterte und er nur noch abstauben brauchte. In der 72. Minute lief es dann andersrum. Zimmermann bediente Kistner, der seinen ersten Treffer im Schammelsdorfer Trikot erzielen konnte. In den folgenden Minuten vergab der Gast dann zahlreiche Chancen. Sussner traf nur den Pfosten, Zimmermann allein vor dem Gehäuse kaum den Fangzaun. In den letzten zehn Minuten sollten dann aber doch noch Treffer fallen. Zunächst wechselte Düthorn mit einem feinen Pass die Seiten, Sussner "ließ überlegt durch" und Schröter ging allein auf den Kasten zu und machte Treffer Nummer 11. Das Dutzend machte dann Walter in der 85. Minute voll, als ein völlig verunglückter Abwurf des Heimkeepers postwendend wieder vor dem Gehäuse landete und er nur noch verwandeln musste. Der selbe Spieler sorgte dann kurz vor Schluss auch für den Endstand, als er von Zimmermann geschickt wurde.
So ist der TSV zumindest noch ein paar Minuten Spitzenreiter, bis die anderen Spiel vorbei und eingerechnet sind. Die Heimmannschaft wird mit dieser Mannschaft in dieser Liga verdammt wenig Punkte holen, möglicherweise nicht einmal die Rückrunde erleben...

SV Würgau 2 - TSV 2 3:4

Zum zweiten Spieltag reiste der TSV zur 2. Garnitur an den Fuß des Berges. Dort sollte es den ersten Saisonsieg geben, war man als Absteiger doch auf dem Papier Favorit.
Die erste Chance hatte aber der Gastgeber, als Doriat nach vier Minuten sein Glück aus 20 Metern versuchte. Knoblach konnte den gefährlichen Schuss aber um den Pfosten lenken. Danach übernahm der Gast das Geschehen und belohnte sich nach zwölf Minuten direkt mit der ersten Möglichkeit. Ramer wurde auf der rechten Seite freigespielt und konnte unbedrängt flanken. Am zweiten Pfosten war Schröter M. schneller als sein Gegenspieler und ließ Gonzalez im Tor keinerlei Abwehrchance. Auch in der Folge war der TSV spielbestimmend und hatte in der 20. Minute die Chance zum 2:0, als Sauer nach einer Kestler-Ecke zum Kopfball kam. Diesen Ball hielt Gonzo jedoch herausragend. Nach 27 Minuten war er dann aber wieder machtlos. Die Würgauer Defensive befand sich im Tiefschlaf, Sauer führte einen Freistoß schnell aus und bediente wiederum Schröter, der allein auf das Tor zugehen konnte und sicher verwandelte. Nur vier Minuten später fiel dann aber der Anschlusstreffer. DIe TSV-Defensive verlor den Ball unnötig, Krapp kam an den Ball und hämmerte aus 25 Metern den Ball ins Eck.
In der 41. Minute stellte der TSV aber wieder den alten Abstand her. Einen langen Ball in die Mitte nahm Sauer hervorragend an und musste den Ball nur noch ins verwaiste Tor befördern. Was genau sich Gonzalez bei seinem Ausflug Richtung Eckfahne dachte, weiß wohl auch nur er. Möglicherweise erwartete er nicht, dass Sauer den Ball unter Kontrolle bringen könne, auf jeden Fall sah er bei dieser Aktion mehr als unglücklich aus. So wurden die Seiten bei einem Stand von 3:1 für den Gast gewechselt.
Nach der Pause erhöhte der TSV direkt auf 4:1, als Schröter eine viel zu kurze Kopfballrückgabe erlief und vor Gonzalez an den Ball gelangte. In der Folge schaltete der Gast ein bis zwei Gänge zurück und wechselte, was für die bisherige Ordnung Gift war. Würgau hatte wieder mehr Ballbesitz und konnte in der 69. Minute das 2:4 erzielen. Wudi zog aus 20 Metern ab und der Ball fiel hinter Knoblach ins lange Eck. Jetzt witterte die Heimmannschaft nochmals Morgenluft und wollte mehr. Jedoch waren die spielerischen Möglichkeiten sehr limitiert, so dass es zum 3:4 sehr tatkräftiger Unterstützung des TSV bedurfte. Einen verunglückten Abstoß von Geißler konnte Ramer nicht richtig kontrollieren, ein Würgauer steckte auf Barth durch und schon war es nur noch ein Treffer Abstand. Schammelsdorf hatte zwar in der Folge noch zwei Möglichkeiten, einmal durch Kistner und das andere Mal durch Schröter, jedoch wurden beide Schüsse von Gonzalez gehalten. Würgau hatte bis zum Schluss noch mehr Ballbesitz, aber Chancen sprangen keine mehr dabei raus, so dass es letztendlich beim ersten Saisonsieg des TSV blieb.
Auf der ersten Hälfte lässt sich sicherlich aufbauen, die Leistung der 2. Hälfte war aber auch für die A-Klasse zu wenig. Stärkere Gegner würden solche Unordnung besser ausnutzen.