Spielberichte 2. Mannschaft

DJK Königsfeld - TSV 2 3:2

Nach den zwei wichtigen Siegen der Vorwochen reiste der TSV zum Tabellennachbarn aus Königsfeld nach Steinfeld. Personell ging man wieder auf dem Zahnfleisch, was man aber an diesem Tag wirklich größtenteils nicht bemerkte. Von Beginn an entwickelte sich ein ansehnliches Spiel auf TSV-Seite, klare Chancen sprangen in der ersten halben Stunde aber nicht heraus. Auch der Gastgeber kam überhaupt nicht zu Abschlüssen, dessen lange Bälle waren allesamt leichte Beute für die TSV-Defensive. So dauerte es bis zur 33. Minute, bis etwas Zählbares auf die (nicht vorhandene) Anzeigetafel kam. Die Heimmannschaft konnte einen Standard nicht richtig klären, der Ball kam zu Winkler, der aus 25 Metern abzog. Der Abschluss wurde noch abgefälscht und landete bei Brunner, der gedankenschnell zur Führung vollstreckte. Davon schien Königsfeld zunächst etwas beeindruckt, denn die nächsten Minuten der bisher ausgeglichen Partie gehörten klar dem TSV. Diese kurzzeitige Überlegenheit gipfelte in der 40. Minute, als Krötsch auf Pasquot querlegte und dieser platziert abzog. Die Schammelsdorfer hatten den Torschrei schon auf den Lippen, jedoch parierte Dippold den Ball großartig mit dem Fuß. So ging es mit der knappen Führung in die Pause und jedem war klar, dass der Gastgeber niemals aufgeben würde.
So kam es dann auch, ab Anpfiff der 2. Halbzeit drückte Königsfeld und kam in der 49. Minute zur ersten guten Chance. Lindners Abschluss konnte Knoblach jedoch abwehren. Aber auch der TSV kam durchaus noch zu Entlastungsangriffen. So kombinierten sich in der 52. Pasquot und Schaible durch. Pasquots Abschluss stellte Dippold aber vor keine großen Probleme. Den nächsten Hochkaräter hatte dann wieder der Gastgeber, als man in der 57. nur den Pfosten traf. Nur drei Minuten später bediente Pasquot mit einem wunderschönen Diagonalball Schaible, der die Kiste aber denkbar knapp verpasste. Wiederum nur drei Minuten rettete auf der anderen Seite Winkler in höchster Not gegen den einschussbereiten Grasser. In der 66. Minute erhöhte der TSV dann sogar, als Brunner eine Pasquot-Ecke mit dem Kopf auf die Kiste brachte. Der Ball landete aber wohl letztendlich vom Kopf eines Königsfelders unter der Latte, weswegen das Tor wohl richtigerweise als Eigentor gewertet wurde. Die Zweitoreführung hielt aber nur fünf Minuten. Wieder spielte die Heimmannschaft einen langen Ball, dieses Mal wurde er nicht konsequent genug geklärt und in Billardmanier landete der Ball letztlich auf dem Kopf von Deinhard, der zum Anschlusstreffer einnickte. Jetzt schwanden auch langsam die Kräfte beim aufopferungsvoll kämpfenden TSV, so dass die Akteure vom Berg immer mehr Erfolg mit ihren langen Bällen hatte. In der 80. Minute war es dann so weit. Wieder schaffte es der Gast nicht, einen Standard konsequent zu klären. Den folgenden Abschluss kratzte Winkler sogar noch von der Linie, gegen den Abstauber von Grasser war aber auch er dann machtlos. Aber selbst der eine Punkt war dem TSV an diesem Tage nicht vergönnt, denn kurz vor Schluss erzielte wieder Grasser nach einem langen Ball gar noch den Siegtreffer für Königsfeld.
So verlor man das Spiel tatsächlich noch nach einer 2:0-Führung, kann sich aber eigentlich gar nichts vorwerfen. Denn was man kämpferisch und auch größtenteils spielerisch ablieferte, war aller Ehren wert und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Aber danach fragt am Ende leider niemand, also steht man mit leeren Händen da. Aber auf der Leistung kann und wird man aufbauen, wenn es am nächsten Wochenende zu Hause gegen Aufseß/Neuhaus geht!

 

TSV 2 - FC Altendorf 4:1

Wichtiger Heimsieg

Nach dem extrem wichtigen Sieg in der Vorwoche in Freienfels empfing der TSV am gestrigen Samstag den Gast aus Altendorf zum nächsten Sechspunktespiel. Stark besetzt ging man dieses Spiel an, die erste Möglichkeit hatte aber dennoch der Gast nach einem Fehler in der TSV-Defensive. Allerdings konnte Sauer den Abschluss von Wiesheier noch blocken. In der 7. jagte Komarovs die nächste Möglichkeit der Gäste über den Kasten. Danach übernahm aber der TSV komplett das Kommando. Die erste Chance hatte in der 9. Minute Youngstar Bier, als er von Sauer bedient wurde, aber knapp verfehlte. Nach einer Viertelstunde ging der TSV endlich in Führung. Zunächst wurde Bier, dann auch der Nachschuss von Pasquot geblockt. Als der Ball wieder zu Pasquot kam, wurde er beim nächsten Abschluss regelwidrig gestoppt und Schiedsrichter Beck zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Pitzer souverän. Nur wenige Minuten später kombinierten sich Düthorn und Sussner auf der linken Seite durch, allerdings parierte Hümmer den Abschluss. In der 25. Minute erhöhte der Gastgeber das Ergebnis, als Bier steil geschickt wurde und vor der Kiste eiskalt blieb. Danach dauerte es auch wieder nur knappe zehn Minuten, bis das Spiel vorentschieden wurde. Pasquot brach auf der rechten Seite durch und flankte butterweich in die Mitte, wo Düthorn den Ball direkt nahm und den Ball zum 3:0 unter die Latte hämmerte. So ging es dann auch in die Kabinen.
Nach dem Wechsel hatte wiederum der Gast die erste Chance. Starklauf scheiterte jedoch an Knoblach. In der 54. Minute bekam der TSV dann einen Freistoß aus knapp 25 Metern zugesprochen. Pitzer schnappte sich den Ball und zirkelte das Leder unhaltbar zum 4:0 in die Maschen. In der Folge verlor man aber den Zugriff auf das Spiel und Altendorf kam zu einigen Möglichkeiten. In der 56. Minute scheiterte Schmitt an Knoblach, nur eine Minute später tauchte Starklauf allein vorm Keeper auf, chippte den Ball aber unbedrängt über die Kiste. In der 64. Minute erzielte das Iskra-Team dann doch den Ehrentreffer. Wiesheier verwandelte einen ebenfalls berechtigten Strafstoß. In den folgenden Minuten hätte durchaus noch ein weiterer Treffer fallen können, jedoch scheiterten auf Gästeseite Oppelt und Dawoud, auf TSV-Seite Ray, Krüger und Schaible.
So blieb es am Ende bei einem verdienten Heimsieg, auch wenn die Leistung nicht über die komplette Distanz gehalten werden konnte. Am nächsten Wochenende reist man dann mal wieder auf den Berg, wenn man zu Gast in Königsfeld ist. Dass das ungleich schwerer wird, dürfte jedem klar sein.

FSV Freienfels/Krögelstein - TSV 2 1:2

Am gestrigen Sonntag reiste der TSV zum Tabellennachbarn auf den Berg nach Freienfels. Die Personalsituation war wieder sehr angespannt, was sich während des Spiels nicht unbedingt verbesserte. So startete man zunächst aus einer kompakten Defensive und wollte sicher von hinten aufbauen. Dies gestaltete sich auf der Blumenwiese allerdings schwer. So waren Fehlpässe an der Tagesordnung. Die Gastgeber waren ihren "Platz" natürlich gewöhnt und so übernahmen sie erstmal das Kommando. Die Spielweise war auch schnell erkennbar, Bälle nach vorne schlagen und hoffen, dass Goalgetter Betz etwas mit dem Ball anfängt. Dies gelang in der 8. Minute auch das erste Mal. Betz wurde geschickt, umkurvte Baumgärtner und brachte den Ball Richtung Tor. Allerdings konnte der zurückgeeilte Sauer den Ball noch von der Linie kratzen.Nur drei Minuten schickte Weiß Betz auf die Reise. Dieses Mal scheiterte er aber an Baumgärtner. Wiederum drei Minuten später das gleiche Bild. Betz allein vor Baumgärtner und wieder parierte der Torhüter. In der 22. Minute kam dann der TSV das erste Mal in Tornähe und das sofort mit Erfolg. Braun wurde auf der rechten Seite bedient, legte den Ball am ersten Gegenspieler vorbei, überlief den letzten Verteidiger und verwandelte eiskalt zur Führung. Nur wenige Minuten später musste der Torschütze dann aber verletzt den Platz verlassen, nachdem er auf dem "Rasen" umgeknickt war. Viel mehr passierte in der 1. Halbzeit auch nicht mehr.
Nach dem Wechsel stellte Veth seine Gastgeber erstmal um, indem er sich selbst einwechselte, was sofort zu noch mehr Druck führte. Dies hätte in der 51. Minute auch beinahe zum Ausgleich geführt. Zunächst scheiterte wieder Betz, im Nachschuss dann auch Spielertrainer Veth am starken Baumgärtner. Auch in der Folge beherrschte der FSV das Spiel, blieb aber meist in der TSV-Defensive hängen. Nach 53 Minuten dann die Schrecksekunde für beide Seiten. Ein Heimakteur foulte Rosenzweig kurz vor dem Strafraum und beide blieben vor Schmerz schreiend liegen. Der Freienfelser hatte sich das Knie verdreht, Rosenzweig bei der Landung das Schlüsselbein gebrochen. An dieser Stelle gute Besserung an beide Spieler, kommt beide schnell wieder! Nach der knapp zehnminütigen Behandlungspause ging das Spiel dann weiter, schöner wurde es aber definitiv nicht... So dauerte es bis zur 74. Minute, bis wieder etwas Nennenswertes passierte. Schammelsdorf hatte den Ball eigentlich schon gesichert, plötzlich kam Geck an den Ball, brach in den Strafraum ein und bediente in der Mitte Betz. Baumgärtner war zwar noch am Ball, aber dieses Mal konnte er den Einschlag nicht mehr verhindern. Auf Schammelsdorfer Seite ahnte man Böses, ob die Mannschaft diesen Rückschlag verkraften würde. Aber das taten sie. Man spielte weiter defensiv kompakt und kam in der 80. ein zweites Mal vor den Kasten der Gastgeber. Und wieder mit Erfolg! Von der rechten Seite kommend, verpasste man zwar mehrmals den Abschluss. Letztendlich bediente Kemmer dann Brunner, der die Lücke fand und zur umjubelten Führung ins lange Eck versenkte. In der Folge warf die Heimmannschaft alles nach vorne, kam in den letzten zehn Minuten und der aufgrund der Verletzungsunterbrechung gefühlt nicht enden wollenden Nachspielzeit nicht mehr gefährlich vor das Tor. Stattdessen hätte Schulz nach einem Standard gar noch den dritten Treffer erzielen müssen. Jedoch verfehlte sein "Kopfball" die Kiste.
So fuhr der TSV endlich mal einen dreckigen Sieg ein, weil man im Gegensatz zu den vorherigen Wochen die wenigen Chancen nutzte und in der Verteidigung das Quäntchen Glück und einen an diesem Tag überragenden Baumgärtner hatte. Am kommenden Samstag muss gegen Altendorf aber nachgelegt werden, sonst ist der gestrige Sieg gleich viel weniger wert.

TSV 2 - FSG Gunzendorf 1:1

Punkten für Kiste

Nach vier Niederlagen in Folge empfing der TSV den Gast aus Gunzendorf. Auch wenn die Köpfe nicht frei sein konnten, übernahm der Gastgeber zunächst das Kommando. Bereits nach zwei Minuten kam man zur ersten Möglichkeit, als Bier und Pasquot einen Doppelpass spielten und Youngstar Bier zum Abschluss kam. Jedoch verfehlte er die Kiste knapp. Nur drei Minuten später setzte sich wieder Bier durch und bediente Sussner. Dieser ließ seinen Gegenspieler noch ins Leere laufen, scheiterte dann aber an Keeper Watts. Die erste Möglichkeit des Gastes folgte dann auf dem Fuß, allerdings unter tatkräftiger Hilfe der TSV-Defensive. Einen eigentlich schon gesicherten Ball verlor man im Strafraum und Brütting L. konnte aus knapp elf Metern abziehen. Glücklicherweise zielte er genau auf Knoblach, so dass dieser den Ball blocken konnte. Danach begann der große Regen, der klare Torchancen zunächst verhinderte. Zwar blieb der TSV spielbestimmend, aber etwas Zählbares sprang vorerst nicht raus. Erst in der 35. Minute ging man dann endlich in Führung. Notwendig war dafür ein Standard. Pasquot brachte einen Eckball in die Mitte, Kauder setzte sich durch und nickte den Ball zur umjubelten Führung in die Kiste. Nur zwei Minuten später hätte Schammelsdorf sogar noch erhöhen können. Schaible setzte zu einem Solo an, überlief die komplette Hintermannschaft, verfehlte aber denkbar knapp.
Nach der Pause dann die nächste Möglichkeit: Brunner konnte durchbrechen, seinen Abschluss lenkte Watts mit den Fingerspitzen gerade noch um den Pfosten. Danach verlor der TSV immer mehr den Zugriff auf das Spiel und der Gast wurde stärker. In der 50. Minute verpasste ein Angreifer noch die Flanke, aber vom TSV hielt es niemand für nötig, dem Ball nachzugehen, so dass Brütting ungehindert flanken konnte und in der Mitte Lang fand, der gegen die Laufrichtung zum Ausgleich einköpfen konnte. In der Folge behielt Gunzendorf die Oberhand, scheiterte aber meist an der TSV-Defensive. Erst in der 66. Minute musste Knoblach wieder eingreifen, als Raab geschickt wurde, den Schammelsdorfer Keeper aber nicht überwinden konnte. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, klare Chancen erspielte sich aber letztlich keiner der beiden Mannschaften mehr. So endete das Spiel letztendlich mit 1:1, die Leistung war aber durchaus ansprechend. Mit einer solchen Leistung sollte es am nächsten Spieltag in Freienfels machbar sein, endlich wieder dreifach zu punkten. Aber momentan ist der Fußball nur zweitrangig. Auf geht's, Jakob, kämpfen!

FSV Phönix Buttenheim 2 - TSV 2 2:1

Zum Duell der Bezirksligareserven reiste der TSV nach Buttenheim. Die Personallage hatte sich nicht wirklich gebessert, dementsprechend ging man wahrhaft mit einer Notelf ins Spiel. Nichtsdestoweniger hatte der Gast in der 2. Minute die erste Möglichkeit, jedoch scheiterte Schaible am Keeper. Der Gastgeber machte es da bedeutend besser, denn diese nutzten ihre erste Möglchkeit direkt zur Führung. Behr bekam auf der rechten Seite den Ball und flankte in die Mitte. Barb setzte sich im Kopfballduell durch und traf zum 1:0. In der Folge übernahm die Heimmannschaft zunächst das Kommando, Schammelsdorf konnte die zahlreichen Standardsituationen nicht nutzen. In der 18. Minute hatte man dann die Chance zum Ausgleich, als Schaible Brunner bediente, der aber auch am Torhüter scheiterte. Wieder nahezu im Gegenzug erhöhte der Gastgeber. Preqi schickte Elshani steil, Knoblach zögerte einen Moment zu lang, so dass der Angreifer einschieben konnte. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel.
Nach dem Wechsel stellte der TSV um und konnte so das Spiel an sich reißen. Große Möglichkeiten sprangen dabei aber nicht heraus, weil immer wieder ein Bein oder Kopf der Defensive dazwischenfunkte. So dauerte es bis zur 70. Minute, bis der nächste Hochkaräter raussprang. Rosenzweig flankte, aber Krüger verpasste denkbar knapp. Vier Minuten später verpasste Schaible nach Ray-Pass ebenfalls knapp. Erst in der 85. Minute fiel dann doch der Anschlusstreffer. Ray brachte einen Freistoß in die Mitte und am zweiten Pfosten konnte Brunner einnicken. Jetzt warf der TSV alles nach vorne, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Die größte Möglichkeit dazu hatte dann wiederum Brunner, als er in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel den Kasten verfehlte.
So kassierte man die vierte Niederlage in Folge und rutscht dadurch in die Abstiegsregion. Hoffentlich entspannt sich die Personallage endlich, sonst wird es am kommenden Wochenende gegen Gunzendorf sehr unangenehm. Ein Lob dennoch an die Mannschaft, die gestern trotz der vielen Ausfälle besonders in der 2. Halbzeit nie aufgab und richtig Moral zeigte!

TSV 2 - FV Giech 2:3

Not gegen Elend

Zum Duell der Aufsteiger empfing der TSV am gestrigen Freitag den Gast aus Giech. Personell arg gebeutelt ging man in die Partie, jedoch war ein Sieg dennoch Pflicht gegen den bisher punktlosen Gegner. Warum das so war, konnte man auch recht schnell erkennen. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf katastrophalem Niveau. Der Gast warf zumindest Kampfgeist in den Ring, Schammelsdorf ließ alles vermissen. So dauerte es auch bis zur 16. Minute, bis die erste halbwegs erwähnenswerte Situation entstand. Brückner jagte einen Freistoß aus 25 Metern knapp neben den Kasten. Also ging das Fehlpassfestival weiter. In der 17. verlor der TSV wieder einmal den Ball in der eigenen Hälfte, jedoch stellte der Abschluss Sauers kein Problem für Knoblach dar. In der 19. ging der Gast dann in Führung. Hauptmann wurde steil angespielt und jagte den Ball zum 0:1 in die lange Ecke. Dass er vorher klar Winkler foulte, sah jeder bis auf Schiedsrichter Neubauer. Danach dauerte es wieder einige Minuten, bis etwas passierte. In der 29. Minute bedurfte es einer Einzelaktion, als Düthorn nach innen zog und Richtung langes Eck zirkelte. Bayerlipp kratzte den Ball aber stark aus dem Winkel. Nahezu im Gegenzug nach der Ecke erhöhte der Gast dann das Ergebnis sogar. Stark wurde auf der rechten Seite geschickt und ging allein auf Knoblach zu. Diesem ließ er keine Chance und es stand 0:2. Allerdings war es der TSV-Defensive einfach nicht mehr möglich einzugreifen, da dieser beim Abspiel sage und schreibe fünf Meter im Abseits stand! Nur drei Minuten später erzielte Giech dann aber auch ihren ersten regulären Treffer, als sich Schmittschmitt viel zu einfach im Strafraum durchsetzen konnte und zum 0:3 vollendete. Aber auch dann sah man keinerlei Aufbäumen des TSV, der Treffer zum 1:3 in der 43. Minute resultierte aus einem Standard. Rosenzweig brachte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten, wo Brunner zum Kopfball kam. Der Ball wurde zwar geklärt, aber selbst der ein oder andere Gast bestätigte, dass der Ball wohl hinter der Linie war.
Was auch immer in der Halbzeitpause in der Kabine angesprochen wurde, es zeigte keinerlei Wirkung, denn bereits in der 49. Minute kam Giech zur nächsten Möglichkeit, weil der TSV es nicht fertig brachte, den Ball zum eigenen Mitspieler zu bringen. Knoblach konnte den Schuss von Gries jedoch parieren. Jetzt verflachte das Spiel noch mehr. Erst in der 58. gab es den nächsten Aufreger. Schammelsdorf spielte hinten wieder zu ungenau, Knoblach riskierte Kopf und Kragen, woraufhin der Ball doch geklärt werden konnte. Ob er aber tatsächlich den Ball und nicht nur den Fuß des Angreifers traf, bleibt fraglich. Auf jeden Fall hätte man sich über einen Pfiff nicht beschweren dürfen. In der 63. Minute hatte der Gastgeber dann die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Krüger bediente Schaible, der von der linken Seite in die Mitte legte. Rosenzweig bekam den Ball 2 Meter vor der Linie auf den Fuß, jagte diesen aber fast über den Fangzaun. Der Gast stellte sich jetzt mit 10 Mann an den eigenen Strafraum, was dem TSV natürlich Feldvorteile verschaffte. Klare Chancen spielte man sich an diesem Abend aber überhaupt nicht raus. So sorgte in der 69. Düthorn mit einem Solo für die nächste Gefahr, jedoch wurde er letztlich doch noch vor dem Abschluss geblockt. Schammelsdorf erhöhte den Druck und schlug jetzt immer öfter weite Bälle Richtung Strafraum, die aber meist leicht geklärt werden konnten. Den nächsten Aufreger gab es dann erst in der 80., als ein Gästeverteidiger den Ball nahezu auffing, aber auch hier der überfällige Elfmeterpfiff ausblieb. Die nächste Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte die Elf aus dem Ellertal dann in der 86. Minute. Düthorn setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in die Mitte zu Schaible, der den Ball direkt nahm. Jedoch parierte Bayerlipp hervorragend. Der Ball kam wieder zu Schaible, doch auch der Nachschuss wollte nicht über die Linie und klatschte an den Pfosten. In der 90. Minute keimte dann doch nochmals kurz Hoffnung auf, als Sussner sich ein Herz nahm und die komplette Gästemannschaft überlief und zum 2:3 verkürzte. Das sollte aber dann auch alles sein und der Gast feierte seine ersten Punkte der Saison. Aber beiden Mannschaften muss klar sein, dass sie mit solchen Leistungen absolut nichts in der Kreisklasse verloren haben!
Der TSV hat am morgigen Sonntag direkt die Gelegenheit zur Wiedergutmachung, wenn man zur 2. Mannschaft des FSV Buttenheim reist. Ob es da personell besser aussehen wird, steht allerdings in den Sternen.

SV Würgau - TSV 2 3:2

Zum zweiten Auswärtsspiel reiste der Aufsteiger aus Schammelsdorf zum Kreisligaabsteiger aus Würgau. Bei dieser Konstellation schienen die Rollen klar verteilt, aber ganz so eindeutig sollte das Spiel nicht werden. Zwar ging man schon mit Respekt in die Partie, aber bereits nach drei Minuten sah man, dass auch der Gastgeber anfällig ist. Sussner setzte sich auf der rechten Seite durch und legte den Ball zum mitgelaufenen Pasquot. Dieser wurde klar gefoult, jedoch sah Schiedsrichter Sahbaz, dass der Ball zu Schaible kommen würde und gab umsichtig den Vorteil. Schaibles Abschluss ging aber denkbar knapp am Kasten vorbei. Nach sieben Minuten hatte dann auch die Heimmannschaft eine gute Chance, jedoch jagte Schütz den Ball über das Gehäuse. Wieder nur kurz darauf hatte wieder der TSV eine gute Chance, allerdings scheiterte Schaible an Merklein. Den Torschrei hatten die TSVler dann in der 13. Minute schon auf den Lippen, als Zimmermann eine Pasquot-Ecke auf das Tor köpfte. Merklein war schon geschlagen, jedoch konnte ein Verteidiger den Ball auf der Linie noch klären. In der 23. Minute hatte dann Würgau den Schrei schon bereit, jedoch traf Will aus aussichtsreicher Position nur die Innenkante der Latte. So ging das Spiel mit offenem Visier weiter, klare Chancen wurden aber beidseitig erstmal nicht erspielt. Erst in der 35. Minute tanzte sch Benoit viel zu einfach durch die Gästedefensive, traf aber nur den Außenpfosten. Ähnlich leicht spazierte drei Minuten später Heidenreich in den Strafraum. Dieser jedoch legte auf den mitgelaufenen Schmaus, der nur noch einschieben musste. Aber die Führung hielt nur exakt eine Minute, denn dann überlief auf der Gegenseite Schaible seinen Gegenspieler und verwandelte eiskalt zum Ausgleich ins lange Eck. Das war es aber noch nicht ganz vor der Pause, denn kurz vor dem Seitenwechsel kam Will völlig unbedrängt im Strafraum zum Kopfball, platzierte diesen aber direkt in die Arme von Knoblach. So ging man mit einem 1:1 in die Pause und wusste, dass an diesem heißen Sonntag noch etwas drin war.
Nach dem Wechsel übernahm der Gastgeber mehr und mehr das Kommando, zu klaren Möglichkeiten reichte es aber dennoch nicht, da die TSV-Defensive mit Sauer und Leicht alles abfing. In der 58. Minute dann aber die wohl spielentscheidende Situation. Der bereits verwarnte Sussner musste am Strafraumeck seinen Gegenspieler foulen und Schiedsrichter Sahbaz blieb nichts anderes übrig, als diesen mit der Ampelkarte des Platzes zu verweisen. Den fälligen Freistoß schnappte sich Schwab und zirkelte den Ball über die Mauer unhaltbar zur 2:1-Führung ins Eck. Nur drei Minuten später setzte sich Benoit auf der rechten Seite durch und legte auf Will. Dessen Abschluss konnte Knoblach nicht mehr entscheidend abwehren, so dass der Ball zur vermeintlichen Entscheidung über die Linie kullerte. In Unterzahl und mit zwei Toren im Rückstand musste der TSV jetzt umstellen und übernahm wieder das Kommando, natürlich auf Kosten der Konteranfälligkeit. Diese spielte Würgau aber nicht besonders aus, lediglich Benoit kam in der 76. zu einem sehenswerten Abschluss aus 25 Metern, den Knoblach aber stark halten konnte. In der 85. Minute nutzte Schammelsdorf dann einen Einwurf zum Anschlusstreffer. Weit von Düthorn in die Mitte gebracht, verschätzte sich Merklein komplett und Leicht konnte zum 2:3 einschieben. Jetzt keimte nochmals Hoffnung auf. Die einzige klare Chance hatte aber nur noch der Gastgeber, als auch Schütz an der Latte scheiterte.
So siegte der Absteiger letztendlich nicht unverdient, aber mit etwas mehr Glück hätte der Gast tatsächlich etwas mitnehmen können. Diese Punkte müssen jetzt aber am kommenden Doppelspieltag eingefahren werden, wenn es am Freitag zum Aufsteigerduell gegen Giech und am Sonntag zum Duell der Bezirksligareserven in Buttenheim kommt.

TSV 2 - TSV Scheßlitz 2:4

Effizienz siegt

Zum zweiten Heimspiel der jungen Saison empfing die TSV-Reserve die Gäste aus Scheßlitz. Mit zwei Siegen gestartet, ging man selbstverständlich mit breiter Brust ins Spiel und übernahm ab Spielbeginn das Kommando. Lediglich klare Torchancen konnte man sich in den ersten zehn Minuten nicht erspielen. In der 11. Minute kam dann Schaible nach Pass von Braun allein vor Torhüter Wudi zum Abschluss, scheiterte jedoch. Der folgende Eckball landete wieder bei Schaible, jedoch köpfte er den Ball über den Kasten. In der 18. Minute bekam der Gastgeber einen Freistoß aus ca. 20 Metern zugesprochen. Kemmer nahm Maß, traf aber nur den Innenpfosten. Der Abpraller landete wiederum bei Schaible, der aber komplett überrascht verzog. In der 26. Minute ging dann der Gast aus dem Nichts in Führung. Küffner wurde steil geschickt und ging allein auf Knoblach zu. Den ersten und den zweiten Versuch konnte der Keeper noch parieren, gegen den dritten Versuch war auch er dann machtlos. Jetzt war der Aufsteiger doch etwas geschockt und brauchte erstmal zehn Minuten zum Schütteln. Dann kam man in der 36. aber zum nächsten Hochkaräter. Kemmer brachte einen Freistoß in die Mitte zu Zimmermann, der aber geblockt wurde. Den Nachschuss jagte Braun dann über den Kasten. Nahezu im Gegenzug hätte der Gast sogar erhöhen können. Wiederum Küffner ging allein auf Knoblach zu, jagte den Ball aber über den Kasten. Zu seiner Ehrenrettung sei jedoch erwähnt, dass er beim Abschluss von Düthorn gestört, vielleicht sogar gefoult, wurde. So endete die 1. Hälfte dann auch.
Nach der Pause glich der heimische TSV sofort aus. Düthorn spitzelte den Ball zu Schaible an die Strafraumkante, dieser nahm sich ein Herz und verwandelte unhaltbar mit links zum umjubelten Ausgleich. Jetzt war man wieder klar am Drücker und erspielte sich weitere Chancen. Jedoch verfehlten sowohl Schmauser in der 52. als auch Schaible in der 62. den Kasten. Nach 64. Minuten bekam der Gast dann einen Eckball, den Homuth auf den ersten Pfosten brachte. Gries setzte sich gegen alle durch und köpfte zum schmeichelhaften 1:2 ein. Nur drei Minuten erhöhte Küffner gar auf 1:3, als ihm der Ball in Flippermanier vor die Füße fiel und er wahrscheinlich sogar nach der Ecke fragen konnte. Aber Schammelsdorf gab noch nicht auf und konnte in der 80. Minute wieder verkürzen. Pasquot wurde im Strafraum zu Fall gebracht, schnappte sich den Ball selbst für den Strafstoß und verwandelte souverän unten links. Die Euphorie hätte drei Minuten später gar im Ausgleich gipfeln können, als Ray Schulz und dieser letztlich Schaible bediente, der jedoch wieder scheiterte. Im Gegenzug machte Schulak nach einem Konter den Sack endgültig zu, als er per Direktabnahme zum 2:4 traf. Kurz zuvor hätte Scheßlitz sogar noch einen Strafstoß bekommen müssen, als Küffner klar gefällt wurde.
So siegte am Ende diejenige Mannschaft, die aus 5-6 Torchancen vier Treffer erzielte gegen die klar überlegene Mannschaft, die aber aus ca. zehn klaren Chancen nur zwei Treffer erzielte. So ist das im Fußball nunmal manchmal. Natürlich ist diese Niederlage sehr ärgerlich, aber niemand konnte ja ernsthaft glauben, dass Schammelsdorf 2 als Aufsteiger jedes Spiel gewinnen wird. Und dieses Ziel wird auch in der kommenden Begegnung nicht wesentlich einfacher, wenn man nach Würgau reisen muss.

SG SV Merkendorf 2/SV Memmelsdorf 2 - TSV 2 1:3

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison machte sich der TSV auf die nicht ganz so weite Reise nach Merkendorf. Da diese ihr erstes Spiel direkt verlegten, wusste man die neu gegründete SG überhaupt nicht einzuschätzen. Entgegen anders lautender Gerüchte konnte der Gegner doch eine Mannschaft stellen. Und diese war durchaus schlagkräftig. Scheinbar realisierte das aber der ein oder andere Schammelsdorfer zu Beginn nicht, so dass die ersten Minuten eindeutig dem Gastgeber gehörten. So kam Waltrapp bereits nach zwei Minuten zur ersten Chance, verfehlte aber den Kasten knapp. Auch in der Folge kam der Gast mit dem frühen Pressing der SG überhaupt nicht zurecht. Großartige Möglichkeiten kamen dabei aber nicht raus. Die erste Halbchance für den TSV hatte Kistner nach 15 Minuten, die aber kein Problem für Kroack darstellte. Nach ca 20 Minuten fand der TSV dann endlich in die Zweikämpfe und übernahm etwas mehr das Spiel. Bis auf eine Chance für Brunner, dessen Schuss aber vor der Linie geblockt wurde, sprang nicht allzu viel raus. So kam der Gast vor der Pause nur noch durch einen Freistoß von Kistner vor das Tor, jedoch verfehlte dieser den Kasten äußerst knapp. Als man sich schon auf eine torlose Halbzeit eingestellt hatte, krachte es auf der anderen Seite nochmals. Die TSV-Defensive bekam einen Eckball überhaupt nicht geklärt, letztlich landete der Ball bei Nguyen, der aber nur die Latte streifte.
Nach der Pause änderte sich das Niveau des Spiels nur geringfügig. In der 49. Minute brach Kemmer einmal auf der linken Seite durch, jagte den Ball aber über den Kasten. Nur eine Minute später machte er es dann aber besser. Von Schulz bedient, gewann er den Pressschlag gegen Kroack und schob zur umjubelten 1:0-Führung ein. Verschwiegen werden sollte aber nicht, dass er den Ball ganz klar an die Hand bekam und dadurch erst zum Abschluss kommen konnte. Das wiederum sah der wie immer nicht sehr souveräne Schiedsrichter Gräbner nicht. Nur fünf Minuten später hätte man erhöhen können, als Kistner Sussner bediente, der aber abgeblockt wurde. In der 61. Minute kam die SG dann zum Ausgleich, als Wessel einen völlig unnötigen Strafstoß verwandelte. Aber dieses Ergebnis hatte auch nicht allzu lange Bestand. Denn bereits in der 66. Minute bekam der TSV einen Freistoß 25 m zentral vor dem Gehäuse. Kistner schnappte sich den Ball und jagte diesen unhaltbar in die Maschen. In der Folge kam der Gast immer wieder zu Kontermöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. So jagte Brunner den Ball in der 69. über den Kasten, Krüger scheiterte in der 85. Minute an Kroack und der darauf folgende Nachschuss von Sussner wurde geblockt. Den Deckel endgültig drauf machte der TSV dann erst in der Nachspielzeit, als Krüger Kroack schon überwunden hatte und Schulz den Ball nur noch endgültig zum 3:1-Endstand über die Linie drücken musste.
So startet der Aufsteiger völlig überraschend mit 6 Punkten in die Saison, auch wenn es spielerisch am gestrigen Tag überhaupt nicht mit dem Saisonauftakt zu vergleichen war. Aber das interessiert am Ende des Tages überhaupt niemanden mehr! Nächster Gegner wird dann der TSV Scheßlitz sein, das wird wieder ein ganz anderes Spiel, hoffentlich wieder auf höherem Niveau.

TSV 2 - SC Heiligenstadt 5:3

Endlich wieder Fußball

Die Rückkehr nach vier langen Jahren in der A-Klasse in die Kreisklasse feierte die TSV-Reserve am heutigen Sonntag gegen die Schnecken aus Heiligenstadt. An das letzte Aufeinandertreffen in der Abstiegssaison erinnerten sich glücklicherweise nur noch die Älteren, als man sang- und klanglos mit 0:9 unterging. Doch das heutige Spiel stand unter völlig anderen Voraussetzungen, immerhin ging man mit der Euphorie eines Aufsteigers in das Spiel. So hielt der TSV von Anfang an dagegen und übernahm das Kommando. Bereits nach sieben Minuten ging man dann auch schon in Führung. Düthorn brachte den Ball nach vorne. Schaible überlief seinen Gegenspieler und schob überlegt den Ball an Bartilla vorbei zur 1:0 Führung. Auch in der Folge blieb man die aktivere Mannschaft, konnte sich aber kaum Hochkaräter erspielen. Auch der Gast blieb vorerst ungefährlich. Auf beiden Seiten mussten die Torhüter nicht eingreifen, da die Abschlüsse das Tor verfehlten. Am nähesten dran war in der 28. und der 30. Minute Schaible, als er nach Vorlage von Düthorn an Bartilla scheiterte und nach einem Eckball den Außenpfosten traf. So dauerte es bis kurz vor der Pause, bis der nächste Treffer fiel. Kestler brachte einen Eckball scharf in die Mitte, wo Brunner sträflich frei zum 2:0 einköpfen konnte. So ging es dann auch in die Kabinen und die Heimfans waren sichtlich zufrieden.
Kurz nach dem Seitenwechsel musste der TSV gesundheitsbedingt früh wechseln und brachte Ray für Schaible. Der Eingewechselte kam nur wenige Zeigerumdrehungen später direkt zu einer Großchance, als er allein vor Bartilla auftauchte, aber am Tor vorbeischob. Dies hätte das 3:0 sein müssen. Stattdessen bekam der Gast in der 57. Minute einen Freistoß zugesprochen, den Reichenberg in die Mitte brachte, wo Kiesskalt eiskalt zum Anschlusstreffer einnetzte. Statt aber unruhig zu werden, spielte der TSV weiter und kam nur drei Minuten später wieder in den Schneckenstrafraum. Brunner legte den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und wurde unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hecht souverän zum 3:1. Dass dies nur der Beginn einer Reihe von Elfmetern sein würde, konnte man da noch nicht ahnen. Denn in der 72. Minute holte Ray Böhm von den Beinen. Diesen Strafstoß verwandelte Reichenberg zum Anschlusstreffer. Als fünf Minuten später wiederum Reichenberg ein Solo startete und allein auf Baumgärtner zuging, legte er den Ball an ihm vorbei und musste nur noch einschieben. Allerdings übersah er Düthorn, der ihm den Ball vom Fuß spitzelte und schon wegen seiner Rettungstat gefeiert wurde. Allerdings traf er wohl auch den Stürmer, so dass der wirklich gute Schiedsrichter Wichert wiederum auf den Punkt zeigte. Muss man wohl nicht geben (zumindest aus TSV-Sicht), kann man aber wohl... Auf jeden Fall jagte Dorsch den Ball zum Ausgleich über die Linie. Ein kurzes, ungutes Gefühl kam jetzt schon auf, ob man die gute Leistung heute wirklich noch aus der Hand geben würde und das Spiel kippt. Aber dem sollte glücklicherweise nicht so sein. Denn nur drei Minuten später war der TSV wieder in Front. Die Gäste klärten am eigenen Fünfer den Ball nicht, der eingewechselte Krüger stocherte dazwischen und der Ball kullerte zum 4:3 über die Linie. Aber auch jetzt gab der Gast nicht auf und kämpfte aufopferunsvoll weiter. Dadurch öffneten sich die Räume für den TSV für Konter. Einer davon sollte dann die Entscheidung bringen. In der 88. Minute brach Brunner auf der linken Seite durch und ging allein Richtung Bartilla. Bächmann konnte ihn nur noch per Grätsche stoppen und holte sich verdient den Platzverweis ab. Den fälligen Freistoß von der Strafraumkante schnappte sich Kestler und krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 5:3-Endstand.
So siegte man letztlich verdient gegen einen nie aufsteckenden Gegner und startet mit 3 Punkten in die Saison. Nächsten Samstag geht es dann direkt weiter bei der 2. Garnitur aus Merkendorf.