Spielberichte 2. Mannschaft

TSV 2 - SV Stechendorf 1:5

Wäre, wäre, Fahrradkette Vol. II

Zum letzten Saisonspiel empfing der TSV am Biertagesamstag den Mitabsteiger aus Stechendorf. Nachdem die letzten Wochen ergebnistechnisch eher suboptimal liefen, wollte man sich wenigstens wie im Vorjahr mit einem Dreier in die Sommerpause verabschieden. Ähnliche Voraussetzungen herrschten wohl auch beim Gast, so dass sich ein offenes Spiel entwickelte. Bereits nach drei Minuten hatte der Gastgeber die erste Möglichkeit. Krötsch spielte auf Brunner durch, der aber im letzten Moment geblockt wurde. Die erste Annäherung an den Kasten von Knoblach hatte der Gast in Person von Polster nah zehn Minuten. Sein Freistoß war aber leichte Beute für den TSV-Schlussmann. Dann war wieder der TSV an der Reihe. In der 12. Minute erkämpfte sich Heyder den Ball in der eigenen Hälfte, spielte zu Krüger, dieser weiter zu Krötsch. Krötsch spielte mit einem Stechendorfer Doppelpass und chipte den Ball wohltemperiert über den letzten Stechendorfer Verteidiger direkt in den Lauf von Brunner. Und dieses Mal überwand dieser den Schlussmann zur umjubelten 1:0-Führung. Ein wirklich herausragender Angriff wurde also endlich mal genutzt. Auch in der Folge blieb es ein offener Schlagabtausch, ohne jedoch zu nennenswerten Chancen zu führen. Dies passierte erst wieder in der 37. Minute, auch wenn unter normalen Umständen diese Minute nicht mal Erwähnung gefunden hätte. Allerdings wartete Knoblach mit seinem Klärungsversuch so lange, bis Franik direkt vor ihm war und schoss diesem an den Rücken, von wo der Ball ins Tor zum Ausgleich trudelte.
Nur wenige Augenblicke nach dem Anstoß hatte dann der TSV die nächste Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Wieder wurde Brunner geschickt. Er legte den Ball an Burghard vorbei und kam zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt, jedoch gab der vermeintlich Gefoulte auf Nachfrage zu, dass er nicht mal berührt wurde. In der 43. Minute musste der TSV dann aber endgültig wieder in Führung gehen. Kistner setzte sich auf links durch und legte den Ball auf den in der Mitte durchgelaufenen Zimmermann, der aber beim Abschluss wohl mehrere Gedanken im Kopf hatte und so den Ball Burghard nur in die Arme schob.
Nach der Pause übernahm dann der Gast das Geschehen. In der 47. Minute wurde Köstler bedient, jagte den Ball aber über das Gehäuse. Nur zwei Minuten später setzte sich Franik durch und legte wiederum auf Köstler. Dieses Mal scheiterte dieser am Pfosten. In der 55. Minute ging Stechendorf aber dann doch in Führung. Wieder setzte sich ein Angreifer über die Seite durch und legte in die Mitte. Und Hügerich ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:2. Und diese Spielweise sollte nicht das letzte Mal erfolgreich sein. Aber zunächst hatte der TSV in der 74. Minute die Chance zum Ausgleich, als Geißler Schmid bediente, der aber am Torhüter scheiterte. Fünf Minuten später war dann der Gast wieder auf die bekannte Weise erfolgreich. Dieses Mal stand Arnold in der Mitte frei und sorgte mit dem 1:3 für die Vorentscheidung. In altbekannter Manier erzielte Stechendorf dann in der 86. Minute auch das 1:4. Aber auch der TSV hatte noch zwei Möglichkeiten. Zunächst fischte Burghard einen Fernschuss aus dem Eck und der darauf folgende Eckstoß landete bei Bride am Elfmeterpunkt. Dieser hatte aber das Pech, dass sein Strahl ans Lattenkreuz krachte und von dort wieder ins Feld prallte. Den Schlusspunkt der Partie und gleichzeitig der Saison setzte dann der eigewechselte Seidler D., der in der Nachspielzeit das 1:5 erzielte.
So verlor man das Spiel verdient, aber doch mindestens zwei Treffer zu hoch. Ähnlich wie in der Vorwoche hätte bei besserer Chancenverwertung ein anderes Ergebnis rauskommen können. Es wäre durchaus auch ein 5:5, 4:6 o.ä. möglich gewesen. Jetzt hat man ein paar Wochen Zeit, den Kopf frei zu bekommen, die Verletzten können sich auskurieren, damit man nächste Saison mit konstanteren Leistungen weiter oben anklopfen zu können.

TSV 2 - SC Neuhaus 0:3

Wäre, wäre, Fahrradkette

Zum vorletzten Spiel der Saison empfing der TSV den Tabellenzweiten aus Neuhaus. Personell arg gebeutelt ging man ins Spiel, was die Voraussetzungen natürlich nicht verbesserte. Trotzdem spielte man zunächst beachtlich mit und hatte in der 14. Minute auch die erste Möglichkeit, als Krüger zum Solo ansetzte. Nachdem er schon mehrere Gäste stehen ließ, wurde er beim Abschluss gerade noch gestört, so dass der Ball neben das Tor ging. Auch die nächste Chance war eine Schammelsdorfer, als Krötsch einen Walter-Freistoß mit dem Kopf auf Brunner ablegte. Dessen Schuss ging aber über den Kasten. Dann kam der Gast zur ersten guten Möglichkeit, als Bislimi in der 24. Minute abzog und knapp das Gehäuse verfehlte. In der 29. Minute fiel dann doch der erste Treffer. Neuhaus spielte sich über die rechte Angriffsseite durch, von wo ein Gästespieler aus Abseitsposition den Ball querlegte. Selbst Bislimi rechnete mit einem Pfiff und zögerte mit dem Abschluss. Doch der Pfiff des ansonsten starken Schiedsrichters Wichert blieb aus und Bislimi schob - nach gefühlt fünf Sekunden noch immer völlig unbedrängt - ein. Diese Führung erhöhte der Gast in der 38. Minute sogar noch, als Fiedler eine Flanke von der rechten Seite souverän einköpfte. Kurz vor der Pause hätte der TSV verkürzen können, jedoch fischte Krauß einen Kistner-Freistoß aus dem Winkel.
Auch nach dem Wechsel war es ein ausgeglichenes Spiel. In der 50. Minute schickte Geißler Brunner auf die Reise, aber wieder zielte dieser zu hoch. Ebenfalls so erging es Kistner in 56. Minute. Aber wiederum auch der Gast hatte Möglichkeiten, das Resultat zu erhöhen. Zunächst scheiterte in der 64. Schäfer M. mit einem Lupfer, dann parierte Knoblach in der 70. Minute einen Kopfball von Bislimi. In der 76. Minute fing sich der TSV mal wieder einen Konter ein. Bislimi bediente Schnörer, der jedoch daneben schoss.  Nur zwei Minuten später machte es der Gast dann besser. Wieder brach Bislimi durch und legte quer. Dieses Mal auf Fiedler, der dann auf 0:3 erhöhte. Damit war das Spiel dann entschieden. Die letzte Möglichkeit des Spiels hatte aber nochmal der Gastgeber, als kurz vor Schluss Heyder an Krauß scheiterte.
So endete das Spiel mit 0:3 durchaus deutlicher als der Spielverlauf wirklich war. Wenn man eine der Möglichkeiten genutzt hätte, hätte das Spiel anders verlaufen können. Aber Fußball ist kein Spiel der Konjunktive, so dass letztendlich die effektivere Mannschaft das ansehnliche Spiel gewann.

TSV 2 - FSV Freienfels/Krögelstein 2:2

Englische Woche mit Punkteteilung beendet

Zum dritten Spiel innerhalb von 5 Tagen empfing der TSV den Gast aus Freienfels und Krögelstein. Durch den daraus folgenden Schwund an Spielern, hatte man wieder einen völlig neuen Kader, der aber gut harmonierte. So übernahm man von Beginn an das Kommando und hatte den ersten Warnschuss nach 11 Minuten durch Kistner. Auch der Gast kam zu diesem Zeitpunkt zum ersten Torschuss, jedoch konnte Kaupers Schuss von Knoblach entschärft werden. Schammelsdorf blieb aber am Drücker, bis in der 20. Minute der Gast aus dem Nichts die Führung erzielte. Kemmer verlor im Mittelfeld den Ball, Pfändner schickte Kauper auf die Reise und dessen Abschluss landete im Gehäuse. Der TSV blieb aber ruhig und spielte weiter. Nach 25 Minuten hätte der Ausgleich fallen können, als Krötsch Kistner bediente, der aber den Torhüter anschoss. Fünf Minuten später schickte Geisler Brunner auf die Reise, der seinen Gegenspieler überlupfte und direkt abzog. Jedoch traf auch er nur direkt in die Arme des Torhüters. Aber auch der Gast kam zu Möglichkeiten, zunächst verfehlte Pfändner das Gehäuse, und in der 40. Minute verhinderte Knoblach einen höheren Rückstand, als er den Abschluss von Kauper, der eine verunglückte Ballannahme von Kemmer nutzte, hielt. Kurz vor der Pause hatte Kistner mit einem Freistoß noch die Möglichkeit zum Ausgleich, jedoch wurde der Ball über die Latte gelenkt.
So ging es also mit einem unglücklichen Rückstand in Abschnitt 2, der aber nicht lange halten sollte. Denn bereits in der 48. Minute wurde der Bann endlich gebrochen. Sussner führte einen Freistoß schnell auf Kemmer aus, dieser flankte an den zweiten Pfosten, wo Debütant Förtsch zum Kopfball kam. Dieser wurde zwar noch abgeblockt, jedoch reagierte Krötsch am schnellsten und jagte den Ball volley unter die Latte. Als dann in der 54. Minute der Gast auch noch den Torhüter verletzungsbedingt wechseln musste, wurden die Chancen für den TSV natürlich nicht schlechter. Und Kistner nutzte das in der 63. Minute auch aus. Nach langem Ball von Brunner war er auf der linken Seite durch. Jeder rechnete mit einer Flanke, aber Kistner probierte es auf das kurze Eck und plötzlich zappelte der Ball im Netz. Beinahe hätte der selbe Spieler in der 72. Minute sogar das 3:1 erzielt, als er aus 20 Metern abschloss. Sein Lupfer ging aber nur an die Latte. Der TSV blieb in der Folge weiter am Drücker und als sich der Gast zehn Minuten später auch noch selbst dezimierte, sah alles gut aus. Zunächst marschierte (vermutlich, sicher kann das nicht bestätigt werden) Badewitz mit der Ampelkarte wegen Meckern und in der 89. Minute Wagner wegen Foulspiels. Trotzdem gab sich der Gast vom Berg nicht auf und wollte unbedingt den Ausgleich. In der dritten Minute der Nachspielzeit erkämpften sie sich den Ball und Pfändner versuchte sein Glück aus 25 Metern. Knoblach konnte den Ball nicht festhalten und klärte so nur zur Ecke. Und genau dieser Eckball sollte den Ausgleich bringen. Der Ball kam in die Mitte, die TSV-Defensive bekam den Ball nicht weg und Haas drückte diesen über die Linie. Um ein Haar hätte Freienfels das Spiel sogar noch gewonnen, denn aufgrund der langen Nachspielzeit wegen der Verletzung des Gästekeepers, hatte Hetz noch eine Riesenchance. Allerdings jagte er den Ball über den Kasten.
So endete das Spiel unentschieden und stellte den einzigen Punktgewinn der englischen Woche dar, der aber aufgrund der doppelten Überzahl eigentlich zu wenig ist. Aber man muss dem Gast auf jeden Fall bescheinigen, dass sie sich durch die Tatsache, dass man nie aufgab, auch etwas verdient hatte. Aber bei besserer Chancenverwertung vom Gastgeber wäre es nie so weit gekommen. Jetzt kann man am Sonntag noch in die Meisterschaft eingreifen, indem man dem Tabellenzweiten Neuhaus ebenfalls wie vor unlanger Zeit Drosendorf ein Bein stellt.

TSV 2 - TSV Kleukheim 2:3

Spielerische Steigerung, aber keine Punkte

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV den Gast aus Kleukheim. Da man die Leistung vom Derby vergessen machen wollte, musste eine klare Steigerung her. Dies setzte man zu Beginn auch um, denn nach vier Minuten hatte man schon die erste Mögichkeit. Kemmer wurde links bedient und flankte in die Mitte. Ein Gästeverteidiger klärte den Ball in Volleyballmanier, jedoch wurde der fällige Strafstoß von Schiedsrichter Förtsch verweigert. Dies sollte aber seine einzige Fehlentscheidung im Spiel bleiben. Nach einer Viertelstunde kam der Gast dann zu seiner ersten Chance. Hertel steckte durch die Gasse auf Müller, der auf und davon lief und Knoblach im Kasten keine Chance ließ. Dieser Rückstand sollte aber nicht lange Bestand haben, denn bereits in der 21. Minute erzielte der TSV den Ausgleich. Kemmer spielte einen doppelten Doppelpass mit Schröter und stand dadurch allein vor Schöber, dem er keine Abwehrmöglichkeit ließ. Aber auch dieses Resultat hielt nicht lang. Schon in der 24. Minute ging der Gast wieder in Führung. Der TSV konnte mal wieder einen Ball nicht ausreichend klären, der Ball kam zu Hennemann, der in den Strafraum eindrang und das Zupfen von Ramer dankend annahm. Den fälligen Strafstoß verwandelte Zillig sicher. Jetzt war wieder der Gastgeber an der Reihe. Nach einigen erfolglosen Versuchen, konnte man in der 34. Minute dann doch Kapital schlagen. Brunner kam im Strafrum an den Ball und wurde von seinem stolpernden Gegenspieler mit zu Boden gerissen. Und wieder zeigte Förtsch berechtigterweise auf den Punkt. Krüger ließ sich nicht bitten und verwandelte abgeklärt. In der 40. Minute hatte Schröter sogar die Chance, Schammelsdorf in Führung zu bringen, als er nach einem schnellen, weiten Einwurf von Düthorn vor Schöber auftauchte. Allerdings lupfte er den Ball nicht nur über den Torhüter, sondern über das gesamte Tor. So ging es mit einem 2:2 in die Kabinen.
Nach dem Wechsel dauerte es wieder nicht lang, bis der Gast in Führung gehen konnte. Hertel ließ auf der rechten Seite die TSV-Defensive stehen und legte quer auf Müller, der ab der Mittellinie komplett ohne Gegenspieler bis vor das Tor mitlaufen konnte und dadurch natürlich auch keine Probleme hatte, den Ball einzuschieben. Aber Schammelsdorf gab nicht auf. In der 57. Minute hätte Kistner den Ausgleich erzielen können, als er nach einer Kopfballstafette 6 Meter vor dem Tor an den Ball kam, aber keinen Druck dahinter bekam. Nur eine Minute später hatte dann Brunner nach Ankenbrand-Flanke die Möglichkeit zum Ausgleich, aber auch sein Kopfball hatte nicht genug Druck. Aber auch der Gast hatte eine Chance, das Ergebnis zu erhöhen. In der 64. Minute hatte der an diesem Tag nicht zu haltende Müller eine Doppelchance, scheiterte aber beide Male an Knoblach. Danach übernahm dann der Gastgeber endgültig das Spiel, aber mehr als eine Möglichkeit kam dabei nicht mehr heraus. Aber diese musste den Ausgleich bedeuten. Brunner wurde von Krüger bedient, schoss aber unbedrängt Schöber an.
So endete das Spiel wieder ohne Punkte für Schammelsdorf, jedoch war eine klare Steigerung der Leistung im Vergleich zu Donnerstag zu erkennen. Jetzt muss nur noch die Chancenverwertung gesteigert werden, dann wird man morgen gegen Freienfels auch wieder punkten.

SC Melkendorf - TSV 2 3:0

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reiste der TSV ins Tal der Krähen zum Derby. Nach den letzten guten Spielen und vom Derbycharakter motiviert, erwartete man ein ansehnliches Spiel. Aber in dieser Hinsicht enttäuschte das Spiel auf ganzer Linie. So dauerte es auch eine halbe Ewigkeit, bis die erste überhaupt erwähnenswerte Situation entstand. In der 33. Minute brach Stieg durch und lief alleine auf Knoblach zu. Allerdings vergab er kläglich. Vier Minuten machte es dann besser, aber unter kräftiger Mithilfe des TSV. Zunächst verlor der TSV den Ball unnötig auf der linken Abwehrseite und dann leistete man auch nur Geleitschutz für Stieg, der aus 16 Metern unhaltbar ins lange Eck schlenzte. Das war's dann auch schon in Hälfte Eins. Aber auch in Halbzeit Zwei sollte es für den TSV nicht besser werden. Denn bereits in der 47. Minute erhöhte der Gastgeber. Stieg schickte Muhr, dieser nutzte das Zögern von Knoblach und vollendete zum 2:0. Dieser Treffer schien den TSV aber zu wecken, denn plötzlich fing man tatsächlich an, Fußball zu spielen. Bereits in der 51. Minute hätte Schröter den Anschluss erzielen müssen. Zunächst verweigerte er den Abschluss und legte auf Ankenbrand. Dieser legte ihm den Ball aber wieder zurück und plötzlich hatte er nur noch Behr vor sich. Statt den Ball ins Eck zu schieben, versuchte er den Tunnel und gab so Behr die Möglichkeit den Ball mit dem Fuß zu parieren. Nur sechs Minuten später gab es dann die nächste Möglichkeit. Krötsch wurde geschickt und völlig offensichtlich im Strafraum zu Fall gebracht. Nur der Schiedsrichter sah das nicht. Als dann Schwindl in der 66. Minute nach zwei selten dämlichen Aktionen innerhalb kürzester Zeit auch noch vom Platz flog, keimte endgütig wieder Hoffnung auf ein Comeback des TSV auf. In der 72. Minute spielte Brunner einen schönen Doppelpass mit Krötsch und überwand Behr. Leider aus TSV-Sicht war der Ball nicht stark genug, so dass Then den Ball noch vor der Linie klären konnte. Als dann Schröter in der 77. Minute mit seinem Kopfball nach Krüger-Flanke an Behr scheiterte, schwand die Hoffnung wieder, dass der Gast das Spiel noch drehen könnte. Zu allem Überfluss fing man sich in der 87. Minute gar noch das 3:0. Stieg lief im Strafraum auf Düthorn auf und ließ ich fallen. Dieses Mal pfiff der "Unparteiische" Popa jedoch. Nur zur Klarstellung: Die Situation allein betrachtet kann man durchaus als Foul werten, aber im Vergleich zum wesentlich klareren Foulspiel an Krötsch dreißig Minuten zuvor, war es ein Witz. Und dann auch noch Düthorn vom Platz zu stellen, war die größte Lachnummer. Der Strafstoß an sich war dann ein Sinnbild des kompletten Spiels. Schumann traf nur den Pfosten, der Abpraller kam zu Lorenz, der an Knoblach scheiterte, aber dank des Tiefschlafs des TSV kam Lorenz nochmal an den Ball und drückte ihn endgültig über die Linie. So endete ein ganz schwaches A-Klassenderby mit 3:0 für den Gastgeber und das auch durchaus verdient. Ganz einfach, weil sie die weniger schlechte Leistung zeigten. Der TSV muss sich jetzt schütteln und am Sonntag und Dienstag gegen Kleukheim und Freienfels wieder ihr anderes Gesicht zeigen, weil man sonst wieder nichts erben wird.

TSV 2 - TSV Scheßlitz 2 3:0

Viel Krampf, aber drei Punkte

Nach dem Sieg gegen den Tabellenführer aus Drosendorf wollte der TSV im gestrigen Nachholspiel gegen die 2. Garnitur des TSV Scheßlitz nachlegen. Dies merkte man zu Beginn auch, denn bereits nach drei Minuten ging der Gastgeber in Führung. Krötsch steckte den Ball perfekt durch die Gasse auf Kistner. Dieser ließ mit einer Körpertäuschung Lebede ins Leere rutschen und schob locker ein. Aus unerfindlichen Gründen stellte man das Spiel aber danach ein. Zwar kam man immer wieder zu Möglichkeiten, aber diese waren selten rausgespielt und brachten auch nichts ein. Vom Gast war in Hälfte 1 gar nichts zu sehen.
In der 2. Halbzeit kam Scheßlitz dann zu ihrer ersten Möglichkeit und diese führte beinahe zum Ausgleich. Molitor kam in der 48. Minute zum Kopfball und hatte Bride schon überwunden. Jedoch war Walter aufmerksam und kratzte den Ball noch von der Linie. Die folgenden zwanzig Minuten bestanden dann wieder nur aus Kampf und Krampf, bis in der 67. Minute Krüger die Riesenchance zum 2:0 hatte. Der eingewechselte Druck wurde auf der linken Seite geschickt und legte den Ball quer vors Tor. Krüger stand völlig allein vor dem leeren Tor, brachte es aber fertig, den Ball genau dem am Pfosten befindlichen Lebede in die Arme zu spielen. Selbst der Schiedsrichter entschied zunächst auf Tor, weil es einfach unglaublich war, dass dieser Ball nicht im Netz zappelte. Im Gegenzug hätte dann fast Batushaj den Ausgleich erzielt, jedoch verfehlte er das Tor knapp. In der 74. Minute fiel dann aber doch die Vorentscheidung. Ankenbrand krönte seine starke Leistung mit einer punktgenauen Flanke zu Krötsch, der den Ball annahm und aus der Drehung unhaltbar zum 2:0 vollendete. Den Schlusspunkt setzte dann kurz vor Schluss wieder Kistner  auf Vorarbeit der alten Männer. Der eingewechselte Schmitt schickte Joscht über die rechte Seite, dieser legte quer und Kistner musste nur noch zum 3:0-Endstand einschieben.
So gewann man das Spiel völlig verdient, aber die Leistung ließ bis auf wenige Ausnahmen eher zu wünschen übrig. Jetzt kann man sich erstmal ausruhen, bis nächsten Donnerstag beim Derby in Melkendorf eine harte englische Woche mit 3 Spielen in 5 Tagen wartet.

TSV 2 - RSV Drosendorf 2:1

Doppelschlag dreht das Spiel

Am gestrigen Sonntag empfing der TSV den souveränen Tabellenführer aus Drosendorf.
Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit mehr Spielanteilen für den Gastgeber. In der 6. Minute dann auch die erste Halbchance für den TSV, als Krötsch Brunner bediente, dieser aber neben den Kasten zielte. In der 12. Minute erkämpfte sich Schröter den Ball im Strafraum und tankte sich gegen die restlichen Gegenspieler durch, scheiterte dann aber an Merklein. Als nach 20 Minuten ein Freistoß von Walter abgefälscht wurde, wäre aber auch Merklein geschlagen gewesen, allerdings strich der Ball knapp am Tor vorbei. Bis zu diesem Zeitpunkt war von Drosendorf gar nichts zu sehen. Spätestens in der von Walter sehr gut organisierten Viererkette war Schluss. Dies änderte sich in der 22. Minute, als ein langer Ball durchkam und Otte auf Gabrich zustürmte. Dessen Abschluss konnte dieser aber so verlangsamen, dass Kraus den Ball noch von der Linie kratzen konnte. Starke Aktion von beiden! Dies gab dem TSV noch mehr Selbstvertrauen, so dass es in der 29. Minute zum schönsten Spielzug des Tages führte. Hofmann wurde auf der rechten Seite bedient, flankte punktgenau in die Mitte, wo Helm den Ball direkt in die Mitte auf den mitgelaufenen Schröter legte. Dieser rutschte aber aus, was den perfekten Abschluss verhinderte, den dieser Angriff verdient gehabt hätte. Kurz vor der Pause hatte der Gast dann nochmal eine Schusschance durch Otte aus 16 Metern, der aber neben den Kasten zielte. So ging es torlos in die Pause, womit der TSV vermeintlich zufriedener als der RSV war.
Nach der Pause passierte zunächst nicht viel, bis sich Gästetrainer Hornung in der 58. Minute selbst einwechselte. Ab diesem Zeitpunkt hatte der Tabellenführer endlich eine  Anspielstation in der Offensive, was vorher komplett fehlte. So führte der erste Ballkontakt von Hornung auch gleich zum Treffer. Kurz angespielt, ließ er die TSV-Abwehr mit einer Körperdrehung stehen und wurde im letzten Moment von Walter gefoult. Warum es dafür nicht mal gelb gab, bleibt ein Geheimnis. Auf jeden Fall verwandelte Senger den unstrittigen Strafstoß zum 0:1 platziert ins rechte Eck. Der TSV musste sich kurz schütteln, ob des plötzlichen Rückstandes, der in der 67. Minute beinahe noch größer geworden wäre. Otte nutzte die kurze Unsicherheit von Gabrich aber nicht und lupfte den Ball über das leere Tor. Danach übernahm wieder der TSV das Geschehen und belohnte sich mit einer verrückten Minute. Zunächst Minute 74: Düthorn bringt einen Eckball punktgenau in die Mitte, Krötsch steigt mutterseelenallein am Fünfer in die Höhe und köpft den Ball unhaltbar unter die Latte zum umjubelten Ausgleich. Doch damit nicht genug. Direkt nach dem Anstoß des Gastes drückt der TSV weiter und drängt den Tabellenführer in die eigene Hälfte. Plötzlich landet der Ball beim eingewechselten Kistner. Dieser zieht aus 20 Metern trocken ab, plötzlich zappelt der Ball unhaltbar im rechten Toreck und die Freude beim TSV-Anhang kannte keine Grenzen mehr. Jetzt merkte man Drosendorf den Schock regelrecht an. Und beinahe hätte der TSV sogar noch erhöht! Krötsch schickte Düthorn auf die Reise. Dieser wollte Merklein überlupfen, blöderweise blieb dieser einfach stehen und konnte so den Ball abwehren.
Die letzten zehn Minuten sollten dann ein Sturmlauf des Tabellenführers werden, auffälliges passierte aber zunächst aber nicht, außer dass sich der Tabellenführer plötzlich bei jedem Körperkontakt fallen ließ und schrie, als wären alle Knochen gebrochen, worauf der Schiedsrichter auch immer wieder reinfiel. Chancen kamen dabei aber nicht raus. Und als es in der letzten Minute dank eines katastrophalen Fehlpasses des TSV in der Vorwärtsbewegung doch mal gefährlich werden konnte, klärte Walter einen langen Ball mit der Hand, wofür er mit gelb bestraft wurde, jedoch die Führung im wahrsten Sinne des Wortes festhielt. In der Nachspielzeit wäre dann aber doch beinahe der Ausgleich gefallen. Die Gäste schafften es tatsächlich innerhalb einer Minute den Ball dreimal mit der Hand mitzunehmen, ohne zurückgepfiffen zu werden, der Ball wurde in die Mitte gelegt und Otte zog ab. Aber zur Freude des TSV konnte Gabrich den Ball mit einer Weltklasseparade entschärfen. DIrekt danach war das Spiel beendet und der TSV siegte im Großen und Ganzen verdient gegen einen lange Zeit planlosen Spitzenreiter! Jetzt muss natürlich am Mittwoch nachgelegt werden, wenn Scheßlitz 2 zum Nachholspiel anreist.

TSV 2 - SV Weichendorf 2 2:2

Knoblach hält den Punkt fest

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV die 2. Mannschaft aus Weichendorf. Die Heimmannschaft wollte auf den drei Punkten vom Ostermontag aufbauen und direkt nachlegen.
Davon merkte man zu Spielbeginn aber wenig. Ab Anpfiff übernahm der Gast das Kommando und konnte bereits in der 6. Minute in Führung gehen. Eine Flanke von rechts von Glass erreichte den dank katastrophaler Unordnung der TSV-Defensive völlig ungedeckten Schubert, der gegen die Laufrichtung von Knoblach einnickte. In der 14. Minute hätte Weichendorf schon erhöhen können, jedoch verfehlte Glass den Kasten. In der 17. Minute war es dann aber doch so weit. Einen völlig unnötig verursachten Strafstoß verwandelte Cümen sicher zum 0:2. Auch in der Folge nutzte der Gast die völlige Unordnung des TSV, ohne aber zu größeren Möglichkeiten zu kommen. DIe Heimmannschaft brachte es in Halbzeit 1 lediglich zu einem Torschuss von Kistner, der aber kein Problem für Schuler darstellte.
Nach der Pause änderte sich zunächst nichts, denn die erste Möglichkeit hatte wiederum der SVW. Cümens Schuss konnte aber von Knoblach entschärft werden. Die folgenden 15 Minuten stellten den bisherigen Spielverlauf aber dann komplett auf den Kopf. Zunächst scheiterte Düthorn in der 51. Minute an Schuler. Nur fünf Minuten später musste dann aber der Anschlusstreffer fallen. Einen Eckball von Düthorn köpfte Brunner vor das Tor, wo Kistner den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Jedoch jagte er diesen aus einem Meter Entfernung drei Meter über den Kasten...
Wieder nur zwei Minuten später fiel der Anschlusstreffer aber dann doch. Nach mehreren Schussversuchen Schammelsdorf kam der Abpraller zu Brunner, der aus 20 Metern trocken abzog und Schuler keine Abwehrmöglichkeit ließ. Jetzt war der TSV komplett im Spiel und drückte auf den Ausgleich, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Denn in der 64. Minute war es so weit. Hatte zunächst Druck bei seinem Abschluss Pech, dass Schuler seinen Schuss gerade noch an die Latte lenken konnte, fiel der Abpraller zu Schröter, der unhaltbar zum 2:2 traf. Jetzt schwamm der Gast etwas, jedoch stellte Schammelsdorf plötzlich den aufgebauten Druck komplett ein und ließ Weichendorf wieder ins Spiel kommen. In der 70. Minute versuchte wiederum Cümen sein Glück, scheiterte aber wiederum an Knoblach. Der folgende Eckball kam zu Konrad, der den Ball aber auch nicht hinter die Linie brachte. Als dann Cümen durch einen kurzen Antritt die komplette Hintermannschaft stehen ließ, war nur noch Knoblach vor ihm. Aber wieder scheiterte er an diesem, so dass man bei ihm schon leichte Verzweiflung erkennen konnte. Der Gast hätte auch noch die ein oder andere Möglichkeit mehr haben können, wurde aber mindestens zweimal fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen. So blieb es offen und die nächste Möglichkeit hatte dann der TSV in der 82. Minute. Ein Freistoß aus dem Halbfeld rutschte durch den gesamten Strafraum und landete bei Timo "Jetlag is was für Mädchen" Bride, der aber an der Reaktion von Schuler scheiterte. Kurz vor Schluss hatten beide Mannschaften dann noch die Chance auf den Siegtreffer. Zuerst scheiterte Cümen - wie so oft an diesem Nachmittag- an Knoblach, dann strich in der Schlussminute ein Freistoß von Walter knapp an drei Schammelsdorfern und letztlich auch am Kasten vorbei.
So blieb es bei der Punkteteilung, die aufgrund der ersten Hälfte und den Chancen der Gäste durchaus als glücklich erachtet werden kann.

DJK-SG Stadelhofen - TSV 2 1:3

Zum zweiten Teil des Osterdoppelspieltages reiste der TSV nach Stadelhofen. Dort wollte man selbstverständlich die Niederlage vom Samstag wettmachen. Zu Beginn übernahm zunächst der Gast das Kommando auf dem holprigen Untergrund und hatte nach vier Miunten die erste Möglichkeit. Der Freistoß von Pitzer ging jedoch nur ans Außennetz. Aber auch in der Folge blieb man am Drücker und hatte nur drei Minuten später die nächste Chance, als Pitzer nach starkem Einsatz von Kraus zum Abschluss kam, den Stadelhofens Düthorn jedoch entschärfte. Nach neun Minuten hatte auch der Gastgeber seine erste Halbchance, jedoch jagte Kunzelmann den Ball über den Kasten. Danach verflachte das Spiel etwas und so dauerte es bis zur 25. Minute bis zur nächsten nennenswerten Aktion. Aber diese war ein Hochkaräter. Die TSV-Defensive reagierte auf einen Ballverlust zu schläfrig und plötzlich ging der Stürmer allein Richtung Kasten. Statt den Ball aber quer zu legen und damit sicher in Führung zu gehen, verzögerte der Stürmer viel zu lange und wurde noch von Walter abgefangen. Den darauffolgenden Eckball setzte Gunzelmann per Kopf dann etwas zu hoch an. Jetzt ging es wieder Schlag auf Schlag. Ein DJK-Verteidiger und sein Torhüter waren sich in der 29. Minute nicht einig und Krötsch spritzte dazwischen. Leider jagte den Ball dann aber über das leere Tor. Nur kurz darauf hatte dann wieder Stadelhofen eine Riesenchance, aber wieder mit kräftiger Mithilfe des TSV. Ein Freistoß aus der eigenen Hälfte der Hausherren wurde immer länger, kein TSVler ging zum Ball und plötzlich stand Gunzelmann völlig allein, köpfte den Ball aber nur an den Pfosten, den Nachschuss konnte Knoblach halten. In der 33. Minute dann aber doch der erste Treffer des Tages. Heyder bekam den Ball im Strafraum zugespielt und wurde von seinem Gegenspieler nach allen Regeln der Kunst umgemäht. Den Schlag hörte man wahrscheinlich in Steinfeld noch. Völlig korrekterweise gab Schiedsrichter Riemke Elfmeter, den sich Pitzer schnappte und souverän verwandelte.
Kurz vor dem Seitenwechsel hatte man sogar noch die Möglichkeit zu erhöhen, jedoch strich der Schuss von Heyder knapp am Kasten vorbei. So wurden die Seiten beim Stand vn 0:1 gewechselt.
Nach der Pause wurde das Spiel ruppiger, blieb aber zu jeder Zeit unter der Kontrolle des Schiedsrichters, der nur in klarsten Situationen zu Karten greifen musste. So resultierte das 0:2 auch aus einem Standard. Walter brachte den Ball aus dem Halbfeld vors Tor und dort konnte Schmid unbedrängt einschieben. Knappe zehn Minuten später gab es dann auf dem Feld Diskussionen zwischen Schmid und dem bereits verwarnten Dellermann. Der genaue Wortlaut ist nicht bekannt, allerdings muss dieser so deutlich gewesen sein, dass beide Spieler von Riemke verwarnt wurden, was dann natürlich Überzahl für den TSV bedeutete. Diese wurde aber kaum genutzt. Für das 0:3 bedurfte es eines Stadelhofeners. Einen scharf getretenen Eckball von Walter verlängerte dieser unter Druck ins eigene Netz. Jetzt sollte das Spiel endgültig entschieden sein, war man doch deutlich vorne und auch noch in Überzahl. Aber dem war nicht so. Plötzlich schlichen sich wieder haarsträubende Fehler ein, die aber zunächst noch nicht bestraft wurden. In der 79. Minute war es dann aber doch so weit. Statt den Ball einfach zu schlagen, versuchte der TSV den Ball rauszuspielen und legte zurück zu Knoblach. Dessen Abschlag landete aber direkt in den Füßen eines Hausherren, der gedankenschnell quer legte und den mitgelaufenen Krappmann bediente, der nur noch einschieben brauchte.
Und schon fing der TSV wieder an zu schwimmen. Stadelhofen versuchte nochmal alles und hatte in der 84. Minute eine Doppelchance, jedoch beide Mal parierte Knoblach. Wenige Augenblicke wäre aber auch er machtlos gewesen, jedoch knallte der Fernschuss an der Latte.
Letztendlich rettete man den Sieg aber über die Zeit und konnte 2018 erstmals feiern, aber wesentlich leichter werden die nächsten Gegner sicherlich auch nicht.

TSV 2 - SV Würgau 2 0:2

Auftakt in 2018 völlig missglückt

Endlich zum ersten Spiel im neuen Jahr empfing der TSV den Gast aus Würgau. Nach einer langen Vorbereitung komplett ohne Spielpraxis wusste man nicht, wo man steht. Und die Personallage sah auch nicht allzu rosig aus. Zu allem Überfluss musste man noch ins Waldstadion, was eher dem Gegner als der eigenen Mannschaft zum Vorteil gereichte. Dennoch begann die Heimmannschaft recht gut. Bereits nach fünf Minuten hatte man die erste Halbchance, jedoch erreichte niemand mehr den scharf getretenen Eckball von Walter. Drei Minuten später eine ähmliche Situation. Wieder brachte Walter einen Eckball scharf rein, wieder ging der Ball quer durch den Fünfer, doch dieses Mal kam Brunner ran. Leider konnte er den Ball nicht kontrollieren und bugsierte diesen über die Latte. Danach verflachte das Spiel zusehends, besonders auf Schammelsdorfer Seite kam meist der letzte Pass nicht an und so dauerte es bis zur 35. Minute, bis wieder etwas Erwähnenswertes passierte. Doriat kam im Strafraum zum Abschluss, aber traf nur den Pfosten und der Abpraller fiel Wudi vor die Füße. Dessen Abschluss konnte Knoblach zugegebenerweise mit etwas Glück abwehren. Doch zwei Minuten später sollte dann der erste Treffer fallen. Würgau schlug wieder einmal einen langen Ball nach vorne. Wudi ließ Ankenbrand wie eine Fahnenstange stehen und verwandelte eiskalt zum 0:1.
So ging es dann auch in die Pause. Nach dem Wechsel hatte wieder der Gastgeber die erste Möglichkeit. Brunner wurde am Strafraum freigespielt und hatte nur noch Wölfert vor sich. Der Abschluss glich aber eher einem Rückpass denn einem Schuss, so dass es beim Rückstand blieb. In der Folge wurde das Spiel ruppiger und entglitt dem Schiedsrichter immer mehr. Was auf der einen Seite geahndet wurde, war nur wenige Augenblicke auf der anderen Seite keinen Pfiff mehr wert. Und so zog sich das bis zum Ende durch. Zwischendurch gab es auch noch Möglichkeiten. In der 62. Minute hatte der Gast die Möglichkeit zu erhöhen, als wieder Wudi über rechts geschickt wurde und seine unbedrängte Flanke den völlig ungedeckten Doriat in der Mitte erreichte. Dessen Kopfball verfehlte den Kasten jedoch. Ähnlich zehn Minuten später, nur auf der anderen Seite. Der eingewechselte Druck setzte sich über links durch und fand in der Mitte Brunner, der den Ball aber nicht mehr drücken konnte und dementsprechend über den Kasten köpfte. Als der selbe Spieler dann wieder zehn Minuten später nach einem Eckball wieder per Kopf scheiterte, zeichnete sich schon ab, dass der Gastgeber nicht erfolgreich sein würde. Hektik kam dann noch mal fünf Minuten vor Schluss auf, als der bereits verwarnte Wudi Krüger im Mittelfeld von hinten in die Beine trat, aber dennoch weiterspielen durfte. So war er es dann auch, der in der Nachspielzeit einen schweren Abwehrfehler der Schammelsdorfer ausnutzte und den Ball quer auf den eingewechselten Nüßlein legte, der nur noch zum 0:2 einschieben musste.
Aber das war noch nicht der Schlusspunkt: Krüger brannten noch die Sicherungen durch und er verschärfte die Personalsituation noch weiter, indem er völlig unnötig auf Höhe der Mittellinie einen Würgauer ummähte und - einzeln betrachtet - berechtigterweise glatt rot sah.
So hat man im morgigen Spiel noch einen Spieler weniger zur Verfügung, wenn man nach Stadelhofen reist. Dort wird man ein ähnlich umkämpftes Spiel auf schwerem Untergrund vor sich haben.

TSV 2 - DJK SC Mistendorf 2:1

Überzahl doch noch genutzt

Zum heutigen Rückrundenauftakt empfing der TSV den Tabellennachbarn aus Mistendorf. Klar war, der Sieger der Partie würde sich in den Top 5 festsetzen, während der Verlierer den Anschluss erst mal verpassen würde. Aufgrund des Wetters und des danach stattfindenden Bezirksligatopspiels musste man in den Wald ausweichen, was für beide Mannschaften eher hinderlich sein würde. So entwickelte sich zunächst ein schwaches Spiel mit vielen langen Bällen, von gepflegtem Aufbau war von beiden nichts zu sehen. Nach ca. zehn Minuten hatten sich dann beide Mannschaften auf den Platz eingestellt und der Gast kam zu einem leichten Übergewicht. Zunächst scheiterte Bergmann mit einem Freistoß an Knoblach und in der 19. Minute fischte Knoblach einen Abschluss von Göller hervorragend aus dem Eck. In der 23. Minute ging der Gast dann aber doch in Führung. Die Schammelsdorfer bekamen den Ball nicht aus dem Strafraum und zu allem Überfluss schoss Ramer den machtlosen Windfelder an, von dem der Ball dann über die Linie kullerte. Dieser Treffer schockte den TSV aber kaum, denn nur fünf Minuten später verzeichnete man selbst die erste Möglichkeit. Jedoch hielt Jähn den scharf getretenen Freistoß von Walther. In der 35. Minute dann der Knackpunkt der Partie. Der bereits verwarnte Windfelder sah wohl keine andere Möglichkeit mehr, legte den losmarschierenden Krüger und wurde berechtigterweise mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Vor der Pause passierte dann nichts mehr.
Die zweite Hälfte startete dann aber gleich mit einem Kracher. Krüger zog aus 20 Metern ab, Jähn konnte den Ball mit den Fingerspitzen noch an die Innenkante der Latte lenken, von wo aus der Ball auf die Linie fiel und wieder raussprang. In der Folge zog sich der Gast zurück und lauerte auf Konter. Dementsprechend übernahm der TSV das Kommando, kam aber zu keinen klaren Chancen. Den nächsten Hochkaräter hatte dann jedoch tatsächlich der Gast. Göller wurde freigespielt und zog trocken mit rechts ab. Er hatte den Torjubel auch schon auf den Lippen, jedoch lenkte Knoblach den Ball gerade noch an die Latte. Danach machte aber nur noch der TSV Druck. In der 75. Minute hätte man dann beinahe den inzwischen verdienten Ausgleich erzielt. Krüger kam nach einer Flanke zum Kopfball, Jähn wehrte in die Mitte ab, jedoch bekam Krötsch den Abpraller auf Bauchhöhe nicht unter Kontrolle, so dass der Ball noch von der Linie gekratzt werden konnte. Nur wenige Minuten später nahm sich Geißler ein Herz und zog aus 25 Metern ab. Jähn war schon geschlagen, allerdings ging der Ball nur an den Pfosten. Den Abpraller bekam Krüger nicht mehr auf den Kasten. Aber der TSV verlor nicht die Geduld und Moral und drückte weiter. In der 82. Minute wurde das Anrennen dann auch endlich belohnt, auch wenn den Treffer kein Schammelsdorfer erzielte. Eine Hereingabe von der rechten Seite verwandelte ein Mistendorfer Verteidiger unglücklich an den Innenpfosten zum vielumjubelten Ausgleich. Doch damit wollte sich der Gastgeber nicht zufrieden geben, immerhin spielte man inzwischen schon knapp 50 Minuten in Überzahl! Und kurz vor Schluss fiel tatsächlich noch der Siegtreffer. Möhrleins Flanke wurde abgefälscht, dadurch bekam der Ball einen starken Drall, Jähn unterlief diesen und plötzlich musste Schröter nur noch ins leere Tor schieben. Kurz darauf pfiff der gute Schiedsrichter das Spiel ab und der Jubel kannte keine Grenzen. Durch den heutigen und den letztwöchigen Sieg konnte der TSV zwei richtige Big Points setzen und ist jetzt wieder mit im Geschäft. Jetzt muss natürlich nächste Woche im letzten Heimspiel des Jahres gegen Würgau nachgelegt werden!

TSV 2 - ASV Stübig 4:1

In Erfolgsspur zurück

Nach der ersten Niederlage der Saison empfing der TSV den Gast aus Stübig. Die erste Halbzeit des Spiels war von beiden Seiten Fußball zum Abgewöhnen. Wenn es tatächlich mal zu etwas Gefahr kam, was meist nur aus Standards resultierte, waren die Abschlüsse keinerlei Problem für Gästetorhüter Lieb. Lediglich bei einem Freistoß von Walter nach 25 Minuten musste dieser sich mal strecken, um den Ball abzuwehren. Dies bereute er danach aber sicherlich, weil er sich dabei an der Schulter verletzte. Vom Gast kam überhaupt nichts, von der Heimmannschaft kaum mehr.
Nach dem Wechsel wurde es dann etwas besser, auch wenn die Chancenverwertung des TSV unweigerlich an das Heimspiel gegen Geisfeld erinnerte. Direkt nach der Pause wurde ein Schuss von Schröter geblockt, nur eine Minute später zielte Krüger zu hoch. Als es nach einer Stunde immer noch torlos stand, glaubte man endgültig, dass dort heute nichts mehr passieren würde. Besonders als ein Freistoß von Schröter nach 62 Minuten von einem Abwehrspieler auf der Linie geklärt wurde. Aber in der 66. Minute fiel dann doch endlich die verdiente Führung. Kistner zog von der linken Seite nach innen, schaffte es als erster Schammelsdorfer den Ball platziert auf den Kasten zu bringen und schon war Lieb machtlos. Dieser Treffer fungierte als Dosenöffner, denn nur drei Minuten später erhöhte der TSV auf 2:0. Hofmann flankte punktgenau mit dem Außenrist in die Mitte, wo Krüger mutterseelenallein den Ball volley über die Linie drückte. In der 76. Minute schickte Zimmermann Schröter punktgenau in die Gasse und dieser ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und schob überlegt ein. Als dann in der 82. Minute das 4:0 folgte, wurde das Ergebnis doch noch standesgemäß. Diesen Treffer erzielte der eingewechselte Bride, als er nach einem Helm-Eckball von Zimmermann per Kopf bedient wurde. Der Gast konnte dann in der 84. Minute etwas Ergebniskosmetik betreiben, als Jantschke einen berechtigten Handelfmeter verwandelte.
So kehrte der TSV also in die Erfolgsspur, auch wenn das letztendlich deutliche Ergebnis nur aufgrund der 2. Hälfte zustande kam. Mit Leistungen wie in Abschnitt 1 gewinnt man selbst in der A-Klasse keinen Blumentopf!

RSV Drosendorf - TSV 2 4:1

Am Feiertag reiste der TSV nach Drosendorf. Anhand der Aufstellung und des Tabellenplatzes des Gegners wusste man vorab, dass die Trauben hoch hängen würden. Dies zeigte sich im strömenden Regen auch von Beginn an. Der Gastgeber war spielbestimmend und hatte nach 13 Minuten die erste Möglichkeit. Der Schuss von Hornung war aber leichte Beute für Knoblach. Nach 17 Minuten sollte dann aber doch die Führung fallen. Otte setzte sich schön durch und konnte von Krüger nur noch per Foulspiel aufgehalten werden. Den fälligen Strafstoß versenkte Götz sicher. In der Folge verflachte das Spiel, Drosendorf ließ den Ball in der eigenen Hälfte laufen und der TSV ließ sich nicht locken. Kurz vor dem Wechsel hatte dann auch der TSV seine erste Möglichkeit. Schröter legte von rechts in die Mitte und fand Ankenbrand. Dessen Schuss wurde aber direkt von seinem Gegenspieler geblockt.
Die zweite Hälfte begann dann gleich mit einem weiteren Treffer. Münch schickte Sturm, der ließ noch seinen Gegenspieler ins Leere laufen und versenkte den Ball überlegt im langen Eck zum 2:0. Der TSV schien etwas geschockt, ob des frühen zweiten Gegentreffers und brauchte dann erstmal wieder einige Minuten, um sich zu erholen. Währenddessen ließ der Gastgeber den Ball wieder durch die eigenen Reihen laufen. Halbwegs gefährlich für die Heimmannschaft hätten nur ein paar Freistöße aus 20 bis 25 Metern werden können, die aber allesamt nichts einbrachten. Erst in der 78. Minute konnte Schammelsdorf dann verkürzen. Ankenbrand konnte sich über links durchsetzen und legte den Ball zurück an den Strafraum. Dort stand Krüger mutterseelenallein und schob den Ball überlegt zum Anschlusstreffer ins lange Eck. Jetzt wollte man mehr und stellte auf eine offensivere Aufstellung. Die Chancen hatte aber nur die Heimmannschaft. In der 80. Minute scheiterte Hornung an seinen Nerven und vergab alleinstehend vor Knoblach. In der 85. fiel dann aber doch die Entscheidung. Reitberger verlor als letzter Mann den Ball an Götz, dieser ließ sich nicht bitten und jagte den Ball zum 3:1 ins kurze Eck. Nur zwei Minuten später dann sogar noch das 4:1, als Reichert bedient wurde und in den Winkel traf.
Kurz darauf beendete der souveräne Schiedsrichter Demus die Partie und das Spiel fand einen verdienten Sieger. Aber schlecht war die Leistung des Gastes sicherlich nicht, man hatte an diesem Tag einfach eines der Spitzenteams der Liga als Gegner.

TSV 2 - ASV Hollfeld 2:0

Heimsieg in engem Spiel

Zum gestrigen Heimspiel empfing der TSV den ehemaligen Bayernligisten aus Hollfeld, der vor der Saison durchaus zu den Aufstiegsfavoriten gezählt wurde. Also wusste man, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Zu Beginn entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, in dem die Heimmannschaft die erste Möglichkeit zu verzeichnen hatte. Pitzer brachte mit einem starken Pass Hofmann in Position, jedoch verfehlte dieser in der 5. Minute den Kasten. Nur zwei Minuten später hatte wieder Hofmann die zweite Möglichkeit. Eingeleitet hatte er diese selbst mit einem schönen Pass auf Sauer über die rechte Seite. Dieser ging auf den Kasten zu, legte statt selbst abzuschließen, wieder quer auf Hofmann, der den Ball aber über das Gehäuse jagte. Aber auch der Gast musste nicht lange auf die erste Chance warten, allerdings wehrte Knoblach den Fernschuss nach acht Minuten gerade noch zur Ecke ab. Danach hatten sich beide Mannschaften dann aufeinander eingestellt und vorerst sollte keine Chance mehr herausspringen. Lediglich wieder ein Fernschuss des Hollfelders Kunzmann ließ kurz Gefahr aufblitzen, jedoch war Knoblach wieder zur Stelle. Bis zur Pause neutralisierte man sich dann gegenseitig, wobei die Heimmannschaft aber mehr vom Spiel hatte. Die Seiten wurden aber trotzdem torlos gewechselt.
Nach der Pause dauerte es dann wieder knapp zehn Minuten, bis es eine Möglichkeit gab. Pitzer brach über die rechte Seite durch und flankte. Am zweiten Pfosten kam Sauer mit dem Kopf an den Ball und endlich fiel die Führung. Diese hätte aber beinahe nur zwei Minuten Bestand gehabt. Schwarz schnappte sich den Ball und marschierte durch die komplette Defensive des TSV und stand plötzlich allein vor Knoblach. In diesem fand er in dieser Situation aber seinen Meister. In der folgenden Viertelstunde waren Chancen dann wieder Mangelware, bis der TSV in der 74. Minute einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen bekam. Pitzer schnappte sich den Ball und ließ Schatz keinerlei Chance, als er den Freistoß unhaltbar im Winkel versenkte und damit seine starke Leistung endgültig krönte. Von diesem zweiten Treffer etwas demoralisiert, ließ der Gast den Hausherren jetzt doch noch einige Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu stellen. Aber sowohl der Freistoß in der 80. als auch die Möglichkeit von Pitzer nach Pass von Schröter in der 85. verfehlten das Gehäuse knapp. Als dann Hofmann in der 87. Minute mit seinem Abschluss nach Querpass von Kraus am stark reagierenden Schatz scheiterte, war dann endgültig klar, dass kein weiterer Treffer mehr fallen würde, was dem Spielverlauf aber auch nicht entsprochen hätte.
So zeigte man wieder ein anderes Gesicht als in der Vorwoche, hatte auch endlich mal wieder Ordnung im Mittelfeld und so die Spielkontrolle. Am kommenden Dienstag muss auf diese Leistung aufgebaut werden, wenn man denn auch nach dem Auswärtsspiel in Drosendorf die einzig ungeschlagene Mannschaft bleiben will.

SV Weichendorf 2 - TSV 2 1:1

Eine im Vergleich zur Vorwoche auf 7 Positionen veränderte TSV-Reserve reiste am gestrigen Samstag zum Spiel in Weichendorf. Aber auch die aufgebotene Mannschaft musste reichen, um dort dreifach zu punkten.
Davon merkte man in Halbzeit 1 aber gar nichts. Der TSV zeigte eine ganz schwache Leistung, fand keinerlei Zugriff zum Spiel oder zu Zweikämpfen. Der Gastgeber konnte so mit seiner sehr einfachen Spielführung, nämlich alle Bälle blind nach vorne schlagen und beten, dass einer der Angreifer den Ball bekommt, tatsächlich ein klares Übergewicht schaffen. So hatte der SVW in der 24. Minute auch die erste Möglichkeit. Schlierf zog aus 20 Metern ab, scheiterte aber an Knoblach. Vier Minuten später nutzte Weichendorf dann den Tiefschlaf des TSV endlich aus, als Sonnefeld bedient wurde und allein vor Knoblach auftauchte. Diesen verlud er und traf zum verdienten 1:0. Der gleiche Spieler hätte in der 36. Minute dann erhöhen müssen, als er wieder völlig unbedrängt vor dem Tor auftauchte, dieses Mal den Ball aber über den Kasten jagte.
In der Pause gab es dann eine Standpauke für den TSV, auf dass es nach dem Wechsel besser würde. Wurde es aber nicht unmittelbar. Direkt nach dem Anstoß wieder ein langer Ball nach vorne, keinerlei Abstimmung in der TSV-Defensive, was nur auf Kosten eines Freistoß aus 20 Metern zu lösen war. Diesen jagte Schlierf an die Oberkante der Latte. Aber dies schien dann endlich den TSV aufzuwecken. Mehr und mehr übernahm man jetzt das Spielgeschehen. Die erste Möglichkeit hatte Heyder nach 50 Minuten, als ihm der Ball im Fünfmeterraum vor die Füße fiel. Statt einfach mit links gegen die Kugel zu hauen, wollte er sich den Ball auf den Rechten legen, wofür aber die Zeit fehlte. Nur drei Minuten später erahnte man dann auch, warum er sich so verhielt. Einen langen Ball erreichte Heyder vor dem Torhüter, legte ihn mit rechts an ihm vorbei und musste nur noch mit links abschließen. Dieser "Schuss" ging aber eher Richtung Eckfahne als in Richtung leeres Tor. In der 57. Minute kam der TSV aber dann doch zum Ausgleich. Ein Pressschlag am Strafraum landete bei Krüger, der plötzlich unbedrängt vor dem Torhüter stand und einschob. In der Folge drückte der Gast auf den Sieg, der inzwischen auch verdient gewesen wäre. Jedoch scheiterte man meist am letzten Pass oder an der Defensive Weichendorfs. Teilweise auch wenig regelkonform. In der 71. Minute musste es zwingend einen Strafstoß für den Gast geben, als ein Weichendorfer einen Schuss im Strafraum mit dem Arm abwehrte. Selbst dieser wartete dann nur noch auf den Pfiff, der allerdings vom Schiedsrichter nicht kommen wollte. Gegen Ende des Spiels musste der Sieg dann endgültig eingetütet werden. Zunächst scheiterte Schröter nach einem kurz ausgeführten Freistoß im kurzen Eck an Beck, und in der letzten Aktion des Spiels ging Krüger allein auf Beck zu, traf den Ball aber nicht richtig und spielte diesem so direkt in die Arme.
So spielte man wieder nur unentschieden, weil man wieder einmal in alte Muster fiel und komplett eine Halbzeit verpennte. Wenn das nicht wieder abgestellt wird, endet die Serie der ungeschlagenen Spiele nächste Woche gegen Hollfeld oder spätestens am 3.10. in Drosendorf.

TSV 2 -DJK-SG Stadelhofen 4:0

Endlich erster Heimsieg

Zum gestrigen Spiel empfing der TSV den Gast aus Stadelhofen. Von Anfang an zeigte man, wer Herr im Schadloh ist und rückte die Gastmannschaft in die eigene Hälfte. Dennoch dauerte es eine Viertelstunde, bis man sich dafür auch belohnte. Ein Eckball wurde vom Gast nicht gut genug geklärt und kam zu Sauer, der trocken aus 12 Metern abzog und unhaltbar versenkte. Nur wenige Augenblicke hätte Walter beinahe erhöht, jedoch ging sein Kopfball knapp am Kasten vorbei. So blieb es doch wieder an Sauer, den zweiten Treffer zu erzielen. Und dies tat er in der 23. Minute auch, als er wieder einen Abpraller vor die Füße bekam, sich noch einmal drehte und wieder unhaltbar vollendete. In der Folge spielte der Gastgeber sicher und gefällig aus der eigenen Hälfte raus und kam zu einigen Halbchancen, die meist aber überhastet über den Kasten gejagt wurden. Kurz vor der Pause musste man dann aber das 3:0 erzielen, als Hofmann alleine auf den Gästekeeper zuging. Statt diesen einfach zu überlaufen oder den Ball überlegt einzuschieben, meinte dieser aber, er müsse unbedingt ein Tor des Monats erzielen und hämmerte aus 20 Metern drauf, verfehlte das Tor allerdings.
Nach dem Wechsel änderte sich kaum etwas am Spiel, auch wenn der TSV bis zur 60. Minute brauchte, um eine Möglichkeit zu erspielen. Vom Gast kam bis dahin aber noch weniger. So hätte Sauer fast seinen dritten Treffer erzielt, als er nach einer Hofmann-Ecke zum Kopfball kam, jedoch strich der Ball denkbar knapp am Pfosten vorbei. Nur eine Minute später bediente Hofmann wieder Sauer, doch dieses Mal scheiterte am Torhüter. In der 66. Minute dann eine Seltenheit. Der Gast hatte eine Möglichkeit. Nach einem Eckball schubste ein Stadelhofener ungestraft Zimmermann weg und kam so mit dem Kopf an den Ball. Dieser Kopfball traf aber nur die Latte. Das war es dann aber auch mit der Herrlichkeit des Gastes, danach spielte wieder nur der TSV. Und in der 81. Minute machte man den Sack dann auch endlich zu. Ein Freistoß von Düthorn landete wieder bei Sauer und nun erzielte er seinen dritten Treffer des Tages. Als dann zwei Minuten später der eingewechselte Helm eine Unkonzentriertheit eines Gastes erkannte, luchste er ihm den Ball ab und legte uneigennützig quer auf den ebenfalls eingewechselten Heyder, der dann keine Probleme mehr hatte, seinen ersten Treffer für den TSV zu erzielen.
So endete das Spiel dann auch mit 4:0, zweifelsohne vollkommen verdient und auch die Leistung war endlich mal wieder ansprechend. Mit einer solchen wird man auch nächste Woche in Weichendorf punkten, auch wenn man dort wieder nahezu zeitgleich mit der 1. Mannschaft antreten muss.

TSV 2 - SC Melkendorf 2:2

Punkt geholt, also Mund abputzen

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing die TSV-Reserve den Gast aus Melkendorf zum Derby. Da sollte man erwarten, dass man richtig heiß ins Spiel geht, aber das traf irgendwie nur auf den Gast zu. Die Schammelsdorfer waren eher gelähmt. So hatte auch der Gast die erste Möglichkeit, als Stieg nach vierzehn Minuten geschickt wurde und alleine auf Knoblach zuging. Dieser konnte seinen Abschluss aber abwehren. Nach 22 Minuten hatte der Gast aus dem Tal der Krähen dann die nächste Chance, jedoch ging der Schuss von Schumann am Kasten vorbei. In der 26. Minute tauchte dann auch die Heimmannschaft endlich ma vor dem gegnerischen Kasten auf. Einen Freistoß von Kistner erreichte Zimmermann vor Torhüter Behr, allerdings konnte er den Ball nicht mehr drücken, so dass dieser über das Gehäuse ging. In der nächsten Viertelstunde neutralisierten sich beide Mannschaften, wobei der Gast wesentlich mehr Ballbesitz hatte, was aber auch daran lag, dass jeder abgefangene Ball postwendend wieder in die Füße eines Gastes gespielt wurde. Umso überraschender ging der TSV dann in der 40. Minute in Führung. Krüger setzte sich über die rechte Seite durch und legte den Ball quer auf den mitgelaufenen Schröter. Dessen Linksschuss gegen die Laufrichtung Behrs war dann auch nicht haltbar. So freute sich man über die Führung und wollte diese logischerweise mit in die Pause nehmen, doch kam es anders. Einen völlig ungefährlichen, langen Ball der Melkendorfer machte die TSV-Defensive zur Gefahr. Zuerst waren sich Knoblach und Möhrlein nicht einig, wer den Ball abfangen sollte, dann klärte man den Ball nicht richtig und dieser kam zu Schumann, der aus 20 Metern abzog. Zu allem Überfluss wurde der Schuss noch abgefälscht, dass Knoblach auch keine Abwehrchance mehr hatte. Also ging es mit 1:1 in die Kabinen.
Nach der Pause war der TSV mal wieder komplett im Tiefschlaf. Neundörfer T. bekam den Ball an den Mittellinie und marschierte dann einfach mal unbedrängt bis zum Schammelsdorfer Strafraum. Dort zog er dann ab und traf den Ball auch noch dermaßen, dass dieser unhaltbar im Winkel einschlug. Der Schock war der Heimmannschaft regelrecht anzusehen, wobei man wenigstens ab diesem Zeitpunkt defensiv etwas besser stand. Nach vorne ging allerdings immer noch nichts, es fehlten einfach die Ideen im Mittelfeld, wie man den tiefstehenden Gegner aushebeln könnte.
So hatte man dann zwar gefühlt 80% Ballbesitz, aber nennenswert war nur ein Konter der Gäste, den Sperber aber an die Latte setzte. Als dann der große Regen einsetzte, wurde das Spiel natürlich nicht besser. Aber der TSV zeigte Moral und versuchte bis zum Schluss, wenigstens einen Punkt daheim zu behalten. Und dies gelang tatsächlich! In der Nachspielzeit kämpfte sich Krüger über links durch und ließ sich fallen. Der Pfiff blieb aus, allerdings reagierte Krötsch am schnellsten und legte den Ball in die Mitte. Ein Melkendorfer rutschte auf dem nassen Rasen aus und der Ball kam am Elfmeterpunkt zu Geißler. Dieser fackelte nicht lange und verwandelte überlegt ins Eck zum Punktgewinn.
Direkt nach dem Anstoß pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und der TSV blieb zumindest noch ungeschlagen, was mit solchen Leistungen aber definitiv nicht mehr lange der Fall sein wird.

TSV Scheßlitz 2 - TSV 2 2:2

Zum nächsten Auswärtsspiel reiste der TSV zur Kerwa nach Scheßlitz. Hatte man die Hoffnung, dass die Gastgeber aufgrund dessen etwas müde sein könnten, wurde man eines Besseren belehrt. Stattdessen befand sich der Gast im Tiefschlaf. Bereits in der 1. Minute bekam die Heimmannschaft einen Freistoß aus 20 Metern zugesprochen, den Barcellona ans Lattenkreuz nagelte. Nur wenige Augenblicke bekam Scheßlitz den nächsten Freistoß in aussichtsreicher Position. Wieder trat Barcellona an, dieses Mal scheiterte er aber an Knoblach. Schammelsdorf bekam überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und so war der Gastgeber klar besser. In der 16. Minute belohnte man sich dann auch mit dem Führungstreffer. Barcellona setzte sich über rechts durch, flankte und fand den Kopf von Herold, der unhaltbar gegen die Laufrichtung von Knoblach einnickte. Nach zwanzig Minuten kam der Gast dann auch zum ersten Torschuss. Kistner jagte einen Freistoß Richtung unteres, linkes Eck, jedoch konnte der Torhüter den Ball zur Ecke klären. Diese brachte Helm in die Mitte, Brunner kam zum Kopfball, traf aber nur den Rücken eines Verteidigers. Danach waren wenige nennenswerte Aktionen, wobei der Gastgeber immer noch spielbestimmend agierte. Aus dem Nichts hatte dann aber trotzdem Schammelsdorf die nächste Möglichkeit, jedoch traf Helm mit seinem satten Schuss nur die Latte. Nahezu im Gegenzug fiel dann aber das 2:0. Schammelsdorf verlor den Ball im Mittelfeld, Schulak wurde geschickt und ließ Knoblach im Kasten keine Chance. So wechselte man mit einem 0:2 aus Schammelsdorfer Sicht die Seiten und das völlig zurecht, nach dieser indiskutablen Leistung.
Nach der Pause wurde es dann wenigstens ein wenig besser, endlich fand man die Zweikämpfe und konnte so mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel übernehmen. In der 56. Minute konnte man dann sogar den Anschlusstreffer erzielen, als Brunner einen Abpraller aus 25 Metern annahm und einfach mal abzog. Der Ball schlug zwar schön im Kasten ein, unhaltbar war er aber sicherlich nicht. Egal, jetzt war man wieder dran und wollte mehr. Und das bekam man auch. Kistner trat einen Freistoß aus 35 Metern von der linken Außenlinie einfach mal Richtung Kasten und der Ball senkte sich hinter dem wieder ganz schlecht aussehenden Heimkeeper ins Netz zum Ausgleich. Jetzt wollte man sogar die drei Punkte entführen und machte weiter Druck auf die Heimmannschaft. Meist klappte das ganz gut, ein paar Mal aber auch nicht, was zu Halbchancen der Schäätzer führte. Aber nichts Gefährliches. Aber auch die Schammelsdorfer hatten nur noch einen Hochkaräter. Kurz vor Schluss brachte Ramer eine Flanke in die Mitte, Krüger verlor zwar das Kopfballduell in der Mitte, jedoch fiel so der Ball direkt zu Druck, der mit seinem schwachen, rechten Fuß nicht mehr genug Kraft hineinlegen konnte, um zu treffen. Direkt danach pfiff der Schiedsrichter ohne durchaus angebrachte Nachspielzeit ab, weil er laut eigener Aussage einfach keinen Bock mehr hatte. Das merkte man ihm während des Spiels aber auch schon an... Wichtig war es für ihn, dass die Ersatzspieler Leibchen tragen und sich hinter dem eigenen Tor aufwärmen(so weit ja noch ok), aber auf den Hinweis, dass wir bei 3 Ersatzspielern eben nur 3 Leibchen mitnahmen, aber eines unser Torhüter tragen musste, weil der SR vor dem Spiel ja zu unaufmerksam war, um zu bemerken, dass die Heimmannschaft ebenfalls in rot spielt, direkt mit Platzverweisen für Trainer und Betreuer zu drohen. Das zeigte die Prioritäten des Pfeifenmannes...

TSV 2 - DJK-SV Geisfeld 0:0

Heimauftakt vermasselt

Zum ersten Heimspiel der Saison empfing der TSV den Aufsteiger aus Geisfeld. Nach dem hohen Sieg der Vorwoche wollte man heute nachlegen. Davon merkte man in den ersten Minuten aber gar nichts. Bis zur 24. Minute war das Fußball zum Abgewöhnen und es geschah nichts Nennenswertes außer einer verunglückten Flanke der Gäste, die die Latte von oben küsste. Dem wollte der Gastgeber in nichts nachstehen und zog in der 26. Minute nach Aluminumtreffern gleich. Nach einem Eckball von Sussner zog Zimmermann aus 15 Metern ab, traf aber nur die Latte. Nur zwei Minuten später hatte der TSV dann die nächste Möglichkeit. Schröter jagte einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz. Jetzt wurde die Heimmannschaft zumindest aktiver und erspielte sich weitere Chancen. In der 32. Minute tankte sich Schröter durch, verfehlte die lange Ecke aber denkbar knapp. Wieder nur drei Minuten später scheiterte er am Gästetorhüter Ruhl. Vom Gast kam bis dahin wenig und das sollte sich auch bis zur Pause nicht ändern.
Nach dem Wechsel musste der TSV endgültig in Führung gehen, als Düthorn einen Freistoß schön auf den zweiten Pfosten flankte, an dem Druck völlig unbedrängt zum Flugkopfball ansetzen konnte. Jedoch jagte er den Ball aus drei Metern knapp über das Gehäuse. In der Folge hatte der TSV gefühlte 95% Ballbesitz und kam zu weiteren Chancen. In der 60. Minute entschäfte Ruhl einen Abschluss von Geißler, drei Minuten später den nächsten von Schröter. Als dann in der 65. Minute Krüger schön freigespielt wurde, aber völlig allein vor dem Torhüter nur den Pfosten traf, fürchtete man schon, dass es jetzt irgendwann auf der anderen Seite klingeln würde. Aber dem war nicht so, weil der Gast nicht mal annähernd Richtung Schammelsdorfer Tor kam und sich stattdessen mit 10 Mann um den eigenen Strafraum aufstellte. So passierte bis zum Abpfiff der nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichterin auch kaum noch etwas. Ruhl krönte seine starke Leistung in der 83. Minute endgültig, als er den Kopfball von Zimmermann abwehren konnte.
Also endete das Spiel torlos, worüber der Gast wesentlich erfreuter war. Bei der Heimmannschaft fehlte nicht nur das Glück im Abschluss, sondern besonders mangelte es an Ideen und einer ordnenden Hand im Mittelfeld.

SG Lichteneiche/Gundelsheim 2 - TSV 2 0:13

Zum dritten Auswärtsspiel in Folge reiste die TSV-Reserve am heutigen Sonntag zur neuen Spielgemeinschaft nach Lichteneiche. Sah man sich die bisherigen Ergebnisse an, konnte man schon ahnen, wie stark der Gegner sein würde. Und diese Erwartung wurde mehr als bestätigt. Die Heimmannschaft zeigte schon beim Aufwärmen deutlich, dass sie überhaupt keine Lust haben. Dementsprechend lief auch das Spiel. Bereits nach acht Minuten ging der TSV in Führung, als ein Heimakteur einen Kestler-Freistoß Richtung eigenes Tor köpfte und Sussner den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Nur zwei Minuten später wurde Schröter im Strafraum so ungeschickt angegangen, dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als auf dn Punkt zu zeigen. Zimmermann schnappte sich den Ball und verwandelte sicher zum 2:0. Wieder nur drei Minuten später hatte wiederum Zimmermann die Chance auf das 3:0, traf allerdings nur den Pfosten. So dauerte es bis zur 18. Minute, bis der nächste Treffer fiel. Düthorn nahm sich ein Herz und zog aus 20 Metern mit links ab und die Bogenlampe schlug hinter dem völlig überforderten Schlussmann ein. Direkt nach dem Treffer schwächte sich die Heimmannschaft sogar noch weiter, als Wolf F. noch vor dem Wiederanpfiff gelb und gelb-rot wegen Meckerns bekam. Nur fünf Minuten später erhöhte der TSV, als Sussner und Krüger einen Doppelpass spielten und somit die komplette Defensive aushebelten. Den Rechtsschuss von Sussner, der folgte, war wieder drin. Sauer traf zwei Minuten später nur den Pfosten, jedoch gab es wiederum nur eine Minute später den nächsten Strafstoß. Zimmermann wurde gelegt, also nahm sich dieses Mal Krüger den Ball und versenkte ihn. Auch in der Folge war es ein Spiel auf ein Tor, die Heimmannschaft hatte überhaupt nichts entgegen zu setzen und ergab sich regelrecht. Trotzdem dauerte es über zehn Minuten bis zum nächsten Treffer. Walter setzte sich über links durch und brachte den Ball punktgenau zu Sauer, der den Ball unter die Latte hämmerte. So wurden die Seiten mit einem 6:0 gewechselt und die Frage nach dem Sieger stellte sich nicht mehr, höchstens nach der Höhe.
Nach dem Wechsel machte der TSV dort weiter, wo sie in Hälfte eins aufhörten. In Minute 53 reichte wieder ein einfacher Doppelpass von Zimmermann und Sussner, um durchzukommen. Völlig frei vor dem Tor hatte der Kapitän dann auch keine Probleme mehr zu erhöhen. Fünf Minuten später bekam der TSV den dritten Elfmeter des Spiels zugesprochen, wieder vollkommen zurecht. Wolf P. vergaß offensichtlich welchen Sport er betreibt und klärte den Ball unbedrängt mit der Hand in Volleyballmanier. Dieses Mal schnappte sich Schröter den Ball und traf zum 8:0. In der 64. Minute machte Zimmermann dann seinen dritten Treffer, als der eingewechselte Kistner scheiterte und er nur noch abstauben brauchte. In der 72. Minute lief es dann andersrum. Zimmermann bediente Kistner, der seinen ersten Treffer im Schammelsdorfer Trikot erzielen konnte. In den folgenden Minuten vergab der Gast dann zahlreiche Chancen. Sussner traf nur den Pfosten, Zimmermann allein vor dem Gehäuse kaum den Fangzaun. In den letzten zehn Minuten sollten dann aber doch noch Treffer fallen. Zunächst wechselte Düthorn mit einem feinen Pass die Seiten, Sussner "ließ überlegt durch" und Schröter ging allein auf den Kasten zu und machte Treffer Nummer 11. Das Dutzend machte dann Walter in der 85. Minute voll, als ein völlig verunglückter Abwurf des Heimkeepers postwendend wieder vor dem Gehäuse landete und er nur noch verwandeln musste. Der selbe Spieler sorgte dann kurz vor Schluss auch für den Endstand, als er von Zimmermann geschickt wurde.
So ist der TSV zumindest noch ein paar Minuten Spitzenreiter, bis die anderen Spiel vorbei und eingerechnet sind. Die Heimmannschaft wird mit dieser Mannschaft in dieser Liga verdammt wenig Punkte holen, möglicherweise nicht einmal die Rückrunde erleben...

SV Würgau 2 - TSV 2 3:4

Zum zweiten Spieltag reiste der TSV zur 2. Garnitur an den Fuß des Berges. Dort sollte es den ersten Saisonsieg geben, war man als Absteiger doch auf dem Papier Favorit.
Die erste Chance hatte aber der Gastgeber, als Doriat nach vier Minuten sein Glück aus 20 Metern versuchte. Knoblach konnte den gefährlichen Schuss aber um den Pfosten lenken. Danach übernahm der Gast das Geschehen und belohnte sich nach zwölf Minuten direkt mit der ersten Möglichkeit. Ramer wurde auf der rechten Seite freigespielt und konnte unbedrängt flanken. Am zweiten Pfosten war Schröter M. schneller als sein Gegenspieler und ließ Gonzalez im Tor keinerlei Abwehrchance. Auch in der Folge war der TSV spielbestimmend und hatte in der 20. Minute die Chance zum 2:0, als Sauer nach einer Kestler-Ecke zum Kopfball kam. Diesen Ball hielt Gonzo jedoch herausragend. Nach 27 Minuten war er dann aber wieder machtlos. Die Würgauer Defensive befand sich im Tiefschlaf, Sauer führte einen Freistoß schnell aus und bediente wiederum Schröter, der allein auf das Tor zugehen konnte und sicher verwandelte. Nur vier Minuten später fiel dann aber der Anschlusstreffer. DIe TSV-Defensive verlor den Ball unnötig, Krapp kam an den Ball und hämmerte aus 25 Metern den Ball ins Eck.
In der 41. Minute stellte der TSV aber wieder den alten Abstand her. Einen langen Ball in die Mitte nahm Sauer hervorragend an und musste den Ball nur noch ins verwaiste Tor befördern. Was genau sich Gonzalez bei seinem Ausflug Richtung Eckfahne dachte, weiß wohl auch nur er. Möglicherweise erwartete er nicht, dass Sauer den Ball unter Kontrolle bringen könne, auf jeden Fall sah er bei dieser Aktion mehr als unglücklich aus. So wurden die Seiten bei einem Stand von 3:1 für den Gast gewechselt.
Nach der Pause erhöhte der TSV direkt auf 4:1, als Schröter eine viel zu kurze Kopfballrückgabe erlief und vor Gonzalez an den Ball gelangte. In der Folge schaltete der Gast ein bis zwei Gänge zurück und wechselte, was für die bisherige Ordnung Gift war. Würgau hatte wieder mehr Ballbesitz und konnte in der 69. Minute das 2:4 erzielen. Wudi zog aus 20 Metern ab und der Ball fiel hinter Knoblach ins lange Eck. Jetzt witterte die Heimmannschaft nochmals Morgenluft und wollte mehr. Jedoch waren die spielerischen Möglichkeiten sehr limitiert, so dass es zum 3:4 sehr tatkräftiger Unterstützung des TSV bedurfte. Einen verunglückten Abstoß von Geißler konnte Ramer nicht richtig kontrollieren, ein Würgauer steckte auf Barth durch und schon war es nur noch ein Treffer Abstand. Schammelsdorf hatte zwar in der Folge noch zwei Möglichkeiten, einmal durch Kistner und das andere Mal durch Schröter, jedoch wurden beide Schüsse von Gonzalez gehalten. Würgau hatte bis zum Schluss noch mehr Ballbesitz, aber Chancen sprangen keine mehr dabei raus, so dass es letztendlich beim ersten Saisonsieg des TSV blieb.
Auf der ersten Hälfte lässt sich sicherlich aufbauen, die Leistung der 2. Hälfte war aber auch für die A-Klasse zu wenig. Stärkere Gegner würden solche Unordnung besser ausnutzen.